Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich mit den von Entlassung bedrohten Beschäftigten von Radio France International (RFI) solidarisch erklärt. "Kämpfen Sie weiter für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze und für den Fortbestand des internationalen Programms bei RFI", appellierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken an die Kolleginnen und Kollegen bei dem französischen Auslandsradio.
(Berlin) - Zum Bildungsstreik hat die DGB-Jugend einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die Grundlagen einer nationalen Bildungsstrategie beschreibt. "Wir streiken für die Bildung, weil wir ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen brauchen. Ohne Bildung können wir weder Chancengleichheit noch wirtschaftlichen Wohlstand erreichen", sagte DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf am Dienstag (16. Juni 2009) in Berlin.
(Berlin) - Durch Zahlung eines "konjunkturellen Kurzarbeitergeldes" können in der derzeitigen Krise viele Arbeitsverhältnisse erhalten werden. Die Bezugsdauer wurde gerade für die noch in diesem Jahr beantragten Fälle auf zwei Jahre erweitert. Die Betroffenen müssen zwar leichte Einkommenseinbußen hinnehmen, behalten aber ihren Arbeitsplatz. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) warnt aber vor zusätzlichen Steuerbelastungen durch das Kurzarbeitergeld wegen des Reinrutschens in eine neue Steuerstufe.
(Berlin) - "Die Bundesregierung begrüßt die Ausbildungskampagne des GdW im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Die Immobilienwirtschaft ist ein attraktiver Arbeitgeber und leistet einen erheblichen Beitrag für unsere Volkswirtschaft. Sie ist eine wichtige Wachstumsbranche und ein stabilisierender Faktor für die Gesamtwirtschaft. Durch zunehmende Professionalisierung und Internationalisierung braucht die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mehr denn je qualifizierte Fachkräfte. Eine gute Qualifikation der Beschäftigten ist Voraussetzung für das weitere Wachstum dieser Branche", erklärte Bundesminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Start der Azubikampagne für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf dem GdW-Personalentwicklungskongress im Berliner Olympiastadion.
(Mainz) - Am 27. und 28. Juni 2009 sind wieder architektouren - zum fünfzehnten Mal in Rheinland-Pfalz! Unter dem bundesweiten Motto "Zeichen setzen!" sind es 66 Einzelprojekte die ihre Türen für Besucher und den Blick hinter die Fassaden öffnen. Erwartet werden wieder gut 10.000 Gäste. Die Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner freuen sich schon gemeinsam mit ihren Bauherren auf viele Fragen und Gespräche.
(Berlin) - Der Deutsche Familienverband appelliert an Politik und Öffentlichkeit, die für Donnerstag (18. Juni 2009) angesetzte Plenarberatung zum Familienwahlrecht für eine ernsthafte und zukunfts-orientierte Debatte zu nutzen: "Auch wenn die Terminkalender jetzt im Wahlkampf und kurz vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause noch so voll sind, dürfen wir über der Tagespolitik nicht die Zukunft vergessen. Entscheidungen wie die gerade auf den Weg gebrachte Rekordverschuldung zeigen, wie dringend nötig es ist, auch denjenigen eine Stimme zu geben, die diese Schulden einmal zurückzahlen müssen. Ein Wahlrecht von Geburt an, das zunächst stellvertretend durch die Eltern ausgeübt wird, gibt Kindern und Jugendlichen endlich ein Stimmrecht und damit Einfluss auf Entscheidungen, die sie und ihre Zukunft un-mittelbar betreffen. Denn solange Kinder an der Wahlurne nicht vorkommen, zieht die Zukunft bei politischen Entscheidungen den Kürzeren", so der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees.
(Essen) - Die Unternehmen in Deutschland haben deutlich höhere Strompreise als ihre Wettbewerber in nahezu allen osteuropäischen EU-Staaten sowie Frankreich oder Schweden zu tragen. Dies zeigt der aktuelle EU-Industriestrompreisvergleich von Eurostat, dem Statistischen Amt der EU. Ein Industrieunternehmen mit einem Bedarf von 150 GWh Strom im Jahr hat in Deutschland eine Stromrechnung von 13 Mio. Euro, die damit um rund 5 Mio. Euro höher liegt als für den gleichen Verbraucher in Frankreich. Der VIK - die Interessenvertretung der industriellen und gewerblichen Energiekunden - nimmt die aktuellen Eurostat Strompreiszahlen zum Anlass, um auf die enormen Strompreisunterschiede in der EU aufmerksam zu machen.
(Leipzig) - Autofahrer sind derzeit verärgert, wenn sie mit ihrer EC-Karte einen Tankvorgang direkt an der Zapfsäule bezahlt hatten. So tankte ein Leipziger an der Globus SB-Tankstelle in Wachau und bezahlte per Karte den offenen Betrag in Höhe von 20 Euro direkt per Karte. Jedoch blieben tagelang auf seinem Girokonto bei der Sparkasse Leipzig 80 Euro blockiert, auf die er keinen Zugriff hatte. "Das Problem sind unzureichende Informationen der Tankstellenbetreiber für ihre Kunden", bemängelt auch Jens Dietrich, Experte für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen.
(Berlin) - Abnehmende Bevölkerungszahlen, sinkende Schülerzahlen, ein zunehmender Bedeutungsverlust von Haupt- und Realschulen aufgrund der freien Schulwahl sowie eine grundsätzliche Verschiebung der Altersstruktur zu Gunsten der älteren Einwohner - mit diesen Schwierigkeiten sieht sich die Stadt Osterholz-Scharmbeck konfrontiert. Die Stadt ist sicherlich nicht die einzige, die mit derartigen Problemen zu kämpfen hat, aber sie ist die erste, die die Chance und die Perspektive für eine Veränderung sieht und diese nutzen will.
(Berlin) - Unter dem Motto "Agenda für die Freiheit - Deutschland im großen Wahljahr" lädt eine breite Koalition von freiheitlich gesinnten Initiativen und Organisationen zum Forum Freiheit 2009 ein.




