Verbands-Presseticker
(Berlin) - Zur aktuellen Berechnung der neuen Rentenwerte erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Die aktuelle Mitteilung des Bundesarbeitsministeriums zeigt in aller Klarheit auf, wie notwendig der Erhalt der Rentengarantie ist. Allein die Rentengarantie gewährleistet, dass in diesem Jahr eine Rentenkürzung wegen der krisenbedingt rückläufigen Lohnentwicklung ausbleibt. Gleichwohl ist die Nullrunde kein Grund zum Jubeln. Nach den Jahren 2004 bis 2006 wird die Kaufkraft der Rentner erneut geschwächt - und ein Blick in die Zukunft ist düster: Durch Nachholfaktor und Riesterfaktor drohen den Rentnerinnen und Rentnern in den kommenden Jahren weitere Nullrunden.
(Berlin) - Die im Bundesverband Deutscher Stiftungen organisierten Unternehmensstiftungen richten sich mit einem Empfehlungspapier an Unternehmen, die selbst eine gemeinnützige Stiftung gegründet haben oder dies planen. Sie fordern unter anderem, dass die Unternehmensstiftungen "möglichst unabhängig" sein und "große eigene Gestaltungsspielräume" haben sollen.
(Bonn) - Der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments hat sich heute (16. März 2010) mehrheitlich gegen eine farbliche Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln (Ampelkennzeichnung) ausgesprochen und so eine wichtige Weichenstellung für die Erste Lesung im Plenum des EU-Parlaments im Mai vorgenommen. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.
(Frankfurt am Main) - Unzählige Details sind bei der Planung von Veranstaltungen zu beachten, Fettnäpfchen und Stolperfallen können den Erfolg eines Events gefährden. Planern von Tagungen und Events, die vom 25. bis zum 27. Mai 2010 an der Messe "IMEX - incorporating Meetings made in Germany" teilnehmen, bietet das GCB German Convention Bureau e.V. darum die Chance, von Profis der Branche wertvolle Tipps zu erhalten.
(Berlin) - In Deutschland wird seit einigen Wochen heftig über die Stabilisierung des Gesundheitssystems gestritten. Im Mittelpunkt stehen aktuell die Regelungen zur Preisfestsetzung von Arzneimitteln. Dabei wird der Nutzen der Arzneimittel auf eine rein ökonomische Größe reduziert. "Die öffentliche Diskussion droht zu entgleisen. Neben markigen Sprüchen über Teppichhändler und Fesseln, die der Industrie anzulegen seien, wird ein vereinfachtes und falsches Bild eines einheitlichen Arzneimittelmarktes skizziert", kommentiert Dr. Bernd Wegener, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI e.V.), die Entwicklung der öffentlichen Debatte. "Wir müssen über die großen Differenzen diskutieren und auf den Gemeinsamkeiten aufbauen", so Wegener, und ergänzt: "Für die Arzneimittelversorgung in Deutschland müssen alle Beteiligten eine tragfähige Balance zwischen notwendigen Innovationen, den Wettbewerbsregeln im generischen Markt und den Arzneimittelausgaben finden. Entsprechend kontrovers ist die Debatte - und zu wichtig, um sich in Verschwörungstheorien zu erschöpfen".
(Berlin) - Der Verzicht des Bundesgesundheitsministeriums auf ein Präventionsgesetz bietet nach Ansicht des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH) mehr Vor- als Nachteile. Nun könnten jene Präventionsmaßnahmen pragmatisch angepackt und vorangebracht werden, die schnelle medizinische und volkswirtschaftliche Erfolge versprechen, betonte der Vorstandsvorsitzende des VDGH, Dr. Jürgen Schulze, heute (16. März 2010) beim Start der Aktion "Prävention stärken: jetzt handeln" in Berlin. Der VDGH hatte sich bereits im vergangenen Jahr für eine Präventionspolitik der kleinen Schritte ausgesprochen, nachdem sich herausstellte, wie schwierig und zeitraubend es ist, alle Aspekte der Prävention in einem Gesetz umfassend zu regeln.
(Düsseldorf) - "Die drohenden massiven Preissteigerungen bei Eisenerz und Kokskohle sind ein erhebliches Risiko für die konjunkturelle Erholung auf den Stahlmärkten", warnt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. "Bereits eine Preissteigerung um zehn Prozent für diese Rohstoffe belastet die Stahlunternehmen mit Kosten von jährlich mehr als einer halben Milliarde Euro." Angesichts der derzeit diskutierten Preissteigerungen ist ein Vielfaches dieser Belastungen zu erwarten, die die Stahlindustrie nicht tragen kann.
(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die Abkehr der SPD von der Agenda2010. "Die Reformpolitik der zweiten Regierung Schröder war die größte historische Leistung seiner Kanzlerschaft und auch seiner Partei in der jüngeren Geschichte. Sich davon jetzt mit großen Gesten zu distanzieren, ist völlig irrational. Die Familienunternehmer wünschen sich in der Opposition eine jederzeit regierungsfähige Volkspartei. Rot-grün brauchte nach 1998 über eine Legislaturperiode, um in der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Regierung anzukommen und sich von den alten Weltveränderungsträumen zu verabschieden. Wohin eine Politik jahrelanger Realitätsvergessenheit führen kann, zeigt uns heute Griechenland mit seinem aufgeblähten öffentlichen Sektor. Die SPD sollte sich nicht die falschen Vorbilder nehmen", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.
(Berlin) - Für eine behutsame Weiterentwicklung des solidarischen Krankenversicherungssystems hat sich der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, ausgesprochen. "Eine nachhaltige und sozial ausgewogene Finanzierungsreform kann nur gelingen, wenn die Menschen nicht überfordert werden. Es muss auch bei einer Ergänzung des bestehenden Systems weiterhin gerecht zugehen: Der Starke tritt für den Schwachen ein, das heißt, die Höhe der Belastung durch Beiträge und Steuern bemisst sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit des Versicherten", sagte Henke vor Beginn der ersten Sitzung der Regierungskommission zur zukünftigen Finanzierung des Gesundheitswesens am morgigen Mittwoch (17. März 2010).
(Kassel) - Seit dem 1. Januar 2010 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, sämtliche Entgeltdaten ihrer Beschäftigten monatlich mit einem elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) in einer besonderen Meldung an eine speichernde Stelle zu übermitteln. Die Entgeltdaten werden an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) gemeldet. Es werden erprobte und sichere Kommunikationswege genutzt. Die Bezeichnung ELENA steht für "Elektronischer Entgeltnachweis", darauf weist der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung hin.









