Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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Aschermittwoch: Statt Sozialpopulismus auf Neuausrichtung des Sozialstaats vorbereiten / Adenauer: 30,5 Mio. Arbeitnehmer und Unternehmer finanzieren 34 Mio. Rentner, Bedürftige und Beamte

(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern eine Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf die Schaffung von Arbeitsplätzen. "Immer wieder wird Aschermittwoch durch einige der Redner zu einem Hochfest des Sozialpopulismus gemacht. Die Geduld in Familienunternehmen, über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Betriebe, wird an solchen Tagen reichlich überstrapaziert. Wir hören zuwenig über die zentralen Aufgabenstellung für die Politik: zusätzliche Arbeitsplätze, nicht die soziale Versorgung müssen im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen. Niemand will den Sozialstaat abschaffen. Recht haben aber diejenigen, die über seine dauerhafte Finanzierung nachdenken - und ihn auf eine neue Grundlage stellen wollen. Sie werden in Deutschland nur gleich durch eine übergreifende Vereinigung aller Sozialpopulisten niedergemacht. Ihre rhetorischen Kraftmeiereien überdecken den großen Handlungsdruck", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

"Dieses eklatante Ungleichgewicht erfordert Handeln: 27,5 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 3 Mio. selbständige Unternehmer müssen 29,5 Mio. Rentner, Pensionisten, Hartz-IV- und Sozialhilfe-Empfänger (inklusive "Aufstocker") plus 4,5 Mio. Beschäftigte im Öffentlichen Dienst finanzieren. Das kann nur ausgeglichen werden, wenn wir mehr Menschen auf die Seite der Einzahler ziehen. Sie können nur Arbeitsplätze antreten, die wir Unternehmer in unseren Betrieben schaffen können. Dafür muss die Politik die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konsequent verbessern", forderte Patrick Adenauer.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer - ASU ) sind die starke Stimme des Unternehmertums in Deutschland. Als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer folgen sie den Maximen Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Familienunternehmer repräsentieren verantwortliches Unternehmertum: sie haften mit ihrem Kapital, sind in ihrer Region verwurzelt und stehen für eine nachhaltige Unternehmens- und Personalpolitik. Dieser Unternehmertypus und ihr ordnungspolitisches Wertegerüst machen die Familienunternehmer zu idealen Botschaftern der sozialen Marktwirtschaft. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.350 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen, also eigentümergeführte Firmen. Auch unter den Betrieben mit mehr als einer Million Umsatz sind 80 Prozent Familienunternehmen.

Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Klaus-Hubert Fugger, Pressesprecher Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390

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