Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die potentiellen Ampel-Koalitionäre haben zur Finanzierung ihrer künftigen Politik bereits festgelegt, dass sie Steuererhöhungen ausschließen und an der Schuldenbremse festhalten. Das führt unweigerlich zu der Frage, wie künftige Projekte finanziert werden sollen.
(Bonn) -Für die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FPD hat die Hilfsorganisation CARE Deutschland einen Merkzettel zusammengestellt. So haben die Verhandelnden die wichtigsten Ziele für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit direkt im Blick. Der "Merkzettel" kommt auch per Post als Notizblock zu allen Sondierungsteams, schließlich merkt man sich Aufgeschriebenes immer besser.
(Berlin) - "Die Zahl der Auszubildenden im Bauhauptgewerbe steigt weiter! Derzeit absolvieren knapp 38.000 junge Menschen eine Ausbildung am Bau. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
(Berlin) - Mit dem bezahlbaren und klimaschonenden Wohnen und Bauen könnte es in der neuen Legislaturperiode deutlich schneller vorangehen als bisher. Denn wie im politischen Berlin jüngst bekannt wurde, bekommt Deutschland ein Ministerium für gutes Wohnen. Ziel des neuen Ministeriums ist eine länderübergreifende, zentrale Koordinierung, um allen Menschen in Deutschland den Zugang zu bezahlbarem, klimafreundlichen und auf ihre Lebenssituation passenden Wohnraum zu ermöglichen.
(Bad Honnef) - Um ihren Energiebedarf zu decken, verbraucht die Gesellschaft zu viel klimaschädliches CO2. Diesem Dilemma lösungsorientiert zu begegnen bedeutet, einerseits den Energiebedarf zu senken und andererseits die CO2-intensive Energiegewinnung durch nachhaltige Verfahren zu ersetzen.
(Freiburg) - "Wenn im Sondierungspapier die Zukunftsthemen Klimaschutz, Innovationen und Digitalisierung ohne jeden Bezug zu den drängenden sozialen Herausforderungen entwickelt werden und internationale Solidarität hinter einer nationalen Sicherheitsstrategie zurücktritt, ist das für die Caritas ein Alarmsignal", so Caritas-Präsident Peter Neher. Ein soziales Europa sei die Grundlage für Frieden und Freiheit.
(Berlin) - Das Ergebnis der Abstimmung im Europäischen Parlament zur Farm-to-Fork-Strategie ist aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) enttäuschend. Der Präsident des DBV, Joachim Rukwied, bekräftigt erneut die Bereitschaft des landwirtschaftlichen Sektors zur nachhaltigen Transformation: "Mit der Zustimmung zu den Ergebnissen der Zukunftskommission Landwirtschaft zeigt der Berufsstand klar den Willen, seinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Lebensmittelsystems zu leisten. Die Farm-to-Fork-Strategie wird jedoch in erster Linie zu einer Verringerung der landwirtschaftlichen Produktion in Europa führen. Umweltwirkungen der Lebensmittelerzeugung werden in Drittländer verlagert, wo unter weit geringeren Standards gewirtschaftet wird als bei uns in Deutschland und Europa."
(Bonn) - Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert erneut 30 Projekte zur Internationalisierung an 27 Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die ausgewählten Projekte konnten sich in der dritten Förderrunde des DAAD-Programms "HAW.International" durchsetzen. Sie erhalten nun rund 21 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
(Frankfurt am Main) - Wir bedauern, dass einzelne Autor*innen ihre Auftritte auf der Frankfurter Buchmesse 2021 abgesagt haben. Ihre Stimmen gegen Rassismus und ihr Eintreten für Diversität werden auf der Frankfurter Buchmesse fehlen.
(Berlin) - Für die Koalitionsgespräche haben sich die drei Partner in den Sondierungsergebnissen wohlklingende und ambitionierte Ziele im Bereich des Klimaschutzes gesetzt. So soll das Klimaschutzgesetz 2022 konsequent weiterentwickelt und ein Sofortprogramm für den Klimaschutz aufgestellt werden, Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Erneuerbaren Energien sollen deutlich beschleunigt und der dezentrale Ausbau gestärkt werden. Die Ampelparteien möchten den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschleunigen und im Idealfall bereits bis 2030 vollziehen. Zudem soll in der kommenden Legislatur die Finanzierung der EEG-Umlage über den Strompreis beendet werden.






