Verbands-Presseticker
(Rüsselsheim) - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat für Opel ein eigenständiges Geschäftsmodell auf europäischer Ebene gefordert. "Das Management muss ein europäisches Geschäftsmodell entwickeln, das zukunftsfähig ist, und das Opel und seinen Schwestern genügend Selbstständigkeit für eine eigenständige Perspektive gibt", sagte Huber auf einer Kundgebung von Opel-Beschäftigten am Donnerstag (26. Februar 2009) in Rüsselsheim. Sie demonstrierten, wie auch ihre Kollegen der anderen europäischen GM-Standorte, gegen die Schließung von Standorten und die Vernichtung von Arbeitsplätzen. "Wir wollen eine solidarische, eine politische Lösung der Krise in der Autoindustrie", sagte der IG Metall-Vorsitzende. "Es darf nicht sein, dass einzelne Standorte und einzelne Belegschaften die Zeche für Fehlentwicklungen einer ganzen Branche zahlen."
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, mahnt angesichts der vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geführten Debatte um die Verlängerung des Vertrags von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an. Diese Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Insbesondere die Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind verpflichtet, die Unabhängigkeit zu wahren. Aus gutem Grund gibt es in Deutschland keinen Staatsrundfunk, sondern das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
(Berlin) - Anlässlich der heute (26. Februar 2009) veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Gerade jetzt im Abschwung brauchen wir eine gute und leistungsfähige Organisation zur Aktivierung und Unterstützung von Langzeitarbeitslosen. Der vorgeschlagenen Umstrukturierung der Hartz IV-Verwaltung fehlen klare Zuständigkeiten.
(Nürnberg) - Eine Mitursächlichkeit der Behinderung des Kindes für seine mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt genügt für den Kindergeldanspruch nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG. Aus dem Wortlaut der Vorschrift ergibt sich aber, dass die Mitursächlichkeit erheblich sein muss.
(Frankfurt am Main) - Besucher der Messe "IMEX - incorporating Meetings made in Germany" können auch 2009 ihre Fachkenntnisse in 15 kostenfreien, deutschsprachigen Seminaren erweitern. Organisator ist das GCB German Convention Bureau e.V., das darüber hinaus auch einen englischsprachigen Vortrag anbietet. Hochkarätige Referenten widmen sich während der "GCB Seminartage Meetings made in Germany - präsentiert von IMEX & German Convention Bureau" vom 26. bis zum 28. Mai 2009 in der Messe Frankfurt in einstündigen Workshops speziellen Themen aus den Bereichen Geschäftsreisen, Marketing, Veranstaltungsplanung und "Green Meetings".
(Berlin) - Am 13. und 14. März 2009 tritt in Bonn die Ordentliche Bundesvertreterversammlung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) zusammen. Sie steht unter dem Motto "Gerechtigkeit durch Bildung - Schule machen mit dem VBE!". Der parteipolitisch unabhängige VBE vertritt die Interessen von 140.000 Lehrerinnen und Lehrern aller Schulstufen und Schularten, Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Lehrerbildnern. Dies tut er auch auf internationaler Ebene in der Education International (EI), zu deren Gründungsmitgliedern der VBE gehört.
(Frankfurt am Main) - "Die reale Wirtschaft profitiert bereits seit über 100 Jahren von den "Vertrauenssiegeln" der nationalen und internationalen Normungsarbeit. Das Ergebnis der Normungsarbeit trägt dazu bei, dass wir auch in Zeiten von "Gleichgewichtsstörungen" über Orientierungen verfügen, die die Dynamik des wirtschaftlichen Handelns stützen und zukunftsrelevante Innovationen fördern - in Deutschland, Europa und weltweit", so Dietmar Harting, Vorsitzender der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE in seinem Vorwort zum DKE-Jahresbericht 2008. Dass die Normung in Krisenzeiten ein wichtiger Indikator für den Innovationsgrad einer Volkswirtschaft ist, zeigt die Anzahl der neuen Normvorhaben. Bei insgesamt 100 von den Nationalen Komitees eingereichten Erstanträgen liegt Deutschland mit 19 Vorschlägen auf Platz 2 hinter dem Spitzenreiter Japan (21). Mit 32 Vorsitzenden belegt die DKE vor den USA (27), Großbritannien (23) und Frankreich (18) Platz 1 in der internationalen elektrotechnischen Normung.
(Köln) - Ausländische Mitbürger sind quer durch die Bundesrepublik Deutschland unzureichend sozioökonomisch integriert. Sie sind öfters arbeitslos als die deutsche Bevölkerung, verdienen weniger und hinken beim sozialen Status hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt der Integrationsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach beginnt sich die Schere zwischen Zuwanderern und Einheimischen schon von Kindesbeinen an zu öffnen. Migrantenkinder haben beim Lesen gegenüber ihren deutschen Schulkameraden einen Wissensrückstand von bis zu zwei Schuljahren. Ausländische Jugendliche brechen mehr als doppelt so häufig die Schule ab und machen seltener das Abitur als ihre deutschen Mitschüler. Außerdem ergattern sie nicht so oft einen Ausbildungsplatz wie Schulabgänger mit deutschem Pass, und sie sind an Universitäten unterrepräsentiert.
(Berlin) - Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt die aktuelle Dynamik in der Gesetzgebung zur Regelung zur Abscheidung und dauerhaften Speicherung sowie zum Transport von Kohlendioxid (CO2ATSG). "Eine zügige Umsetzung der europäischen Richtlinie zu Carbon Capture Storage (CCS) in nationales Recht noch in dieser Legislaturperiode ist wichtig, um den betroffenen Unternehmen eine ausreichende rechtlicher Sicherheit für die geplanten Investitionen zu geben", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.
(Berlin) - Die Lebensmittelqualität ist in Deutschland so gut und sicher wie noch nie. Darauf verwies der Deutsche Bauernverband (DBV). Es sei daher nicht nachzuvollziehen, wenn Verbraucher mit Diskussionen über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse immer wieder verunsichert würden. In der öffentlichen Diskussion falle auf, dass immer wieder die Tatsache verschwiegen würde, wonach die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln erst nach strengen Zulassungsprüfungen möglich sei. Auch werde der Verbraucher selten darüber informiert, dass die einzuhaltenden gesetzlichen Höchstgehalte von Pflanzenschutzmittelrückständen in zahlreichen Untersuchungen und Versuchen wissenschaftlich begründet sind. Bei deren Festlegung garantieren hundertfache Sicherheitszuschläge, dass keine Gesundheitsgefahr für die Verbraucher besteht. Die Höchstgehalte seien also gesetzlich festgelegte Vorsorgewerte, um Gesundheitsschäden auszuschließen.




