Verbands-Presseticker
(Bonn) - Das Erwerbslosen Forum Deutschland fordert die alleinige Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit bei Hartz IV. Keinesfalls dürfe eine getrennte Aufgabenwahrnehmung zugelassen werden, da dies zu Lasten der Betroffenen ginge. Die Kosten der Unterkunft könnten ohne weiteres an die BA übertragen werden. Dem Ansinnen der Landkreise, die Betreuung der Erwerbslosen in die Hände der Kommunen zu geben erteilte die Initiative eine Absage. "Dies wäre ein Rückschritt in Richtung alter Sozialhilfestrukturen und die endgültige Zementierung von zwei Klassen der Erwerbslosen", so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.
(Berlin) - "Unsere Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb, leider wird dieser durch die marktbeherrschende Dominanz einzelner Konzerne immer wieder ausgebremst. Die geplant Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen von Bundeswirtschaftsminister Brüderle setzt an der richtigen Stelle an. Das Bundeskartellamt benötigt scharfe Waffen, ihm fehlte bisher die Entflechtungskompetenz", sagte Patrick Adenauer, Präsident von Die Familienunternehmer - ASU.
(Berlin) - Wer langfristig unter Verstopfung leidet, sollte sich vom Apotheker individuell beraten lassen. "Rezeptfreie Abführmittel wirken zuverlässig. Aber einige Wirkstoffe sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als ein bis zwei Wochen eingenommen werden. Fragen Sie Ihren Apotheker nach langfristig unbedenklichen Alternativen", rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Jeden Tag lösen Apotheker allein in der Selbstmedikation mehr als 300.000 Arzneimittelbezogene Probleme. Das ergab eine Studie der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Dass ein Medikament zu lange angewendet wird, steht auf Platz drei der häufigsten Fehler. Dauerhaft eingenommen können einige Abführmittel selbst eine Verstopfung verursachen.
(Berlin/Prag) - Auf dem Weg zu einheitlichen Hotelsternen in Europa wurde heute (14. Dezember 2009) in Prag ein wichtiger Grundstein gelegt: Die Hotelverbände aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz, Tschechien und Ungarn gründeten die "Hotelstars Union". Unter der Schirmherrschaft von HOTREC - Hotels, Restaurants & Cafés in Europa - werden die Mitglieder ab Januar 2010 ein gemeinsames Klassifizierungssystem in ihren Ländern einführen und damit dem Hotelgast noch mehr Transparenz und zuverlässige Informationen bieten.
(Berlin) - Zur Einführung des neuen staatlichen Ergänzungsmodells für Warenkreditversicherungen erklärt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler: "Mit der Unterstützung von Warenkreditversicherungen leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Liquidität von Handwerksunternehmen. Damit unsere Betriebe nun auch tatsächlich entlastet werden, fordere ich die Warenkreditversicherer auf, das neue Instrument im Interesse der Versicherungsnehmer und ihrer Kunden unverzüglich aktiv zu nutzen."
(Schwerin) - "Mehr Investitionsausgaben in Deutschland für Bildung und Forschung sind zwingende Voraussetzung für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Darüber gibt es in allen demokratischen Lagern in Mecklenburg-Vorpommern, wie auch in den anderen Bundesländern einen politischen Konsens. Bereits im vorigem Jahr einigten sich die Ministerpräsidenten, die Bildungsausgaben der Länder bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. Erstaunlich ist nur, dass seitdem die Bildungsstatistiken durch die jeweiligen Finanzministerien weichgewaschen und schöngerechnet werden", erklärte Dr. Ute Thomas, bildungspolitische Sprecherin der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, heute (14. Dezember 2009) in Schwerin.
(Stuttgart) - Das baden-württembergische Handwerk wird im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität eine starke Präsenz des Handwerks einfordern. Dies kündigte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle an.
(München) - Die Deutsche Polizeigewerkschaft ( DPolG) erwartet auch von Innenminister Joachim Herrmann den Ausstieg Bayerns aus der Studie zur Gewalt gegen Polizeibeamte des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Der bayerische Landesvorsitzende Hermann Benker betont, dass diese Studie nach dem Ausstieg von Hamburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und der Bundespolizei keinen wissenschaftlichen Anspruch mehr erheben kann und deshalb auch keinen Sinn mehr macht.
(Bonn) - Die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, verlieh heute, am 14. Dezember 2009, im Rahmen einer Feierstunde im Alten Rathaus in Bonn den Deutsche Krebshilfe Preis 2008, gestiftet von Dr. Wilhelm Hoffmann. Preisträger ist Professor Dr. Dr. h.c. Harald Stein, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. "Professor Stein wird ausgezeichnet in Anerkennung seiner grundlegenden, weltweit anerkannten Arbeiten auf dem Gebiet der Tumor-Pathologie", sagte Schipanski bei der Preisverleihung. Besonders verdient gemacht habe sich der Preisträger um die Erforschung bösartiger Lymphsystemkrankheiten. Die Deutsche Krebshilfe vergab den Preis nun zum 13. Mal. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.
(Berlin) - Die fünf großen Warenkreditversicherer in Deutschland haben - bezogen auf das inländische Geschäft - aktuell annähernd 39.600 Verträge in ihren Beständen. Ende 2007, also vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise, hatten die Warenkreditversicherer noch rund 38.800 Verträge in ihren Büchern. "Das ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Kreditversicherer zu ihren Kunden stehen", sagt der Vorsitzende der Kommission Kreditversicherung des GDV, Peter Ingenlath, am Montag (14. Dezember 2009) in Köln. Innerhalb der Kreditversicherungsverträge besteht damit aktuell für mehr als 1,12 Millionen Abnehmer der Lieferanten Deckungsschutz.





