Verbands-Presseticker
(Berlin) - Bei seinem Besuch bei der Allianz pro Schiene hat sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) für einen Masterplan Personenverkehr ausgesprochen. "Der Kern ist, dass wir neben den Güterverkehr auch den Personenverkehr stellen", sagte Tiefensee. Einig mit der Allianz-pro-Schiene Position zeigte sich Tiefensee auch in der Frage des Vorgehens. Ein solcher Masterplan dürfe nicht abstrakt bleiben, sondern müsse ganz konkrete Projekte umfassen, die vorher mit allen Beteiligten breit zu diskutieren seien. Ein solcher Diskussionsprozess "ist tatsächlich nötig", sagte Tiefensee. "Dabei müssen alle, Bund, Länder und Verbände an einem Strang ziehen. Auch beim Personenverkehr brauchen wir ein Konzept aus einem Guss. Gewinner werden die Bahnkunden im Fern- und Nahverkehr sein".
(Berlin) - Die Entscheidung der Koalitionsfraktionen, das Bauforderungssicherungsgesetz (BauFordSiG) nur kosmetisch zu ändern und den zwischen Bauhandwerk, Bauindustrie, Handwerk und Immobilienwirtschaft gefundenen Kompromiss abzulehnen, insbesondere auf eine Separierung des Baugeldes zu verzichten, stellt die Unternehmen des gesamten Bauhauptgewerbes und ihre 700.000 Beschäftigten vor unlösbare Umsetzungsprobleme und setzt sie in der aktuell größten Finanz- und Wirtschaftskrise zusätzlichen Liquiditäts- und Insolvenzrisiken aus. Die geplante Streichung der im § 1 Abs. 2 Bauforderungssicherungsgesetz enthaltenen 50 Prozent-Klausel wird diesem gravierenden Problem nicht ansatzweise gerecht.
(Düsseldorf) - Eine klare und eindeutige Verständigung kann sowohl innerbetrieblich, als auch extern nur mit zuvor eindeutig definierten Begriffen erfolgen. Insbesondere neue Technologien erfordern eine klare Abstimmung über die Bedeutung von Begriffen. Die neue Richtlinie VDI/VDE 2630 Blatt 1.1 definiert Begriffe der industriellen Computertomographie (CT). Die CT-Anwendung zur dimensionellen Messung (z.B. Längen oder Winkel) von Bauteilen steht dabei im Vordergrund. Die definierten Begriffe sind darüber hinaus auch auf andere CT-Anwendungen übertragbar. Zu den jeweiligen Begriffen werden entsprechende Beschreibungen und - wo notwendig - zugehörige Formelzeichen vorgestellt. Die beschriebenen Begriffe sind in die Bereiche Allgemein, Strahlenquelle, Strahlendetektor, Aufnahmeparameter, Bildrekonstruktion, Artefakte sowie Auswertung und dimensionelles Messen aufgeteilt, so dass eine einfache Zuordnung gewährleistet ist. Zudem unterstützt ein Index das schnelle Auffinden bestimmter Begriffe.
(Berlin) - Mit der Initiative Light Alliance zeigen Hersteller optischer Technologien die Leistungsstärke und die faszinierenden Entwicklungen ihrer Branche. Elf Unternehmen machen ab sofort gemeinsam mit SPECTARIS, dem Branchenverband für optische Technologien in Deutschland, auf die Schlüsselrolle aufmerksam, die der Technologiezweig für Industrie und Forschung am Wirtschaftsstandort Deutschland spielt. Ziel der Kampagne ist es zudem, die Berufsperspektiven für Fachkräfte aufzuzeigen. Auf der Fachmesse "Laser. World of Photonics" in München stellt sich die Light Alliance erstmals vor.
(Berlin) - "Das steuerpolitische Programm der CDU/CSU hört sich als Vorprogramm einer Wende in der Steuerpolitik gut an", sagt Patrick Adenauer, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer - ASU".
(Leipzig) - Am 12. Juni 2009 kündigte die Sächsische Staatsministerin für Soziales gemeinsam mit den beteiligten Krankenkassen und Kommunalvertretern an, dass der Freistaat Sachsen durch eine virtuelle und telefonische Beratung einen eigenen Weg zur Beratung von Pflegebedürftigen wählen wird. Zum Jubel besteht kein Anlass, denn nach Auffassung der Verbraucherzentrale Sachsen entspricht diese Art der Beratung nicht der gesetzlichen Regelung. Zwar überlässt es der Gesetzgeber den Ländern, Pflegestützpunkte einzurichten oder nicht, aber das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vom 28. Mai 2008 legt demgegenüber eindeutig fest, dass es u.a. zu den Aufgaben der Pflegestützpunkte gehört, wohnortnahe und unabhängige Pflegeberatung anzubieten. Dies ist im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern im Freistaat Sachsen künftig nicht gewährleistet.
(Wiesbaden) - Der Deutsche Dialogmarketing Verband DDV bietet dem Dialogmarketing-Nachwuchs wieder die Möglichkeit, sich um Stipendien für die Herbststudiengänge zu bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. August.
(Frankfurt am Main) - Werbe- und Kommunikationsagenturen dürfen mit den für ihre Kunden entwickelten Werbespots werben. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in seiner Sitzung vom 10. Juni 2009.
(Berlin) - Mit einer Aktion unter dem Motto "Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch!" startet der Zentralverband eine weitere Offensive, die den hohen handwerklichen Qualitätsanspruch des Bäckerhandwerks unterstreicht.
(Düsseldorf/Baden-Baden) - Zwei von drei Betrieben in Deutschland nutzen einzelne Automatisierungstechniken bislang nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des VDI, die der Ingenieurverein heute (16. Juni 2009) auf dem Kongress "AUTOMATION 2009" in Baden-Baden präsentierte. "Hier liegen beträchtliche unerschlossene Nutzerpotenziale", sagte Professor Gerald Gerlach, Vorsitzender der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA). "Viele Unternehmen verkennen das wirtschaftliche Potenzial von Automatisierungstechniken. Beispielsweise lassen sich Faktoren wie Arbeitsproduktivität und Termintreue deutlich erhöhen." So ist beispielsweise die Arbeitsproduktivität pro Mitarbeiter beim Einsatz von rechnergeführten Lager- und Materialfluss-Systemen mit 95.000 Euro um fast 20 Prozent höher als ohne (79.000 Euro). Doch nur 49 Prozent der Unternehmen nutzen diese Systeme.









