Verbands-Presseticker
(Berlin) - Vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern im Tarifkonflikt für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden über 200 Beschäftigte die Verhandlungsführer am 31. Januar 2010 in Potsdam begrüßen und ihrem Unmut über die zögerliche Haltung der Arbeitgeber Luft machen. Symbolisch sollen dabei "Rettungsringe für den Öffentlichen Dienst" übergeben werden.
(Bonn) - Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus, hat die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Nachhilfeunterricht wie folgt kommentiert: "Was die Bertelsmann-Stiftung mit ihrer jüngsten Studie zur Nachhilfe verbreitet, ist erneut typischer Alarmismus. Selbst wenn die für Nachhilfe pro Jahr ausgegebene Summe von 1,5 Milliarden Euro stimmen sollte, ist dies kein Grund zur Panik. Diese Summe bedeutet nämlich nichts anderes, als dass pro Jahr und Schüler im Durchschnitt 100 Euro ausgegeben werden. Man sollte diesen Betrag einmal in Relation setzen zu den Kosten, die junge Leute für ihre Mobiltelefone ausgeben."
(Berlin) - Die internationale Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert klare Regeln sowie Transparenz im Umgang mit Beraterverträgen von Sportfunktionären, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem jeweiligen Amt stehen.
(Berlin) - "Die Arbeitgeber schaden ihren Versicherten und den auf eine Rehabilitation angewiesenen Patienten, weil sie tatenlos zusehen, wie sich die Arbeitsbedingungen in den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung immer weiter verschlechtern", erklärte am Freitag (29. Januar 2010) Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, zu jüngsten Behauptungen der DRV Bund, die streikenden Ärzte würden den Patienten schaden. "Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRV-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen. Die ärztliche Notbesetzung bleibt während des Streiks selbstverständlich sichergestellt", betonte Ehl. Seit Jahren werde den DRV-Ärzten ihre Arbeit immer schwerer gemacht. "Die DRV-Ärzte arbeiten unter veralteten Tarifverträgen, erhalten im Durchschnitt etwa ein Drittel weniger Gehalt als Ärzte an Akutkliniken und müssen aufgrund des Personalmangels eine stetig wachsende Arbeitsbelastung bewältigen. Das alles wirkt sich negativ auf die Betreuung und Versorgung der Patienten und Versicherten aus", so Ehl.
(Frankfurt am Main) - "Die hessische Wirtschaft begrüßt das neue Hilfsprogramm der Landesregierung für kleine Unternehmen, weil es zur rechten Zeit ein weiteres Sicherheitsnetz spannt, um zukunftsfähige Betriebe in Hessen zu erhalten. Gerade im Aufschwung benötigen die Firmen Liquidität, um die allmählich wieder wachsenden Auftragsbestände abarbeiten zu können. Zu Recht bietet die Landesregierung die Hilfe Unternehmen aller Branchen an", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).
(Berlin) - Die Februar-Ausgabe test 2/2010 der Stiftung Warentest hat 13 Bewertungsportale im Internet überprüft und für deren Manipulationssicherheit nur mäßige Noten vergeben. Der Hotelverband Deutschland (IHA) setzt daher auf eine weitere Intensivierung des konstruktiven Dialogs mit den Internetportalen, um einen wirksameren Schutz vor Fälschungen und ungerechten Bewertungen zu erzielen und das Gäste-Feedback für das Qualitätsmanagement der Hotels besser nutzen zu können.
(Berlin) - Zur Abstimmung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments über den Kommissionsvorschlag, Kleinstunternehmen von den EU-Bilanzierungspflichten auszunehmen, erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH): "Dies ist ein sehr wichtiger Schritt dahin, dass Kleinstunternehmen künftig von den aufwendigen EU-Bilanzierungspflichten befreit werden können. Damit zeigt das Europaparlament, dass es Ernst macht mit dem Bürokratieabbau und den Kleinstunternehmen wirklich helfen will."
(Frankfurt am Main) - Dass Texte im Internet anderen Kriterien entsprechen müssen als Beiträge in Printmedien - das steht längst fest. Warum aber braucht das Internet eigene Textformen? Wie lesen User im Netz, und wie "packt" man den Onlineleser richtig? Dazu hat die Kommission Redaktion der Deutschen Fachpresse jetzt ein neues Yellow Paper mit dem Titel "Texten für Online" veröffentlicht. Ziel der Publikation ist es, Fachverlage anhand von Hintergrundinformationen und praktischen Tipps bei der Gestaltung von Internettexten zu unterstützen. Seit 2006 publiziert die Deutsche Fachpresse unter dem Namen "Yellow Paper" eine Schriftenreihe zu aktuellen Themen für die Anbieter von Fachmedien.
(Essen) - Der Verband Deutscher Alten und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) wird gemeinsam mit dem Arbeitgeber- und BerufsVerband Privater Pflege e.V. (ABVP) Klage gegen den niedersächsischen Schiedsspruch zu den Vergütungen der Häuslichen Krankenpflege vom 23. Oktober 2009 einlegen. Ziel der Klage ist es, die von der Schiedsperson festgeschriebene Koppelung der Vergütungen für Häusliche Krankenpflege (HKP) an die Grundlohnsummenentwicklung aufzuheben.
(Leipzig) - Wer auf seinen Lohnzettel vom Januar schaut, wird feststellen, dass vom Monatseinkommen ein höherer Nettobetrag zur Verfügung steht. Dank des seit 1. Januar 2010 geltenden Bürgerentlastungsgesetzes werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung komplett steuerfrei gestellt, soweit sie einen gesetzlichen Grundschutz nicht überschreiten. Versicherer, Kreditinstitute und Vermittler haben diese neuen Regelungen als Werbeargument für sich entdeckt. "Verbraucher sollten jetzt aufpassen, dass sie den kleinen Mehrbetrag, den sie nun in der Geldbörse haben, nicht in unnötige Finanzprodukte stecken", rät Kay Görner, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Für viele Verbraucher sei es sinnvoll, mit dem Geld Schulden zu tilgen oder kleine Rücklagen für Notsituationen zu bilden.



