Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Auch der heute (20. August 2009) vorgestellte Bildungsmonitor bedeutet keine Absolution für die Bundesländer", warnt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann und kritisiert, das Länderranking basiere auf einem Sammelsurium von quantitativen Kriterien. "Ungeachtet dessen bestätigt der IW-Bericht die altbekannten Schwachstellen des Bildungssystems", bekräftigt Beckmann. Dies seien zu wenig und für viele Eltern zu teure vorschulische Bildung, zu wenig echte Ganztagsschulen, zu viele Schulabbrecher, zu wenig gemeinsames Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern sowie der gravierende Lehrermangel. Beckmann betont weiter: "Pädagogische Verbesserungen sind vor allem durch großen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer und nicht durch zusätzliche Bildungsinvestitionen erreicht worden. Ebenso haben sich die Arbeitsbedingungen an den Schulen nicht verbessert."
(Berlin) - Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat die Einschätzungen des Bildungsmonitors der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) als zutreffend bewertet. Gleichzeitig zeigt er auch die Felder, in denen Handlungsbedarf besteht. Dies gilt gleichermaßen für Berlin und Brandenburg.
(Berlin) - Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) fordert Bund und Länder auf, sich noch stärker als bisher für den Ausbau von ganztägigen Betreuungsangeboten einzusetzen. Bundesweit reicht das Ganztagsangebot bei Weitem nicht aus.
(Stuttgart/Berlin) - Der Energieeinkaufsgemeinschaft des baden-württembergischen Handwerks ist es gelungen, erstmals in Deutschland eine bundesweite Gas-Ausschreibung für gewerbliche Tarifkunden erfolgreich durchzuführen. 750 Betriebe wechseln zum 1. Oktober 2009 ihren Lieferanten und profitieren von Spezialpreisen, die im Durchschnitt 15 Prozent unter ihren aktuellen Sondertarifen liegen. Insgesamt werden die Betriebe damit um rund 300.000 Euro an Gaskosten im Jahr entlastet.
(Köln) - Der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, fordert die Kämmerer der Kommunen und die Kommunalaufsicht der Länder auf, endlich auf das Argument zu verzichten, Kunst und Kultur seien eine freiwillige Aufgabe.
(Münster) - Mit weit über 1000 Auszubildenden hat der im August 2008 erstmals angebotene Ausbildungsweg zum/ -r Personaldienstleistungskaufmann/ -kauffrau (PDK) nicht nur alle Rekorde gebrochen, sondern sich auch in die Annalen des Bundesinstituts für Berufsbildung eingetragen.
(Berlin) - Manfred Dzwonnek, Ehrenmitglied des Präsidiums des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter, ist am 18. August 2009 im Alter von 69 Jahren verstorben. "Der Tod unseres Freundes und Kollegen erfüllt uns mit tiefer Trauer und Schmerz. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau, seinen Kindern und der gesamten Familie", sagte Helmut Gebauer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA).
(Berlin) - Ab sofort finden Schulabgänger alle Infos für ihren Start in die Reisebranche unter einer neuen Internet-Adresse: Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat unter www.touristik-azubi.de ein neues Portal frei geschaltet, das Interessierten einen Eindruck von der facettenreichen Tätigkeit als Reiseverkehrskauffrau/ Reiseverkehrskaufmann vermittelt und ihnen Hilfestellung bei der Suche und der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz gibt. "Mit dem neuen Service für junge Leute geben wir den Startschuss für die zweite Phase der bundesweiten Ausbildungsoffensive der Reisebranche", betont Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV), der im führenden Branchenverband für das Thema Ausbildung zuständig ist.
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Vorzüge der "atypischen Beschäftigung" in das Zentrum der Debatte zu rücken. Viele zusätzliche Jobs - insbesondere für Geringqualifizierte - sind in den letzten Jahren entstanden. Diese Vorzüge werden in der jüngsten Studie des Statistischen Bundesamtes ignoriert.
(Berlin) - Anlässlich der Veröffentlichung des Bildungsmonitors 2009 erklärt der Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung/Berufliche Bildung von BDA und BDI, Dr. Gerhard F. Braun: Es ist erfreulich, dass alle Bundesländer Fortschritte machen. Der Bildungsmonitor zeigt aber auch den weiterhin großen Handlungsbedarf im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stagniert immer noch auf niedrigem Niveau. Das ist für den Industriestandort Deutschland auf Dauer eine Gefahr.





