Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist richtig und konsequent, die Mieterposition wird gestärkt. Wer bei seinem Auszug zu Unrecht renoviert hat, kann jetzt vom Vermieter Geldersatz verlangen. Damit beantwortet der Bundesgerichtshof eine wichtige, bis heute offen stehende Frage zum Thema Schönheitsreparaturen", kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das heutige (27. Mai 2009) Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 302/07).
(Berlin) - Auf der Tagung "Einfach nicht genug zum Leben - unfreiwillige Teilzeitarbeit und MiniJobs" der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem DGB kritisierten die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock und das DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Mittwoch (27. Mai 2009) in Berlin die Ausbreitung unfreiwilliger Teilzeitarbeit sowie geringfügiger Beschäftigung. MiniJobs seien häufig "parzellierte Vollzeitarbeit" und müssten dringend in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden. Unfreiwillige Teilzeitarbeit müsse zurückgedrängt und Mindestlöhne eingeführt werden, um Armutslöhne und spätere Altersarmut zu vermeiden. "Als Sofortmaßnahme brauchen wir die Wiedereinführung der zeitlichen Obergrenze von 15 Stunden pro Woche bei MiniJobs", sagte Sehrbrock.
(Frankfurt am Main) - Die Public Relations Branche kann 2008 weltweit auf ein Wachstum zurückblicken. Für 2009 rechnen die PR/ Kommunikationsberatungsunternehmen größtenteils mit stagnierenden oder sinkenden Umsätzen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen "ICCO World Report 2009", einer Umfrage unter 22 PR/Communications Consultancy Verbänden weltweit, die am 21. Mai 2009 auf der Jahrestagung der International Communications Consultancy Organsiation (ICCO) in Stockholm offiziell vorgestellt wurde.
(Berlin) - Rund eine Million Bundesbürger haben im Internet bereits eine Versicherung abgeschlossen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage mit. Entgegen der beim E-Commerce üblichen Verteilung von Jung und Alt sind es vor allem ältere Menschen ab 50 Jahre, die online eine Versicherung abgeschlossen haben. "Das Internet etabliert sich zunehmend als zusätzlicher Vertriebsweg für Versicherungsprodukte", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Besonders gut geeignet für den Online-Vertrieb sind Policen mit weitgehend standardisierten Leistungen wie Reiseversicherungen, Autoversicherungen oder Rechtsschutzversicherungen. Den Online-Verkauf nutzen insbesondere reine Direktversicherer. Dank eines schlanken Vertriebs per Internet können sie besonders günstige Tarife anbieten. Aber auch viele etablierte Versicherungskonzerne bieten beim Online-Abschluss vergünstigte Konditionen an.
(Berlin) - Angesichts des alarmierenden Verlusts von Wiesen und Weiden hat der NABU eine Diskussion um den gesellschaftlichen Wert und die Zukunft von Grünland angestoßen. "Der Umbruch von Grünland und die Intensivierung der Nutzung auf den verbleibenden Flächen haben gravierende Auswirkungen auf unsere Kulturlandschaft sowie auf die Artenvielfalt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke auf einem "Grünlandgipfel" des NABU. Statt bunte Wiesen sehe man heute immer häufiger monotone Maisäcker oder artenarmes Silagegras. In der Folge stünden heute fast alle typischen Wiesenvogelarten wie Kiebitz, Uferschnepfe und Braunkehlchen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.
(Berlin) - Hilfe beim Außer-Haus-Verzehr erhalten Allergiker ab sofort durch die Restaurantkarte des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB). Die Karte, die der Lebensmittelallergiker beim Besuch eines Restaurants vorzeigt, wurde im Rahmen des Aktionsplans gegen Allergien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) entwickelt und enthält alle wichtigen Informationen, die der Koch für eine sichere Lebensmittelauswahl und Zubereitung des Gerichtes für seinen Gast braucht. Am 27. Mai 2009 wurde die Restaurantkarte "Eine Bitte an den Koch" vom DAAB auf einer Pressekonferenz in Berlin zusammen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) an die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser übergeben, da das BMELV das Projekt finanziell gefördert hat. Ziel des Aktionsplans gegen Allergien ist es, die Lebensqualität von Allergikern in Deutschland zu erhöhen und die Allergieprävention zu stärken.
(Berlin) - Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen ihrer bzw. seiner Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum vierten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit freundlicher Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.
(München/Berlin) - Trotz der Weltwirtschaftskrise blickt die deutsche Solarbranche relativ optimistisch in die Zukunft. Der überwiegende Teil der Solarunternehmen rechnet bereits in den nächsten Monaten mit einer spürbaren Marktbelebung und erwartet in den nächsten Jahren ein starkes Marktwachstum. Das gab der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute (27. Mai 2009) anlässlich der Eröffnung der weltweit größten Solartechnik-Messe "Intersolar" in München bekannt.
(Berlin) - Zum fünften Hochschulschnuppertag des Ring Christlich-Demokratischer Studenten gemeinsam mit der Jungen Union und der Schüler Union haben sich heute (27. Mai 2009) bundesweit hunderte Oberstufenschüler in ganz Deutschland auf den Weg zur Hochschule gemacht.
(Berlin) - Angesichts der heutigen (27. Mai 2009) Anhörung des Bauausschusses des Deutschen Bundestags fordert der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, ein Umdenken beim Stadtumbau Ost: "Stadtumbau darf nicht gleich Abriss heißen. Der Abriss am Stadtrand war ein wichtiger Zwischenschritt. Der Rückbau der Neubaugebiete hat jedoch nicht zur Stärkung der Innenstadt beigetragen, sondern trotz schrumpfender Märkte Stadtrandsiedlungen stabilisiert und letztlich der Innenstadt geschadet", kritisiert Jürgen Köhne, Vorstand und Sprecher für Sachsen-Anhalt im BFW Mitteldeutschland. "In Zukunft muss die Bestandsaufwertung in den städtischen Zentren und hier insbesondere den historischen Quartieren im Vordergrund stehen. Der Leerstand im Zentrum bedroht sonst die Identität der ganzen Stadt."





