Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Politik hat 2007 eine ruinöse Preisspirale im Bereich der Generika ausgelöst: diese bedroht die Existenz deutscher Unternehmen, den Wettbewerb und damit absehbar die niedrigen Preise in diesem Arzneimittelsegment. Anstatt die Fehlentwicklungen in diesem Bereich zu korrigieren, wird jetzt wieder die Pharmaindustrie als Kostentreiber an den Pranger gestellt. Es soll ein noch höherer Zwangsrabatt auf Arzneimittel unter dem Namen Pharmasoli eingeführt werden - dabei liegt das Preisniveau 2009 unter dem von 1983, bewegen sich die Ausgaben für Arzneimittel 2009 im vereinbarten Rahmen, tragen die Arzneimittelhersteller nach Abzug von Mehrwertsteuer und den Vergütungen für Großhandel und Apotheken nur 11 Prozent zu den GKV-Ausgaben bei und melden die Kassen Überschüsse. Zudem haben die Hersteller seit 2002 mehr als 7 Milliarden Euro Zwangsrabatte geleistet. "Hektische Zwangsrabatte und Preismoratorien sind fehl am Platz: Wir fordern endlich Reformen, die einen nachhaltig funktionsfähigen Generikamarkt und eine selbstregulierende Balance zwischen Ausgaben und Innovationen im patentgeschützten Markt sicherstellen", äußert sich Dr. Bernd Wegener, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zu den aktuellen Diskussionen.
(Stuttgart) - An Unternehmer und Betriebsinhaber werden bei der Abfassung ihres letzten Willens ganz besondere Herausforderungen gestellt. Schließlich gilt es nicht nur, durch die Bestimmung eines geeigneten Nachfolgers den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, sondern auch, den Ehegatten oder "weichende Erben" gerecht abzufinden oder zu versorgen.
(Berlin) - Am heutigen Mittwoch (10. März 2010) hat die DGB-Reform-Kommission "Für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft" ihre Arbeit aufgenommen.
(Berlin) - Die Bundesregierung beabsichtigt, zum November 2010 den neuen, elektronischen Personalausweis im Scheckkartenformat einzuführen. Der IT-Sicherheitsverband TeleTrusT hat im Rahmen einer Umfrage die mutmaßliche Akzeptanz ermitteln lassen. Ergebnis: Weitere Aufklärung ist dringend geboten.
(Frankfurt am Main/München) - Der deutsche Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 13 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro. Dr. Ulrich Schaefer, Vorsitzender der Fachgruppe Halbleiter Bauelemente im ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems, erläuterte, das Wachstum werde gestützt durch einen Umsatzanstieg von 15 Prozent bei Diskrete Bauelemente, Opto-Halbleiter und Sensoren/Aktuatoren sowie von zwölf Prozent bei IC.
(Bonn) - Gestern (9. März 2010) hat die European University Association (EUA) neue Befunde über die Entwicklung des Bologna-Prozesses in den 46 Teilnehmerländern veröffentlicht. Für den so genannten "Trends 2010-Report" haben 821 Hochschulen und 27 nationale Rektorenkonferenzen Informationen und Einschätzungen geliefert, in 16 Staaten fanden Erhebungen vor Ort statt. Der Bericht wird im Rahmen des Treffens der europäischen Wissenschaftsminister am Donnerstag und Freitag in Budapest und Wien vorgestellt.
(Düsseldorf) - Im Februar 2010 hat DVS ZERT e. V., die Zertifizierungsstelle für Managementsysteme des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e. V., die Akkreditierungsurkunde für die Zertifizierung nach SCC (Sicherheits-Certifikat-Contraktoren) erhalten. Diese Akkreditierung konnte kurzfristig erreicht werden und gilt bis Ende 2014.
(Hamburg) - Der BdKEP begrüßt die Entscheidung des Bundestages für mehr steuerliche Gerechtigkeit im Wettbewerb der Postdienste. Die Verabschiedung des Gesetzentwurfes zur Umsatzsteuer bei Postdiensten ist der Beginn eines sich liberalisierenden Postmarktes. Gleichzeitig erstaunt die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Post für die Beibehaltung des Umsatzsteuerprivilegs, ist doch die Nutzung des bisherigen Steuerprivilegs selbst schon uneindeutig und widersprüchlich.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die IG Metall haben den Vertrag, der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) und der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit geschlossen wurde, als Fortschritt bewertet. "Damit ist es gelungen, 7,50 Euro als Mindestlohn zu etablieren und gute tarifvertragliche Standards zu setzen", erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske in Berlin. "Wir wollen Missbrauch in der Leiharbeit bekämpfen; dafür ist dieser Abschluss eine gute Grundlage", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag (9. März 2010) in Frankfurt.
(Henstedt-Ulzburg) - Zu viele Deutsche haben zu viele falsche Policen in Ihrem Versicherungsordner. Tatsächlich könnten sie einige hundert Euro im Jahr sparen, ohne schlechter versichert zu sein. Das ist ein zentrales Thema am 15. März 2010.







