Verbands-Presseticker
(Köln) - Die skandinavischen Staaten bieten den Menschen die besten Perspektiven in Bezug auf Arbeit, Bildung und sozialen Aufstieg. Zu diesem Ergebnis kommt der Einstiegsmonitor Europa des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach erreichen die Dänen auf einer Skala von 0 bis 100 mit fast 82 Punkten den Spitzenplatz. Die guten Aufstiegschancen zeigen sich unter anderem darin, dass es dänische Kinder am leichtesten haben, im Laufe ihres Berufslebens ein hohes Einkommen zu erzielen, auch wenn das Einkommen der Eltern niedrig ist.
(Essen) - Der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenkassen hat gestern für 2010 eine Deckungsquote von nur 95,5 Prozent des Gesundheitsfonds prognostiziert. Dies entspricht einer Deckungslücke im nächsten Jahr von 7,5 Milliarden Euro. Die Differenz zwischen den Einnahmen des Gesundheitsfonds und den Zuweisungen an die Krankenkassen wird zunächst als Darlehen aus dem Bundeshaushalt zwischenfinanziert.
(Frankfurt am Main) - Mit ihrer hartnäckigen Weigerung, überhaupt nur über eine zusätzliche tarifliche Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter mit der IG BAU zu verhandeln, sorgen die Arbeitgeber der Gebäudereinigung für ein starkes Anwachsen der Altersarmut, erklärte das für die Branche zuständige Bundesvorstandsmitglied der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Frank Wynands.
(München) - Laut einer aktuellen ADAC-Internetumfrage wollen 57 Prozent der Autofahrer noch im Oktober die Winterreifen montieren. 39 Prozent wechseln erst im November und der Rest noch später oder wenn der erste Schnee fällt. Der ADAC rät, sich an die Regel "O bis O" zu halten, die besagt: Winterreifen von Oktober bis Ostern. Ihre Vorteile spielen Winterreifen bereits vor dem ersten Schnee aus und bieten z.B. auf Nässe bei Straßentemperaturen um null Grad eine bessere Haftung.
(Bonn) - Bereits zum fünften Mal veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Kälteforum, getragen von den Branchenorganisationen Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen (VDKL) und Deutsches Tiefkühlinstitut (dti), ihre Fachtagung für temperaturgeführte Logistik: Das KÄLTEFORUM. Gut 160 Führungskräfte der Kühl- und Tiefkühlbranche nutzten die Veranstaltung in Melle als Plattform zur Information und Kommunikation. Die Themen Lagerung, Distribution & Energieeffizienz, temperaturgeführte Transporte sowie die Temperaturüberwachung von Kühl- und Tiefkühlprodukten bestimmten die praxisorientierten Vorträge.
(Wiesbaden) - Bereits vor Jahren setzte der Deutsche Dialogmarketing Verband DDV mit einer Verpflichtungserklärung zum Datenschutz in der Branche Zeichen für hohe Qualität und Transparenz. Das Instrument hat sich in der Branche erfolgreich als verbandsübergreifender Qualitätsstandard etabliert. Um den neuen Verpflichtungen durch die Datenschutznovelle im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung Rechnung zu tragen, wurde die Verpflichtungserklärung "Auftragsdatenverarbeitung und Datenumgang" für Dienstleister und ihre Auftraggeber jetzt überarbeitet.
(Düsseldorf) - Am Rande der iba, der internationalen Fachmesse "Weltmarkt des Backens", die noch bis zum 9. Oktober 2009 in Düsseldorf stattfindet, appellierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, speziell an das deutsche Bäckerhandwerk, noch stärker in die Erstausbildung und Qualifizierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu investieren.
(Berlin) - Zur Diskussion um den Gesundheitsfonds sagte am Mittwoch (7. Oktober 2009) Dirk Martin, Vorsitzender des Verbandes "Die Jungen Unternehmer - BJU": "Das drohende Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenkassen zeigt vor allem eins: Der Gesundheitsfonds ist eine komplette Fehlkonstruktion"
(Münster) - Mehr als 120 Pflanzenschutz-Berater aus Behörden, Verwaltung und Privatwirtschaft nahmen an zwei Symposien zum Gewässerschutz teil, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen veranstaltet hat. Die zweite Veranstaltung mit dem Schwerpunkt "Gewässerschutz in Feldkulturen" fand heute (7. Oktober 2009) in Münster statt.
(Frankfurt am Main) - Das heutige (7. Oktober 2009) Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur so genannten angemessenen Vergütung von Literaturübersetzern greift wesentliche Elemente des "Berliner Modells" auf, das die Verlage den Übersetzern in der Vergangenheit vergeblich angeboten haben. "Eine Erfolgsbeteiligung für Übersetzer gibt es in den meisten Verlagen seit vielen Jahren. Es ist bedauerlich, dass der Übersetzerverband die zwischen Verlagen und Übersetzern ausgehandelte und unterschriftsreife Vergütungsregelung hat platzen lassen, denn der BGH bestätigt nun die wichtigsten Elemente des Berliner Modells", so die erste Reaktion von Dr. Joerg Pfuhl (Verlagsgruppe Random House), der für die im Börsenverein organisierten Publikumsverlage beim Thema Übersetzervergütung als Sprecher agiert.





