Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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Ausweitung der Elternzeit nicht finanzierbar / Adenauer: Phantasie des Geldausgebens besser durch eine des Sparens ersetzen

(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER sprechen sich gegen zusätzliche Sozialausgaben wie die Ausweitung der Elternzeit auf 16 Monate aus, die Bundesfamilienministerin Kristina Köhler vorgeschlagen hat. "Die einzelnen Bundesministerien sollten die noch zu weit verbreitete Phantasie des Geldausgebens besser durch eine des Sparens ersetzen. In Zeiten einer Rekordverschuldung muss gelten: nicht alles, was gerade gesellschaftspolitisch wünschbar ist, kann auch finanziert werden. Das gilt selbst für familienpolitische Wünsche. Jede neue Staatsausgabe wird durch Schulden der nächsten Generation aufgebürdet - und die trägt jetzt schon zuviel", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Sehr positiv bewertete Adenauer die Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der ab 2011 große Sparanstrengungen angekündigt hatte und auch eine geplante Steuerreform durch Ausgabekürzungen finanzieren will. Patrick Adenauer: "Das entspricht den Vorstellungen der Familienunternehmer."

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer - ASU) sind die starke Stimme des Unternehmertums in Deutschland. Als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer folgen sie den Maximen Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Familienunternehmer repräsentieren verantwortliches Unternehmertum: sie haften mit ihrem Kapital, sind in ihrer Region verwurzelt und stehen für eine nachhaltige Unternehmens- und Personalpolitik. Dieser Unternehmertypus und ihr ordnungspolitisches Wertegerüst machen die Familienunternehmer zu idealen Botschaftern der sozialen Marktwirtschaft. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen, also eigentümergeführte Firmen. Auch unter den Betrieben mit mehr als einer Million Umsatz sind 80 Prozent Familienunternehmen.

Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Pressestelle Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390

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