Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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EU-Gipfel: Familienunternehmer fordern harte Verhandlungslinie gegenüber Griechenland / Adenauer: Hilfe durch IWF derzeit bestmögliche Lösung / Unterstützung für konsequente Haltung der Bundeskanzlerin

(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern für den morgigen (25. März 2010) EU-Gipfel eine harte Verhandlungslinie gegenüber Griechenland. "Es geht um viel mehr als um Griechenland - es geht um die Frage, ob die Gemeinschaftswährung eine Zukunft hat. Eine aktive Rolle und Hilfe durch den Internationalen Währungsfonds ist derzeit die bestmögliche Lösung. Die Idee eines eigenen Europäischen Währungsfonds kann erst später umgesetzt werden und nur dann sinnvoll sein, wenn dadurch der Wachstums- und Stabilitätspakt mit konkreten Sanktionsinstrumenten bis hin zum Ausschluss von Staaten ausstattet wird, die seine Regeln brechen. Wir brauchen kein weiteres Transferinstrument für Finanzhilfen. Das wäre ein `Bailing-out´ und damit Bruch des Vertrags von Maastricht", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Wenn Griechenland direkte Hilfen bekommt, stehen umgehend die nächsten Euro-Länder in der Schlange der Bittsteller, die lieber Alimente erhalten wollen als aus eigener Kraft ihre Volkswirtschaften zu sanieren. Adenauer: "Wir Familienunternehmer unterstützen deshalb ausdrücklich die konsequente Haltung von Bundeskanzlerin Merkel in der Griechenland-Frage. Wir Steuerzahler in den solideren Euro-Staaten dürfen nicht für eine unverantwortliche Schuldenpolitik einzelner Staaten in Haftung genommen werden."

Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Klaus-Hubert Fugger, Pressesprecher Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390

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