JUNGE UNTERNEHMER zu Griechenland-Plan: "Merkel muss Veto gegen Hilfspaket einlegen" / Verbandschefin Marie-Christine Ostermann: "Es ist unerträglich, dass wir Steuerzahler für notorische Schuldensünder wie Griechenland die Zeche zahlen sollen"
(Berlin) - Die Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Marie-Christine Ostermann, sagte am Montag (12. April 2010) zum Griechenland-Notfallplan: "Der Hilfsplan für Griechenland könnte dem deutschen Steuerzahler schon bald auf die Füße fallen. Denn für einen Großteil der darin vorgesehenen bilateralen Kredite würde er im Ernstfall haften müssen. Es ist unerträglich, dass wir Steuerzahler für notorische Schuldensünder wie Griechenland die Zeche zahlen sollen. Mit den bis zu acht Millarden Euro, die Deutschland im Rettungsfall beisteuern müsste, ließe sich hierzulande ein Großteil der Probleme im Bildungsbereich lösen. Fallls Griechenland tatsächlich die in Aussicht gestellten Hilfen beantragen sollte, gibt es nur eine Möglichkeit, die Interessen der deutschen Steuerzahler zu wahren: Bundeskanzlerin Merkel muss gegen das Hilfspaket ihr Veto einlegen. Dies muss zumindest solange gelten, bis sichergestellt ist, dass sich ein Fall Griechenland nicht wiederholt und künftig Schuldenländer aus dem Euro-Verbund ausgeschlossen werden können. Sonst droht in Bezug auf Spanien und Portugal bald das nächte Drama."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU)
Sebastian Harnisch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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