News

Verbands-Presseticker

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Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)

(Frankfurt am Main) - Die chemische Industrie steht mächtig unter Zeitdruck. Die Umsetzung zweier EU-Verordnungen, die Ende des Jahres nahezu zeitgleich in Kraft treten, beansprucht Tausende von Umweltexperten und anderes Fachpersonal der deutschen Branche: Bis spätestens 30. November 2010 müssen alle Hersteller oder Importeure von chemischen Stoffen, die eine jährliche Produktions- oder Einfuhrmenge von 1.000 oder mehr Tonnen übersteigen, umfangreiche Datensätze an die zuständige Behörde (ECHA) in Helsinki übermitteln. Das verlangt die europäische Chemikalienverordnung REACH. Ohne eine erfolgreiche Registrierung droht ein Herstellungs- bzw. Einfuhrstopp. Gleichzeitig endet im Dezember die Übergangsphase für die GHS-Verordnung. Sie ändert die Kriterien für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU. Dadurch sind umfangreiche Anpassungsmaßnahmen für Verpackung und Transport nötig, die in Deutschland von jedem der rund 1.700 Unternehmen der chemischen Industrie vorzunehmen sind.

Bundessteuerberaterkammer (BStBK) KdÖR

(Berlin) - Aus Sicht der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) muss der Auftrag der geplanten Mehrwertsteuerreform-Kommission erweitert werden: Nicht nur der Katalog der ermäßigten Steuersätze, sondern auch Systemfragen gehören auf den Prüfstand. "Ziel muss es sein, die aufkommenswirksamste Steuer in Deutschland gerechter, handhabbarer und betrugsresistenter zu machen. Da die Mehrwertsteuer weitgehend auf EU-Ebene geregelt wird, ist dazu auch ein deutscher Vorstoß in Brüssel erforderlich", so BStBK-Vizepräsident Dr. Hartmut Schwab.

BDVT e.V. - Der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching

(Köln) - Ein hervorragendes Feedback erhielt die experta - BDVT-Expertentage für Personalentwicklung bei ihrer Premiere Anfang März 2010 in Bamberg. Wie die jetzt vorliegende Auswertung der Teilnehmer-Fragebogen ergab, erhielt die Veranstaltung Bestnoten für "Atmosphäre", "Organisation", "Themen- und Referenten-Auswahl", "Praxisrelevanz" und "persönlicher Nutzen". Weniger gut wurde dagegen "Zeit fürs Netzwerken" (Durchschnittsnote 2,4) gewertet - zu voll und zu spannend war offensichtlich das Programm. Die Liste der experta-Teilnehmenden 2010 zeigt knapp 90 Namen und Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

(Frankfurt am Main) - "Das Vertuschen muss endlich ein Ende haben. Die Missbrauchsfälle müssen lückenlos aufgeklärt werden. Neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen ist es an der Zeit, dass sich die Täter bei ihren Opfern entschuldigen", erklärte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag (9. März 2010) mit Blick auf die jüngst bekannt gewordenen Fälle, bei denen Schülerinnen und Schüler von Lehrern sexuell missbraucht worden sind. In diesem Sinne begrüßte er die Initiative der Bundesministerinnen Annette Schavan (Bildung) und Kristina Schröder (Familie, beide CDU) für einen Runden Tisch am 23. April. Thöne sagte die Teilnahme der Bildungsgewerkschaft zu. Der GEW-Vorsitzende sieht aber auch die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Schulträger in der Pflicht.

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)

(Berlin) - Auch bei deutlich verschlechterter Konjunkturlage in zahlreichen Branchen und entsprechenden Sparmaßnahmen bleiben Messen das führende B-to-B-Kommunikations-Instrument: In diesem und im kommenden Jahr wollen die deutschen ausstellenden Unternehmen 43 Prozent ihrer Kommunikationsetats in Messen investieren, fast soviel wie in den beiden letzten Jahren realisiert wurde (44 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt der AUMA_MesseTrend 2010, der jetzt in der Schriftenreihe des Instituts der deutschen Messewirtschaft herausgegeben wurde.

Bundessteuerberaterkammer (BStBK) KdÖR

(Berlin) - Unter dem Titel "Steuergerechtigkeit, Planungssicherheit, Praktikabilität" legte die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) heute (9. März 2010) in Berlin aktuelle Empfehlungen an den Steuergesetzgeber vor. Darin zeigt sie unter anderem Bereiche auf, in denen das Steuerrecht aufkommensneutral vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden kann. Dazu gehören das Umsatzsteuerrecht, das Lohnabrechungswesen und das Internationale Steuerrecht.

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA)

(Berlin) - Rechtzeitig zur ITB, der weltgrößten Touristikmesse in Berlin, hat das Bundesministerium der Finanzen die noch offenen steuerrechtlichen Detailfragen zur Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie beantwortet. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) und der Hotelverband Deutschland (IHA) gehen davon aus, dass damit der Ärger um das Frühstück beendet ist. "Mit den nun veröffentlichten Regelungen des BMF sind die Geschäftsreisekunden bezüglich der lohnsteuerrechtlichen Behandlung des Frühstücks wieder so gestellt wie vor der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar 2010", erklären die Verbände. "Das BMF-Schreiben vom 5. März 2010 bringt für die Geschäftsreisenden die erhoffte Klarstellung und für die Hoteliers die benötigte Rechtssicherheit." Die Hotellerie in Deutschland werde die vom Bundesfinanzministerium gemachten Vorgaben gästeorientiert umsetzen.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel und der Journalist Günter Wallraff haben am Dienstag (9. März 2010) in Berlin die DGB-Kampagne zur Betriebsratswahl 2010 eröffnet. Sie steht unter dem Motto "Stimmt. Betriebsräte machen den Unterschied". Vor einer Filiale der Drogeriekette Schlecker sagte Bsirske: "Auch wenn es noch viel zu tun gibt: Ohne die engagierten und starken Betriebsrätinnen, die sich seit über zehn Jahren bei Schlecker für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen einsetzen, müssten die Beschäftigten sich auch jetzt noch in einem System der Repression und der Angst bewegen. Das bundesweite Betriebsräte-Netz bei Schlecker zeigt: Gemeinsam können wir ganz viel zum Positiven wenden. Bestes Beispiel dafür ist, dass ver.di jetzt mit Schlecker über Tarifverträge verhandelt."

Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e.V. (DANSEF)

(Stuttgart) - Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf steht es dem Anspruch eines Vaters auf Kindergeld nicht entgegen, wenn er keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland hat.

Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)

(Berlin) - Aus Versehen in die Waschmaschine gesteckt, verklebt, zerrissen oder angesengt - Geldscheine werden von manchen Besitzern überstrapaziert. Alles schon vorgekommen, aber was tun? Die gute Nachricht: Beschädigte Banknoten sind nicht zwangsläufig wertlos. Die Deutsche Bundesbank ersetzt in der Regel das Geld, noch dazu kostenlos.

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