Verbands-Presseticker
(Wiesbaden) - Der Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten, BDI e.V., Dr. Wolfgang Wesiack, hält eine Neufassung des § 116b SGB V - ambulante Behandlung im Krankenhaus - für mehr als überfällig. Die Vorgaben des Gesetzes führen zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung zwischen dem ambulanten und stationären Sektor, weil die Zulassung der Krankenhäuser im Gegensatz zu den Vertragsärzten keiner Bedarfsplanung unterliegt.
(Henstedt-Ulzburg) - "Ist für mein zehn Jahre altes Auto eine Vollkaskoversicherung noch sinnvoll?" war eine der häufig gestellten Fragen während der Telefonaktion des Bundes der Versicherten (BdV) zum Thema Kfz-Versicherungswechsel am vergangenen Donnerstag (12. November 2009). Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des BdV: "Nach wie vor herrscht Ratlosigkeit, wenn es um die Prüfung anderer Angebote geht."
(Frankfurt am Main) - Deutschland ist erstmals in den Top 10 des Country Brand Index und erreicht Platz 9 von 102 bewerteten Ländern. "Ein hervorragendes Ergebnis", freut sich Lutz P. Vogt, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau e.V., "das unter anderem die Leistung der deutschen Tagungs- und Kongressbranche bestätigt. Denn Deutschland liegt im Country Brand Index genau bei den Kriterien vorn, die besonders im Meeting- und Eventbereich von Bedeutung sind: Platz 1 weltweit in der Kategorie `Unkompliziertes Reisen´ wie auch Platz 1 in der Kategorie `Lebensstandard´ - wobei das gute Geschäftsklima, das hohe Pro-Kopf-BIP und modernste Infrastruktur eine große Rolle spielen."
(Dresden/Düsseldorf) - Traditionelle, alte und moderne Naturheilweisen finden bei den Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern zu einer sinnvollen Symbiose zusammen. Das Anliegen der Heilpraktiker ist es, den Patientinnen und Patienten entsprechend seiner Tradition mit einem ganzheitlichem Denken die bestmöglichen nebenwirkungsfreien Heilweisen nahe zu bringen.
(Berlin) - Der Bundesgerichtshof hat heute (16. November 2009) zwei Urteile zum Mieterhöhungsverfahren veröffentlicht, die zugunsten der Vermieter weitere Klarheit zur Beifügungspflicht beim Mietspiegel und zum maßgebenden Mietwert bei der Bezugnahme auf eine Mietspanne schaffen.
(Bonn) - Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 18. Juni 2009 zur gewerblichen Sammlung von Altpapier sind erste Untersagungsverfügungen für solche Sammelaktivitäten von kommunaler Seite ergangen.
(Essen) - Die Umstellung auf die Studienabschlüsse Bachelor bzw. Master verläuft in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In einer aktuellen Analyse des Stifterverbandes zum so genannten Bologna-Prozess sind Berlin, Brandenburg und Bremen die Vorreiter. Die Hochschulen in diesen Bundesländern haben die beste Quote bei der Umstellung der Studiengänge. Sie bilden aber auch praxisnah aus, bieten gute Weiterbildungsmöglichkeiten und fördern die studentische Mobilität. Außerdem sind sie attraktiv für Studierende aus aller Welt. Weniger überzeugen dagegen die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, die zum Teil Defizite bei Beschäftigungsbefähigung und Internationalität aufweisen.
(Berlin) - "Die Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verbinden mit dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP die Hoffnung, dass mit dem Regierungswechsel eine inhaltliche Neuausrichtung in der Gesundheitspolitik vollzogen wird." Darauf verwies der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, in einem Schreiben an die Bundesregierung. Das Regierungsprogramm lege nahe, dass innerhalb der Koalition ein Bewusststein für die dringendsten Probleme in der Gesundheitsversorgung bestehe und dass mit der neuen Regierung eine neue Vertrauenskultur im Gesundheitswesen begründet werde.
(Frankfurt am Main) - Im Vorfeld des Internationalen Studententags am morgigen Dienstag (17. November 2009) hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sich mit den gegen mangelhafte Bildungsbedingungen streikenden Studenten solidarisch erklärt.
(Düsseldorf) - Die Zahl der Produktionsverlagerungen ist in den letzten drei Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des VDI, die erstmals fundierte Einblicke in das Verlagerungsverhalten deutscher Betriebe in Zeiten der Wirtschaftskrise erlauben. "Der Produktionsstandort Deutschland ist derzeit höchst attraktiv", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Zahlen. Die Quote der Produktionsverlagerungen im Verarbeitenden Gewerbe beträgt aktuell nur noch neun Prozent - der tiefste Stand seit fünfzehn Jahren. "Wir erleben eine Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland. Statt auf günstiges Personal in Niedriglohnländern zu setzen, entdecken Unternehmen in der Wirtschaftskrise stärker die Vorteile, die der Standort Deutschland bietet", ergänzt Fuchs. Mittlerweile kommt sogar auf jeden dritten Verlagerer ein Unternehmen, das Produktionskapazitäten aus dem Ausland zurückzieht. Das Hauptmotiv sind Qualitätsprobleme am ausländischen Standort.







