Verbands-Presseticker
(Berlin) - Als das wichtigste Problem in Deutschland nannten die Wähler:innen die Klimakrise. Auch die Wirtschaft zeigt breite Unterstützung für ein Umsteuern und warnt davor, dass künftig mangelnder Klimaschutz zum Standortnachteil wird. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) fordert deshalb von SPD, Grünen und FDP konkrete Lösungen.
Berlin, 20.10.2021. Der jetzt von der Bundesregierung veröffentlichte Projektionsbericht 2021 nach § 10 (2) Bundes-Klimaschutzgesetz kommt zum Ergebnis, dass mit den bis August 2020 beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 49 Prozent bis 2030 und um 67 Prozent bis 2040 gegenüber 1990 sinken können. Das Bundes-Klimaschutzgesetz schreibt jedoch Minderungsziele von 65 Prozent bis 2030 und 88 Prozent bis 2040 vor - Deutschland verfehlt damit seine Klimaschutzziele in den beiden kommenden Dekaden, sofern nicht zusätzliche Maßnahmen zur Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen getroffen werden.
(Berlin) - Rechtsstaat, Zugang zum Recht, Digitalisierung, Empirie: Zum Start der Koalitionsverhandlungen stellt der Deutsche Anwaltverein (DAV) klar, worauf es rechtspolitisch in den nächsten vier Jahren ankommt. Die Rolle der Anwaltschaft ist dabei essenziell.
(Berlin) - Aktuell tritt die EU-Kommission eine Diskussion über die Vereinfachung der Maastricht-Kriterien los. DIE FAMILIENUNTERNEHMER warnen, dass dabei keine Aufweichung oder weitere "Flexibilisierung" des Wachstums- und Stabilitätspaktes herauskommen darf. Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Die Stabilität des Euros und der Europäischen Wirtschaftsunion hängt entscheidend davon ab, dass jeder EU-Mitgliedstaat selbst die größten Anstrengungen unternimmt, mit dem Steuergeld seiner Bürger auszukommen.
(Berlin) - Am morgigen Donnerstag diskutieren die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer beim Europäischen Rat in Brüssel die aktuellen Energiepreise und mögliche Reaktionen darauf. Anlässlich des Treffens und mit Blick auf anstehende Reformen der EU-Gas- und Wasserstoffmarktregulierung in den kommenden Monaten empfiehlt die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES), die EU-Gas-Versorgungssicherheits-Verordnung weiterzuentwickeln.
(Berlin) - Anlässlich des Treffens der Umweltminister der Ostseeanrainerstaaten am 20. Oktober, bei dem der neue HELCOM Baltic Sea Action Plan (BSAP) verabschiedet wird, fordert der NABU ambitioniertere Schutzmaßnahmen für die Ostsee.
(Frankfurt am Main) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat heute einen "Offenen Brief" an die die Verhandler vor dem Start in die Koalitionsverhandlungen geschickt. Im Brief an die Generalsekretäre der SPD und der FDP, Lars Klingbeil (MdB) und Volker Wissing, sowie an den Politischen Geschäftsführer von Bündnis90/ Die Grünen, Michael Kellner (MdB) fordert der DOSB die Politik auf, den Sport auch künftig zu stärken.
(Berlin) - Solarparks können weitaus mehr als nachhaltige Energie zu produzieren. Das stellte der GEO-Tag der Natur 2021 eindrucksvoll unter Beweis. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) und das GEO Magazin öffneten gemeinsam mit Betreibern am 12. und 13. Juni 2021 Solarparks in ganz Deutschland, um Einblicke in die dort entstandene Flora und Fauna zu gewähren. Die heute veröffentlichten Ergebnisse der Artuntersuchung zeigen, dass die großen Flächen von Solarparks einen wichtigen Quelllebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten darstellen können.
(Berlin) - Die Digitalisierung nutzen, verstehen und davon profitieren - das soll allen Menschen in Deutschland unabhängig von Alter, Wohnort oder Einkommen möglich sein. 82 Prozent der Wahlberechtigten im Land erwarten von der neuen Bundesregierung mehr Einsatz für digitale Teilhabe. Neben dem Ausbau der digitalen Infrastruktur (90 Prozent) und einer Stärkung der deutschen Cyber-Sicherheit (85 Prozent) ist das Verlangen nach digitaler Teilhabe damit einer der drei wichtigsten digitalpolitischen Wünsche der Wählerinnen und Wähler.
(Hannover) - Wer aufgrund von Krankheit nicht arbeiten kann, bekommt eine Erwerbsminderungsrente. Das Problem: Diese ist oft so niedrig, dass die Betroffenen von Armut bedroht sind. Viele müssen deshalb mit Grundsicherung aufstocken, um finanziell über die Runden zu kommen. In Niedersachsen sind davon mehr als 112.000 Menschen betroffen - Tendenz steigend.







