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Verbands-Presseticker

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DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - Die Wirtschafts- und Finanzkrise trifft den Generationswechsel im deutschen Mittelstand. Das geht aus dem Report zur Unternehmensnachfolge 2009 vor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute (6. August 2009) in Berlin veröffentlicht hat.

Deutscher Reiseverband e.V. (DRV)

(Berlin) - Das Fernsehmagazin "Hart aber fair" mit TV-Moderator Frank Plasberg wollte es am Mittwochabend, 5. August 2009 in der ARD, wissen: Wo gibt es die preisgünstigsten Bahnfahrkarten - am Automaten, im DB-Reisezentrum oder im Reisebüro? Der Test der Redaktion zeigt: Das Ticket für eine Bahnfahrt gab es im Reisebüro deutlich preiswerter als am Automaten und im Reisezentrum der Deutschen Bahn. In der Sendung am 5. August, um 21.45 Uhr, betonte TV-Talker Frank Plasberg, dass die Tickets am Automaten um fast 86 Prozent teurer als im Reisebüro mit ausführlicher Beratung zu erwerben waren. Die Frage lautete: Was kostet eine Fahrkarte für zwei Erwachsene und ein Kind von Düsseldorf-Benrath nach Günzburg ins Legoland bei Ulm sowie am nächsten Tag mit Zwischenstopp in Königstein im Taunus zurück nach Düsseldorf-Benrath.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Non-Compliance (mangelnde Therapietreue) ist ein wesentlicher Grund für eine unzureichende Therapie und verursacht vermeidbare Kosten. Nur jeder zweite Patient mit einer chronischen Krankheit nimmt seine Medikamente wie vorgesehen ein, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Apotheker können die Compliance deutlich verbessern. Das ist das Ergebnis von Dissertationen aus dem Arbeitskreis von Professor Dr. Ulrich Jaehde, Universität Bonn.

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro

(Berlin) - "Wie stehen Sie zum gesetzlichen Mindestlohn?" Die Initiative Mindestlohn - "Stimmen für den Mindestlohn" hat dies vor der Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und im Saarland 1.577 Bewerberinnen und Bewerber auf einen Parlamentssitz gefragt. Bereits mehr als 700 Antworten sind ab sofort im Kandidatencheck unter www.mindestlohn09.de/kandidatinnencheck nachzulesen.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Die Agrarministerinnen und -minister aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Griechenland, Litauen, Lettland, Slowakei und Slowenien haben die EU-Kommission aufgefordert, Möglichkeiten zu überprüfen, die Interventionspreise befristet anzuheben, die Exporterstattungen weiter zu erhöhen und die Milchquotenerhöhung vom letzten Herbst "einzufieren". Hintergrund ist der von der EU-Kommission vorgestellte EU-Milchmarktbericht, der bei den Treffen der EU-Agrarminister am 07. September 2009 diskutiert werden soll. Die Agrarminister begrüßen zwar prinzipiell den Bericht, halten die vorgeschlagenen Maßnahmen aber nicht für ausreichend. Der Deutsche Bauernverband (DBV) wertet dieses gemeinsame Schreiben mehrerer Agrarminister an EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel als einen dringend notwendigen Schritt zur wirksamen Entlastung des Milchmarktes in der aktuellen Marktkrise.

Bioland e.V. - Bundesverband

(Mainz) - Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt die Nachfrage nach heimischer Qualitätsware aus dem Biolandbau weiter zu. "Unsere Bioland-Partner in Herstellung und Handel fragen vermehrt Bioland-Rohstoffe nach", kommentiert Thomas Dosch, Präsident von Bioland, Medienberichte zum sinkenden Umsatz mit Biolebensmitteln und ergänzt: "Die großen Chancen für die Positionierung von heimischen Qualitätsprodukten am Markt müssen wir jetzt aktiv nutzen. Dabei können wir gegenüber Importware Marktanteile zurückgewinnen, nachdem sich die Schere zwischen boomendem Biomarkt und Rohstoffknappheit aus heimischer Produktion in den letzten sechs Jahren immer weiter geöffnet hat."

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

(Berlin) - "Wie stehen Sie zum gesetzlichen Mindestlohn?" Die Initiative Mindestlohn - "Stimmen für den Mindestlohn" hat dies vor der Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen, Saarland und Brandenburg 1.577 Bewerberinnen und Bewerber auf einen Parlamentssitz gefragt. Bereits mehr als 700 Antworten sind ab sofort im Kandidatencheck unter www.mindestlohn09.de/kandidatinnencheck nachzulesen.

BUND e.V. - Bundesverband - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

(Berlin) - Nach einer heute (6. August 2009) veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko. Betroffen seien besonders die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1, Krümmel, Neckarwestheim, Unterweser, Biblis A und Biblis B. Diese Reaktoren erfüllten nicht die modernen Sicherheitsstandards, auch dann nicht, wenn sie nachgerüstet würden. Alterungseffekte wie Materialverschleiß seien kaum zu kontrollieren und ein massives Sicherheitsproblem. Die Forderung von CDU, CSU und FDP nach Laufzeitverlängerungen gerade für die störanfälligen Reaktoren bezeichnete der BUND als Skandal.

VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht sich bestätigt in seiner Forderung nach mehr Wettbewerb auf Deutschlands Energiemärkten. Nach wie vor kontrollieren vier Konzerne rund 80 Prozent der Kraftwerke. Zwei Konzerntöchter sowie ein dritter Anbieter importieren die überwiegende Menge des Erdgases. Rund 700 Stadtwerke dominieren die Belieferung der Endkunden über ihre regionalen Monopole bei Verteilernetzen. "Noch immer findet kein ernsthafter Wettbewerb auf Deutschlands Energiemärkten statt", kritisiert Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Diesen Zustand bemängelt auch die Monopolkommission in einem aktuellen Gutachten.

Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.

(Berlin) - Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie erweitern ihr Angebot an sozialpolitischen Bausteinen für die Mitgliedsunternehmen. Gestern (5. August 2009) wurde in Berlin die neue M+E-Ausgleichsvereinigung gegründet, die für die Unternehmen die Abwicklung der Beiträge zur Künstlersozialkasse übernehmen kann. "Damit erhöht sich die Rechtssicherheit für die Künstler und die Betriebe, während gleichzeitig die Verwaltungskosten um bis zu 90 Prozent erheblich gesenkt werden können", erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Brocker. "Dieses unbürokratische und solidarische Modell kennt nur Gewinner."

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