Verbands-Presseticker
(Berlin) - Trotz des Förderstopps der Bundesregierung für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt fördert die deutsche Energiebranche auch weiterhin moderne und umweltschonende Wärme-Technologien. So bieten die Energieversorger nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) derzeit fast 1.200 Investitionszuschuss-Programme in diesem Bereich an. "Der Entschluss der Bundesregierung, das Anreizprogramm zu stoppen, ist bedauerlich. Die deutsche Energiewirtschaft unterstützt jedoch private Investitionen im Bereich der erneuerbare Energien weiter engagiert. Unsere Botschaft an die Verbraucher lautet: Investitionen lohnen sich noch immer. Informieren Sie sich bei Ihrem Energieversorger vor Ort", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der wachsenden Schuldenlast von Bund und Ländern diskutiert die Politik über Möglichkeiten zur Senkung der Staatsausgaben. Hierbei sind unter anderem Sparmaßnahmen im Bildungsbereich im Gespräch. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) warnt ausdrücklich vor Kürzungen bei Bildungsinvestitionen und verweist auf die Notwendigkeit von gut ausgebildete Bürgern für die Gesellschaft und Wirtschaft.
(Berlin) - Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Ende 2008 hatte erst jeder zweite Erfahrungen mit Online-Shopping. "Das Internet bietet einen bequemen Weg einzukaufen, häufig sind die Preise niedriger, die Rückgaberechte verbraucherfreundlicher. Der Online-Shop ist für viele eine vollwertige Alternative gegenüber dem niedergelassenen Händler - nicht zuletzt dank spezieller Bezahlverfahren", sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
(Berlin) - Wenn´s um Arbeitnehmer geht - hart wie Beton: Westerwelle. Kaum ein anderer steht derzeit für die massive Missachtung von Arbeitnehmerrechten so in der Kritik. Heute (19. Mai 2010) entlädt sich auf dem DGB-Bundeskongress in Berlin heftiger Protest gegen Kai-Uwe Westerwelle - nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem FDP-Chef, lediglich dessen Namensvetter. Westerwelle ist Geschäftsführer eines Betonwerks mit 50 Beschäftigten im ostwestfälischen Herford. "Niedriglöhne und ein striktes Betriebsratsverbot gehören für ihn zum Markenzeichen eines knallharten Unternehmer-Images. Westerwelle ist ein besonders drastisches Beispiel für Arbeitgeber-Willkür in Deutschland", sagt der Bundesvorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Klaus Wiesehügel.
(Frankfurt am Main/Wiesbaden) - Die Besten 2010 stehen fest: Die Sieger des Awards "Fachmedien des Jahres 2010" der Deutschen Fachpresse wurden gestern (18. Mai 2010) im Rahmen des Kongresses der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden im Rahmen einer festlichen Gala geehrt. Insgesamt 80 Fachmedien haben sich mit ihren Printmedien und digitalen Angeboten um den Branchen-Award beworben. Somit gelang es der Deutschen Fachpresse, die Zahl der Bewerbungen um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu steigern und mehr Fachverlage für die Teilnahme zu gewinnen. Die Deutsche Fachpresse zeichnet mit diesem Preis einmal jährlich die besten deutschen Fachmedienangebote aus. Neu in diesem Jahr: der Preis "Beste Neugründung".
(Singapur/Düsseldorf) - Erstklassige Fachvorträge, intensive Diskussionen sowie eine umfassende begleitende Ausstellung bildeten das Programm der diesjährigen International Thermal Spray Conference & Exposition (ITSC) 2010 in Singapur. Über 500 Fachbesucher waren zur Konferenz angereist, bei der vom 3. bis zum 5. Mai 2010 die Schlüsseltechnologien des thermischen Spritzens im Mittelpunkt standen. Organisiert wurde die ITSC 2010 gemeinsam vom DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V., der ASM International - Thermal Spray Society (TSS) und dem IIW - International Institute of Welding.
(Berlin) - Der 19. Ordentliche DGB-Bundeskongress hat am Dienstag (18. Mai 2010) in Berlin die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro beschlossen.
(München) - Der Staat will, er muss sparen. Es gibt aber Grenzen der Rationalisierung. Der jetzt von der Bundesregierung abgesegnete Gesetzesentwurf des Bundesrats, wonach ein großer Teil der Nachlasssachen von den Amtsgerichten auf Notare übertragen werden soll, überschreitet diese Grenzen (Drucksache 17/1468). Die Auffassung des Bundesrats, bei den Notaren handele es sich um "justiznahe Amtsträger" entspricht nicht der Wirklichkeit. De facto sind Notare zunächst einmal Unternehmer. Sie leben von ihren Klienten, in vielen Fällen sind sie diesen seit Jahren verbunden (Stichwort "Hausnotar"). Eine Objektivität, wie sie ein Gericht verkörpert, ist daher keinesfalls gewährleistet. So ist zum Beispiel die Erteilung eines Erbscheins im Gegensatz zur Meinung des Bundesrats keine Formalie, sondern um den Erbschein wird erbittert gekämpft, ganz unabhängig von der Größe des Vermögens. Und nun soll ein Notar, der in vielen Fällen eine der Parteien kennt und von ihr lebt, entscheiden, wem das Erbe zufließt! Der Entwurf des Bundesrats verrät daher äußerste Praxisferne. Hinzu kommt, dass man viele Notare durchaus nicht als Erbrechtsspezialisten bezeichnen kann. Bekanntlich befassen sich Notare mit Vielerlei: Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Familienrecht etc. Das Erbrecht ist ein überaus spezielles und kompliziertes Rechtsgebiet, das sich folglich bei den Nachlassgerichten in guten Händen befindet.
(Berlin) - Für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer hat sich der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Dieter Ondracek ausgesprochen. Ondracek, der auch Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) ist, sagte am 18. Mai 2010 in Berlin: "Natürlich muss es Ziel sein, eine Transaktionssteuer weltweit in gleicher Höhe einzuführen. Dies kann man fordern oder wünschen, aber man kann es nicht zentral beschließen." Ein Vorangehen Deutschlands und Europas werde den politischen Druck auch in anderen Ländern erzeugen, das Gleiche zu tun, "weil auch die normalen Steuerzahler in diesen Ländern nicht einsehen werden, dass sie für Risikogeschäfte der Finanzbranche im Falle eines Falles haften und eintreten müssen", zeigte sich Ondracek überzeugt.
(Frankfurt am Main/Wiesbaden) - Professionelle Entscheider und ihr Informationsverhalten im Fokus: Die Deutsche Fachpresse hat gestern (18. Mai 2010) beim Kongress der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden ihre von TNS Emnid durchgeführte "B2B-Entscheideranalyse 2010" vorgestellt. Eines der Ergebnisse: Fachzeitschriften sind mit 85 Prozent die am meisten genutzte Mediengattung bei den 7,2 Millionen Professionellen Entscheidern in Deutschland. Die Entscheideranalyse erlaubt als einzige Studie am Markt eine Hochrechnung auf diese mediarelevante B-to-B-Zielgruppe. TNS Emnid hat hierzu in 600 Telefoninterviews Professionelle Entscheider repräsentativ zu ihrem Informationsverhalten und zur Mediennutzung befragt.






