Verbands-Presseticker
(Berlin) - Für Familien mit volljährigen Kindern in Ausbildung wird es höchste Zeit, die Einkünfte und Bezüge des Kindes zu prüfen. Übersteigen diese im Jahr 2009 insgesamt den Betrag von 7.680 Euro, muss das Kindergeld nämlich zurück gezahlt werden oder der Kinderfreibetrag wird nicht gewährt. "Wenn dieser Grenzbetrag auch nur um einen Euro überschritten wird, kann das einen Verlust von 1.968 Euro und, je nach Kinderzahl und Höhe des zu versteuernden Einkommens, mehr bedeuten" warnt der Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes Hellmut Steuck.
(Düsseldorf) - Die Nutzung des mobilen Internets ist 2009 deutlich günstiger geworden. Dies geht aus einer Auswertung des "BVDW Mobile Monitor" mit den günstigsten mobilen Internettarifen hervor, herausgegeben vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Online-Magazin teltarif.de. So sind Monatsflatrates für die mobile Internetnutzung im Jahresverlauf um bis zu 24 Prozent im Preis gesunken. Auch Tagesflatrates haben sich um bis zu 20 Prozent vergünstigt. Positiv für die Verbraucher: Unter den günstigen Angeboten gibt es immer mehr Tarife mit einer kurzen Mindestlaufzeit von nur einem Monat. Ein Anbieter- oder Tarifwechsel ist somit zeitnah möglich. Weiterhin stehen seit Anfang 2009 deutlich mehr Anbieter und dementsprechend mobile Internettarife für den Nutzer zur Auswahl.
(Berlin) - Weihnachten steht vor der Tür - doch es fehlt noch an interessanten Geschenken? Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gibt Tipps, wie man Menschen, die gern zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus und Bahn unterwegs sind, eine Freude machen kann.
(Frankfurt am Main/Berlin) - Dr. Kunibert Schmidt, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), beendet zum Jahreswechsel seine 32-jährige Tätigkeit für den VDA - 19 Jahre davon war er Mitglied der Geschäftsführung - und tritt mit Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand. Neu in die VDA-Geschäftsführung tritt Dr. Kay Lindemann (38), der bisher die Berliner Repräsentanz des VDA leitet und mit Wirkung vom 1. Januar 2010 zum Stellvertretenden Geschäftsführer ernannt wurde.
(Berlin) - Der Hightech-Verband BITKOM nimmt an der heute (15. Dezember 2009) stattfindenden Anhörung zur umstrittenen Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht teil. BITKOM wird sich dabei im Grundsatz für einen besseren Schutz der Privatsphäre und eine umfassende Entschädigung der Wirtschaft für angeforderte Sicherheitsmaßnahmen einsetzen. "Bei der generellen Speicherung von Internet- und Telefonverbindungsdaten sind wichtige Fragen noch offen. Die Politik ist gefordert, die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im Internet zu definieren", kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Kriminelle müssen auch im Internet effektiv verfolgt werden, aber dafür darf die Privatsphäre unbescholtener Nutzer nicht geopfert werden." Das Verfassungsgericht verhandelt drei Verfassungsbeschwerden. Unter den Beschwerdeführern sind die heutige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie die Bundestagsabgeordneten Otto Solms und Gisela Piltz (alle FDP). Sie sehen durch das noch vom letzten Bundestag verabschiedete Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung das Telekommunikationsgeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.
(Berlin) - Das Bündnis der Medienverbände und -unternehmen hat sich anlässlich der heutigen (15. Dezember 2009) mündlichen Verhandlung über die Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in einem Schreiben an das Bundesverfassungsgericht zu Wort gemeldet. Darin benennt das Bündnis die negativen Auswirkungen des Gesetzes für die Medienfreiheit in Deutschland, da die Journalistinnen und Journalisten keinen Informantenschutz mehr gewährleisten können. Der staatliche Zugriff auf alle elektronischen Kontakte von Journalisten schrecke Informanten massiv ab, heißt es in dem Schreiben, da ihre Anonymität dadurch nicht mehr gesichert ist. "Sie müssen ihre Enttarnung befürchten, wenn der Journalist innerhalb eines halben Jahres nach Kontaktaufnahme in das Visier der Staatsanwaltschaft gerät." Das Gesetz enthalte keinerlei spürbaren Quellenschutz für Journalisten, kritisiert das Bündnis aus DJV, dju in ver.di, BDZV, VDZ, Deutschem Presserat, VPRT, ARD und ZDF.
(Berlin) - Die Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung machen weiter Druck: Nach dem erfolgreichen Auftakt vor einer Woche werden am Dienstag, 15. Dezember 2009, erneut die Einrichtungen im Bereich der Deutschen Rentenversicherung bundesweit bestreikt. Die nächste Zentralkundgebung findet am Dienstag, 5. Januar 2010, in Bochum vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft-Bahn-See statt. Bis dahin wird der Arbeitskampf dezentral fortgesetzt. Die DRV-Ärzte werden ihren Streik solange fortsetzen, bis die Arbeitgeber ein akzeptables Angebot vorlegen.
(Frankfurt am Main) - Der Buchhandel hat am dritten Adventssamstag im Vergleich zum Vorjahr erneut ein Umsatzplus erzielt: Diesmal hat der Buchverkauf um 0,6 Prozent zugelegt, etwas weniger als an den Samstagen zuvor.
(Stuttgart) - Die Genehmigung eines privaten Bestattungsplatzes für eine Urne, z. B. im eigenen Garten, kommt nur in Betracht, wenn ein berechtigtes Bedürfnis (atypische Gegebenheit oder Härtefall) nachgewiesen wird.
(Düsseldorf) - Das neue Blatt 3 der Richtlinienreihe VDI 3790 bezieht sich auf diffuse Staubemissionen, die bei der Lagerung, beim Umschlag und beim Transport von Schüttgütern entstehen. Unterschieden wird prinzipiell zwischen definierten und diffusen Quellen. Während bei der Minderung von Staubemissionen von Prozessabgasen aus geführten Quellen in der Vergangenheit deutliche Verbesserungseffekte erzielt wurden, gewinnen gegenüber diesen Quellen die diffusen Quellen, hierunter werden Quellen ohne definierte Auslässe verstanden, zunehmend an Bedeutung. Diffuse staubförmige Emissionen entstehen in bedeutendem Umfang bei Lagerung, Umschlag und Transport von Schüttgütern. Besonders emissionsintensiv ist dabei der Schüttgutumschlag mit Greifern, Fallrohren und Förderbändern.





