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Verbands-Presseticker

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Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock begrüßt die Initiative des Vereins Frauen in die Aufsichtsräte (FiDAR). "Sie kann dazu beitragen, dass sich die Kapitalseite in den Aufsichtsräten in einem ersten Schritt dem Anteil der Arbeitnehmerseite annähert", sagte Sehrbrock am Mittwoch (16. September 2009) in Berlin. Der durchschnittliche Frauenanteil in Aufsichtsräten läge bei rund 9 Prozent. Zwischen Kapital- und Arbeitnehmerseite gebe es jedoch deutliche Unterschiede. Während von der Kapitalseite lediglich 3 Prozent Frauen entsandt würden, seien es auf Arbeitnehmerseite rund 18 Prozent. "Das zeigt einmal mehr, dass die Mitbestimmung sowohl wirtschafts- als auch gesellschaftspolitisch positiv wirkt", so Sehrbrock.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - "Die Bekämpfung der Blauzungenkrankheit durch die Impfung darf nicht schon nach zwei Jahren beendet werden. Wir laufen sonst große Gefahr, unsere Tiere erneut dem Virus auszuliefern und eine Menge Geld verschwendet zu haben." Dies stellte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, zu den Überlegungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen gegen das Virus BTV8 fest.

Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP)

(Berlin) - Die Ergebnisse einer am 16. September 2009 veröffentlichten Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigen, dass der Besuch einer privaten Bildungseinrichtung besonders vom Bildungsstand der Eltern abhängt und nicht, wie oft behauptet, vom Einkommen. So schicken zwölf Prozent der Eltern mit Abitur ihre Kinder auf eine Schule in freier Trägerschaft. Eltern mit Haupt- und Realschulabschluss schicken hingegen nur zu fünf Prozent ihre Kinder auf eine private Bildungseinrichtung. Die DIW-Studie trägt dazu bei, Vorurteile gegenüber Privatschulen abzubauen: Privatschulen sind nicht nur etwas für Reiche. Allerdings hat die Studie auch gezeigt, dass die Bildungswege von Schülern maßgeblich vom Bildungsstand der Eltern abhängen. Daher muss eine umfassende Beratungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden, die die hohe Bedeutung von Bildung für den gesamten Lebensweg verdeutlicht.

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Berlin) - In seinem Grundsatzreferat auf dem Gewerkschaftstag der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat sich IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel gegen Lohnverzicht und gegen Kürzungen von Sozialabgaben ausgesprochen. Die Lohnquote müsse erhöht werden durch Lohnerhöhungen, die mindestens die Inflationsrate plus das Produktivitätswachstum beinhalten. Erforderlich sei auch ein überproportionales Lohnwachstum mittels Mindestlöhnen in den Niedriglohnsektoren.

Eurojuris Deutschland e.V.

(Düsseldorf) - Aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, seine Arbeitnehmer bei Anwendung einer selbst gesetzten Regelung gleich zu behandeln. Deshalb darf er auch im Falle einer freiwillig gewährten allgemeinen Lohnerhöhung Unterschiede nur aus sachlichen Gründen machen. Der Arbeitgeber muss die Anspruchsvoraussetzungen so abgrenzen, dass nicht ein Teil der Arbeitnehmer sachwidrig oder willkürlich von der Vergünstigung ausgeschlossen wird.

ZZF - Zentralverband der Heimtierbranche e.V.

(Wiesbaden) - Gruppen-Rabatte, Zwei für Eins-Aktionen und Sonderangebote - bisweilen werben Händler mit Dumpingpreisen für Vögel, Zierfische oder Kleinsäuger. Doch der Schnäppchenpreis ist ein schlechtes Kriterium bei der Anschaffung von Heimtieren und erst recht für eine Beziehung zwischen Tier und Mensch.

Gewerkschaft der Polizei (GdP) - Landesbezirk Bayern

(München) - "Nichts aber auch gar nichts hat die Politik aus den Vorfällen in den U- und S-Bahnen in der Vergangenheit gelernt", so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, Harald Schneider. Um von der eigenen Untätigkeit in der Vergangenheit abzulenken ist es sicherlich am Einfachsten, reflexartig nach schärferen Strafen zu rufen, anstatt zu handeln. Erfahrungen aus Ländern mit härteren Strafrahmen belegen eindeutig, dass eine Strafverschärfung kein Erfolg bringt.

Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) / Regionalverband Ost - Bundesgeschäftsstelle Berlin

(Berlin) - Deutsche Umwelthilfe wirft Automobilindustrie Wortbruch vor. Zusagen der deutschen Autobauer zur IAA 2007 wurden überwiegend nicht eingehalten. DUH-Geschäftsführer Resch legt VDA-Präsident Wissmann Rücktritt nahe, wenn er sein Versprechen, in deutschen Pkw-Klimaanlagen nur noch natürliche Kältemittel einzusetzen, gegenüber den VDA-Mitgliedsunternehmen nicht durchsetzen kann. DUH dokumentiert Brandgefahren des von Herstellern favorisierten chemischen Kältemittels und belegt in einem Rechtsgutachten, dass das Festhalten an chemischen Kältemitteln gegen EU-Recht verstößt.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Das Arzneimittel Tamiflu® mit dem Wirkstoff Oseltamivir kann gegen eine Influenza eingesetzt werden. Erwachsene und Jugendliche nehmen Tamiflu® in Form von Kapseln ein, diese sind derzeit in fast allen Apotheken vorrätig. Aber Säuglinge und Kleinkinder können noch keine Kapseln schlucken. Der Hersteller hat darüber informiert, dass Tamiflu® als Saft für Kleinkinder nicht vor Jahresende lieferbar sein wird. Um eine korrekte Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern zu ermöglichen, können die Apotheken aus Tamiflu®-Kapseln einen entsprechend dosierten Saft anfertigen. Das Neue Rezeptur Formularium (NRF) der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat dafür eine entsprechende qualitätsgesicherte Herstellungsanweisung für Apotheken veröffentlicht. "Die Apotheken können einen exakt dosierbaren Saft herstellen und damit Versorgungslücken schließen. Eltern und Kinderärzte sollten auf die bewährte technologische Kompetenz der Apotheker zurückgreifen", so Dr. Andreas Kiefer, Vorsitzender der NRF-Kommission. "Ich rate Eltern davon ab, die Kapseln selbst zu öffnen, in Wasser zu geben und dem Kind einen abgemessenen Teil zu verabreichen. Bei dieser Do-it-yourself-Verdünnung sind Über- oder Unterdosierungen vorprogrammiert."

(vzbv) Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

(Berlin) - Tabakkonzerne dürfen in Zeitungen nicht für Zigaretten werben, auch nicht unter dem Vorwand der Imagewerbung. Das hat das Hanseatische Oberlandesgericht nach Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen Reemtsma und British American Tobacco (BAT) entschieden. In einem dritten Urteil untersagte das Gericht der Santa Fe Natural Tobacco Company Zigaretten mit dem Begriff "Bio-Tabak" zu bewerben. "Die Richter haben deutlich gemacht, dass Gesundheits- und Jugendschutz Vorrang haben", so Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

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