Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Abkühlung der Exporte im dritten Quartal war fast greifbar. Besonders schmerzt der Rückgang auf so breiter Front, auch wenn er sich auf dem europäischen Markt in Grenzen hält. Einzig die Länder der Eurozone liegen leicht im Plus." Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.
(Bonn) - Am 9. und 10. November jährt sich zum 80. Mal der antijüdische Terror vom November 1938. Der Novemberterror von 1938 war keine spontane Tat einer Minderheit, sondern wurde vom NS-Staat und der NSDAP von München aus innerhalb von wenigen Stunden gezielt ins Werk gesetzt. An über 1200 Orten im Deutschen Reich brannten die Synagogen, wurden jüdische Friedhöfe geschändet, jüdische Geschäfte und Wohnungen verwüstet und geplündert. Juden und Jüdinnen wurden aus ihren Wohnungen gerissen, verschleppt, deportiert und ermordet. Forscher schätzen die Zahl der Verhafteten inzwischen auf mehr als 30.000, die Zahl der Todesopfer auf bis zu 1500.
(Berlin) - Wir müssen zwingend besser mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen. 2018 wurde das auch dem letzten Zweifler klar: Witterungsextreme von Starkregen bis Dürre, das verschärfte Artensterben und verschmutzte Gewässer sind nur drei von vielen deutlichen Hinweisen für unsere kritische Lage.
(Berlin) - In der Wirtschaft ist die Sorge vor einer nachlassenden Attraktivität des Standorts Deutschland für ausländische Fachkräfte groß. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) rechnet damit, dass es durch aktuelle Auseinandersetzungen wie in Chemnitz Probleme geben wird, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen.
(Berlin) - Zum Beitrag von Wasserstofftechnologien zur Energiewende erklärte der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke gestern auf dem Parlamentarischen Abend des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV) in Berlin:
(Bonn) - Die Zusage deutscher Automobilhersteller, die Hardware-Nachrüstung von Euro 5-Dieselfahrzeugen finanziell unterstützen zu wollen, ist nach Ansicht des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ein richtiges und längst überfälliges Signal.
(Dresden) - Der ifo-Forscher Joachim Ragnitz hat die Politik dazu aufgefordert, sich auf einen zweiten Strukturwandel der Wirtschaft in Ostdeutschland einzustellen. "Ansonsten könnte es passieren, dass der bislang gut verlaufende Aufholprozess in den nächsten Jahren ein abruptes Ende findet", sagte er zum 29. Jahrestag des Mauerfalls. "Viele der kleineren Unternehmen im Osten haben Besitzer, die kurz vor dem Ruhestand stehen und deswegen keine Risiken mehr eingehen wollen. Aus demographischen Gründen fällt es schwer, für alle diese Betriebe In den kommenden Jahren erfolgreiche Nachfolge-Regelungen zu finden. "Die Politik wäre gut beraten, sich hierauf einzustellen und mehr dafür zu tun, erfolgreiche Firmen mit Wachstumsambitionen zu unterstützen."
(Bad Nauheim) - Die Gehälter für Pflegekräfte in den Reha-Einrichtungen sind häufig niedriger als in Krankenhäusern. Trotz intensiver Warnungen aller Reha-Verbände wird die Bundesregierung die Finanzierung der medizinischen Rehabilitation im Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) nicht verbessern.
(Berlin) - Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes hat heute turnusgemäß den Vorstand des größten und ältesten Bauverbandes in Deutschland mit rund 35.000 Mitgliedern neu gewählt.
(Berlin) - Die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordern bei der Auswahl einer geeigneten Liegehilfe zur Dekubitusvorsorge eine qualifizierte Bedarfsermittlung beim Patienten anstelle einer von der Krankenkasse vorgegebenen Einheitsversorgung.





