Verbands-Presseticker
(Bonn) - Mit einem grundlegend rund erneuerten Webauftritt für seine Mitglieder ist der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) seit wenigen Tagen wieder im Netz.
(Münster) - Der iGZ fordert den Gesetzgeber auf, die Beschränkungen im Werkverkehr endlich abzuschaffen. Nach der derzeit gültigen Rechtslage können Zeitarbeitnehmer im Werkverkehr nur zum Zwecke der Krankheitsvertretung für höchstens vier Wochen eingesetzt werden. Werkverkehr ist dann gegeben, wenn der Transport von Gütern nur Nebensache gegenüber einem Hauptgeschäft ist.
(Berlin) - Zu drei großen landesweiten Kundgebungen mit überregionaler Ausstrahlung kommen in dieser Woche Hunderte streikende Ärztinnen und Ärzte kommunaler Kliniken in Sindelfingen, Köln und Oldenburg zusammen. In Sindelfingen werden am heutigen Dienstag (1. Juni 2010) ca. 400 Teilnehmer zu einer Demonstration durch die Innenstadt erwartet. Die streikenden Ärzte versammeln sich ab 13.30 Uhr vor dem Gelände des Klinikums Sindelfingen.
(Berlin) - Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) hat die wichtige Rolle der Unternehmen zur Integration von jungen Migranten verdeutlicht. Eine vorbildliche Rolle bei der Unterstützung der Betriebe nimmt das Netzwerk Ausbildung ein.
(Köln) - Am Wochenende, dem 29. und 30. Mai 2010, fand in Köln in der LANXESSarena das Champions-League FINAL4 der Europäischen Handball Föderation (EHF) statt. Vor über 19.000 Zuschauern siegte der THW Kiel im Finale und nahm den Cup nach einem rasanten Spiel gegen den FC Barcelona Borges, das 36:34 endete, entgegen. Die EHF hatte die Deutsche Krebshilfe als Charity-Partner benannt und spendete insgesamt 15.000 Euro aus dem Ticketverkauf. Die Handball-Fans spendeten vor Ort weitere 1.260 Euro. "Das ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität mit krebskranken Menschen", bedankte sich Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, bei der EHF und der Handball-Fangemeinde.
(Berlin) - Die deutsche Gesellschaft altert. Dadurch entstehen jedoch nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Denn die Zahl der Senioren, die sich ehrenamtlich engagieren, nimmt stetig zu. Durch ihren Einsatz für andere verbessern sie auch ihre eigene Lebensqualität.
(Frankfurt am Main) - Am 2. Juni 2010 wird der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über ein umfangreiches Änderungspaket zur Richtlinie über die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) abstimmen. Wesentliche Neuerung ist die Ausdehnung der Stoffverbote auf nahezu alle Elektroprodukte. Bisher sind vor allem Hausgeräte, Consumer Electronics und Produkte der Informations- und Telekommunikationstechnik betroffen, künftig kämen alle Produkte der technischen Infrastruktur und des Industrieanlagenbaus hinzu. "Es ist möglich, beispielsweise bei Mobiltelefonen und Computern bromierte Flammschutzmittel oder PVC zu ersetzen. Solche Lösungen sind jedoch nicht unmittelbar auf industrielle Fertigungen, auf Schiffselektronik oder ein Energieversorgungsnetz zu übertragen", gibt Dr. Oliver Blank, Leiter European Affairs des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Brüssel zu bedenken. "Der ZVEI tritt deshalb dafür ein, dass installierte Anlagen und industrielle Produktionsmaschinen von der zukünftigen RoHS-Richtlinie ausgenommen werden."
(Düsseldorf) - Der Entwurf der Richtlinie VDI 3677 Blatt 3 "Filternde Abscheider - Heißgasfiltration" befasst sich mit Hochtemperaturentstaubung bei Betriebstemperaturen oberhalb von 260 °C, bei denen der Einsatz konventioneller Filtermedien nicht mehr möglich ist. Die Richtlinie enthält Hinweise für Planung, Bau und Betrieb von Heißgasfiltern für Betriebstemperaturen bis zu 1000 °C. Die in Bildern und Tabellen dargestellten Beispiele gelten wegen der zahlreichen, sich gegenseitig beeinflussenden anlagen- und abgasspezifischen Faktoren jeweils nur für den zugehörigen konkreten Anwendungsfall. Kennwerte der derzeit eingesetzten Filtermedien sind in Form einer Matrix dargestellt, die eine Grundlage zur Bewertung der Anwendbarkeit der Filtermedien für die Heißgasfiltration geben. Die für die Matrix ermittelten Werte wurden durch Messungen an einer hochhitzebeständigen Filterprüfapparatur überprüft.
(Berlin) - Angesichts missverständlicher Medienberichte stellt der Deutsche Apothekerverband (DAV) klar, dass die Apotheken selbstverständlich Gewerbesteuer zahlen und von einer möglichen Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel nicht profitieren würden. "Fakt ist, dass Apotheker zwar Freiberufler sind, aber dennoch als Betreiber einer Apotheke Gewerbesteuer zahlen müssen und somit ihren Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Finanzen leisten", sagt DAV-Vorsitzender Fritz Becker: "Wenn der Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent sinken würde, wären die Kassen und Patienten finanziell entlastet. In den Apotheken wird die Umsatzsteuer aber mit der Vorsteuer verrechnet und ist deshalb nur ein durchlaufender Posten."
(Berlin) - Auf der heutigen (31. Mai 2010) Sitzung des Energieministerrates in Brüssel beraten die Minister erstmals die neue, europäische Energiestrategie 2011 bis 2020. Diese soll auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs im März 2011 angenommen werden. "Es besteht jetzt die einmalige Chance, das von der Bundesregierung angekündigte nationale Energiekonzept mit den strategischen Überlegungen der Europäischen Union in Einklang zu bringen. Mit einer mittel- und langfristigen Strategie aus einem Guss, könnte den Energieunternehmen endlich der dringend benötigte, verlässliche Rahmen für die anstehenden Investitionsentscheidungen gegeben werden", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).







