Verbands-Presseticker
(Berlin) - Eine bessere und einheitliche Bezahlung für alle angestellten Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sie wird sich in der jetzt beginnenden Ländertarifrunde im öffentlichen Dienst zur Entgeltgeltordnung (EGO) für eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe (EG) 14 für Lehrkräfte an Schulen stark machen. "Eine Schule für alle Kinder, eine Ausbildung für alle Lehrkräfte und eine einheitliche Bezahlung der Lehrenden lautet das Gebot der Stunde. Dieser Dreiklang spiegelt die aktuellen Anforderungen an ein modernes Schulwesen, eine Pädagogik, die alle Kinder bestmöglich individuell fördert, und ein zukunftsfähiges Gehaltssystem adäquat wider", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag (25. September 2009) während einer Pressekonferenz seiner Organisation in Berlin.
(Essen) - "Das aktuelle EuGH-Urteil macht deutlich: auch und gerade die Kommission muss sich an Richtlinien halten! Das Urteil beschränkt die EU-Kommission darin, beim Emissionshandel in die nationalen Zuteilungen von CO2-Zertifikaten einzugreifen, und setzt damit ein wichtiges Zeichen. Bei der Vielzahl der ausstehenden Ausgestaltungen zum Emissionshandel nach 2013, die in häufig sehr intransparenten Prozessen im Wesentlichen von der Kommission entwickelt und maßgeblich beeinflusst werden, kommt diese Botschaft zur rechten Zeit", so Frau Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK - der Interessenvertretung der energieintensiven Industrie.
(Berlin) - Angesichts der Tatsache, dass in den letzten Wochen und Monaten vermehrt Fälle von Schweinegrippe nach Auslandsfahrten von Oberstufenklassen an Schulen aufgetreten sind, empfiehlt der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger allen Schulen, die Reise-ziele bei geplanten Schul- und Studienfahrten zu überprüfen.
(Berlin) - "Die Bezahlung der Lehrer ist im Vergleich zu anderen akademischen Berufen so schlecht, dass uns langsam der Nachwuchs ausgeht." Bei den bevorstehenden Verhandlungen über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte fordert Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion, deshalb eine deutliche Einkommensverbesserung für die 200.000 tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer. Momentan verdiene ein Grundschullehrer in den neuen Bundesländern in der Entgeltgruppe 11 als Berufsanfänger knapp 2.400 Euro, ein Gymnasiallehrer in der Entgeltgruppe 13 etwa 2.800 Euro.
(Frankfurt am Main) - Am 22. September 2009 haben sich die ZVEI-Fachverbände Elektroleuchten und Elektrische Lampen zum neuen ZVEI-Fachverband Licht vereinigt. Durch die Verschmelzung zu einem einzigen Fachverband sieht sich die Branche für zukünftige Herausforderungen und Aufgaben innerhalb des ZVEI besser positioniert. Themen wie Energieeffizienz, Qualität der Beleuchtung, LED-Lichtsysteme und Normung könnten nun strukturierter und gebündelt angegangen werden.
(Berlin) - "Wenige Tage vor einer Bundestagswahl ist eine Diskussion über die Aufweichung der Grundsätze der historisch bedingten und überaus bewährten Trennung von Polizei und Nachrichtendiensten falsch terminiert. Die in den letzten Jahren oft harten und kontroversen Diskussionen über Themen der inneren Sicherheit haben deutlich gezeigt, dass man damit sehr verantwortlich, sensibel und offen umgehen muss. Ängste bei Bürgerinnen und Bürgern dürfen erst gar nicht aufkommen. Im Übrigen sollte man zunächst das Wahlergebnis abwarten, um danach zu wissen, mit welchem Gesprächspartner man es zu tun hat", sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, nach der Veröffentlichung einiger Punkte eines internen Arbeitspapiers des Bundesinnenministeriums in der heutigen (25. September 2009) Süddeutschen Zeitung. Danach sollen einige nur der Polizei zustehenden Kompetenzen auf den Verfassungsschutz ausgeweitet werden. Gerade solche das Fundament unserer Rechtsordnung betreffenden Themen bedürften, so Freiberg, einer in der Öffentlichkeit intensiv und gründlich geführten Diskussion. Freiberg: "Die bewährte Sicherheitsstruktur sollte nicht leichtfertig in Frage gestellt werden."
(Köln) - "Die Finanz- und Wirtschaftskrise reißt tiefe Löcher in die kommunalen Haushalte. Und die Talsohle ist noch nicht erreicht. Sinkende Steuereinnahmen und steigende Sozialausgaben setzen die städtischen Finanzen unter doppelten Druck. Vor allem in strukturschwachen Städten mit hoher Arbeitslosigkeit und Verschuldung drohen die Haushalte dadurch zerrieben zu werden." Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, zu den heute (25. September 2009) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen über die Kommunalfinanzen im ersten Halbjahr 2009 sowie anlässlich der Veröffentlichung des Gemeindefinanzberichts 2009 des Deutschen Städtetages.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft anlässlich der Bundestagswahl am 27. September alle Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag (27. September 2009) Auto und Motorrad stehen zu lassen und stattdessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Spritverbrauch und damit weniger Treibhausgas CO2, weniger Schadstoffe und weniger Lärm. Insgesamt könne sich so die Lebensqualität in den Städten deutlich verbessern.
(Berlin) - Der Deutsche LandFrauenverband appelliert an seine rund 500.000 Mitglieder am kommenden Sonntag (27. September 2009) ihre Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben. "Als mündige Bürgerinnen haben wir einen politischen Auftrag. Nehmen wir diese Verantwortung ernst und machen wir von unserem Wahlrecht Gebrauch. Mit unserer Stimme entscheiden wir über die Zukunft unserer Familien und des ländlichen Raumes", begründet Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), ihren Appell.
(Berlin/Düsseldorf) - Erkältungen bei älteren Menschen lassen sich oft gut mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Aber nicht immer ist eine Selbstmedikation möglich oder das vom Patienten gewünschte Präparat individuell geeignet, belegt eine bundesweite Studie der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Arzneimittelbezogene Probleme sind bei Schmerzmitteln und Medikamenten gegen Atemwegserkrankungen besonders verbreitet. "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Pro Tag lösen die Apotheker allein in der Selbstmedikation mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme oder führen sie einer Lösung zu", so Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA.




