Verbands-Presseticker
(Bremen) - Die Handelskammer Bremen hat heute (17. Juni 2009) von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Zertifikat zum Audit "berufundfamilie" erhalten. Insgesamt haben sich in den vergangenen zwölf Monaten 321 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen in Deutschland, darunter 18 aus Bremen, auditieren lassen und bekamen bei dem Festakt in Berlin ihre Zertifikate überreicht. Die berufundfamilie gGmbH ist eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
(Berlin) - Das heute (17. Juni 2009) vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Hafenkonzept wird vom Deutschen Verkehrsforum positiv aufgenommen. Geschäftsführer Thomas Hailer: "Die Schlüsselrolle der Häfen für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird vom Nationalen Hafenkonzept gewürdigt - insgesamt stimmt die Richtung. Wichtig ist nun, die zielführenden Maßnahmen des Hafenkonzepts in der kommenden Legislaturperiode zügig umzusetzen."
(Schwerin) - "Wir fordern einen Verzicht auf die Kommunalisierung der Aufgaben im Bereich des Arbeitsschutzes und der Technischen Sicherheit sowie im Bereich der Abfallwirtschaft", sagte VUMV-Präsident Hans-Dieter Bremer nach der gestrigen (16. Juni 2009) Beratung des Vorstandes seiner Organisation zum Aufgabenzuordnungsgesetz in Schwerin.
(Berlin/Wiesbaden) - Nora Hummel, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes HessenChemie nimmt heute (17. Juni 2009) das Zertifikat audit berufundfamilie von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Berlin entgegen. Der Verband wird damit als erster Arbeitgeberverband re-auditiert, nachdem er bereits 2006 das Grundzertifkat erhalten hat.
(Berlin) - Der DGB warnt Bund und Länder davor, die Forderungen der Schüler und Studenten zu ignorieren oder abzuwerten. "Der Bildungsstreik nimmt zentrale Probleme auf: Das deutsche Bildungswesen ist Weltspitze in sozialer Auslese. Bund und Länder dürfen nach diesen Streiks nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Sie müssen alle bildungspolitischen Akteure der Zivilgesellschaft zu einem nationalen Bildungsdialog einladen. "Die Kernfrage lautet: Wie bekommen wir ein sozial gerechtes und leistungsfähiges Bildungswesen", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock.
(Berlin) - Das neue Erbschaftsteuerrecht sieht für Erben der Jahre 2007 und 2008 ein besonderes Wahlrecht vor: Entweder sie werden nach dem bis zum Jahresende 2008 geltenden "alten" Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht veranlagt oder sie entscheiden sich für die Anwendung des neuen Rechts. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin.
(Berlin) - Auch nach dem wahltaktisch motivierten Veto der CDU/CSU gegen das CCS-Gesetz zur Abscheidung und Versenkung des klimaschädlichen Kohlendioxides aus Kohlekraftwerken bleibt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei seiner generellen Ablehnung des Gesetzesvorhabens. Der Umweltverband forderte die Koalitionsfraktionen auf, das Gesetz endgültig zu stoppen. Die CCS-Technologie diene den deutschen Energiekonzernen lediglich als Feigenblatt, um ihre Investitionen in neue Kohlekraftwerke zu rechtfertigen.
(Frankfurt am Main/Berlin) - Aus Anlass des bundesweiten "Bildungsstreiks" der Studierenden, Schülerinnen und Schüler hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Zusammenhang der Qualität der Bildung mit den Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen unterstrichen. "Die jungen Menschen haben einen Anspruch darauf, dass sie bestmöglich gebildet und ausgebildet werden. Die Bildung wird aber nicht dadurch besser, dass die Unterrichtsverpflichtung für Lehrende erhöht, Einkommen gekürzt und Beschäftigungsverhältnisse flexibilisiert werden. Im Gegenteil: Gute Bildung und gute Arbeit sind zwei Seiten einer Medaille", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Mittwoch (17. Juni 2009) in Frankfurt am Main. Heute (17. Juni 2009) finden in Deutschland im Rahmen des "Bildungsstreiks" in rund 70 Städten Aktionen statt.
(Frankfurt am Main) - Die Agrargewerkschaft Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) weist auf die nach wie vor schwierige Situation der rund 42 000 Arbeitnehmer in der milcherzeugenden Landwirtschaft hin. Bereits jetzt haben mehrere hundert Arbeitnehmer in Deutschland ihren Arbeitsplatz verloren. Ein Ende der Arbeitsplatzvernichtung ist nicht absehbar, sagt Holger Bartels, bei der Agrargewerkschaft verantwortlich für die Landwirtschaft.
(Henstedt-Ulzburg) - Mehr als jeder vierte Bürger in Deutschland kümmert sich um seine Mitmenschen. Doch nicht alle der 23,4 Millionen Ehrenamtlichen sind richtig versichert. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): "Entsteht durch ihr Engagement ein Schaden, müssen sie haften. Wer am Ende bezahlt, muss sich herausstellen."






