Pressemitteilung | DIE JUNGEN UNTERNEHMER
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JUNGE UNTERNEHMER zum Notfallplan für Griechenland: "Bilaterale Kredithilfen als `Bail-Out´ durch die Hintertür" / Verbandschefin Marie-Christine Ostermann: "Es besteht die Gefahr, dass der deutsche Steuerzahler letztlich doch für griechisches Haushaltschaos in Haftung genommen wird" / Lob für Einbeziehung des IWF

(Berlin) - Die Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Marie-Christine Ostermann, sagte am Freitag (26. März 2010) zum von den Euro-Ländern beschlossenen Hilfsplan für Griechenland: "Leider hat der Notfallplan einen entscheidenden Haken, nämlich die Möglichkeit bilateraler Kredithilfen. Ich befürchte, dass es durch bilaterale Kredite für Griechenland zu einem `Bail-Out´ durch die Hintertür kommt. Dann würde der deutsche Steuerzahler letztlich doch für das griechische Haushaltschaos in Haftung genommen. Das wäre fatal. Richtig ist dagegen, dass der IWF in die Hilfsmaßnahmen für Griechenland einbezogen wird. Dadurch wird zumindest erreicht, dass die Euro-Länder nicht sämtliche Risiken tragen. Außerdem verfügt der IWF bei der Sanierung maroder Staatshaushalte über eine breite Erfahrung und Akzeptanz. Angela Merkel gebührt große Anerkennung dafür, dass sie die Einbeziehung des IWF durchgesetzt hat. Zudem ist es gut, dass sie während der Verhandlungen eine harte Linie gefahren hat. Jetzt kommt es darauf an, dass die Euro-Länder bessere Vorbeugemaßnahmen für ähnliche Krisenfälle beschließen. Ein Fall Griechenland darf sich nicht wiederholen."

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU) Sebastian Harnisch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Charlottenstr. 24 - Tuteur Haus, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065-490

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