News

Verbands-Presseticker

Anzeige
Deutscher Reiseverband e.V. (DRV)

(Berlin) - Noch immer behandeln viele Fluggesellschaften Kerosinzuschläge als externe Kosten. So auch die Fluggesellschaft British Airways, die Kerosinzuschläge nur bei `refundable tickets´ erstattet. Das ärgert Reisebüros und Kunden gleichermaßen, urteilt der Vorsitzende des Expertenkreises Consolidator im Deutschen ReiseVerband (DRV), Hartmut Heering. Der Verband fordert schon seit langem, Kerosinzuschläge - wie es beispielsweise bei der Fluggesellschaft Emirates üblich ist - in den Flugpreis zu inkludieren.

Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV)

(Berlin) - Heute (12. Februar 2009) wird im Bundestag über einen Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Haftentschädigung debattiert. In diesem Gesetzentwurf spricht sich die Fraktion für eine angemessene Haftentschädigung, zumindest jedoch 50 Euro pro unschuldig erlittenen Hafttag aus. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) unterstützt diesen Antrag. Es kann nicht sein, dass seit rund 21 Jahren der Betrag der Entschädigung unverändert bei 11 Euro pro Tag unschuldiger Haft liegt. Auch die Entscheidung der Landesjustizminister, diesen Betrag auf 25 Euro zu erhöhen, wird vom DAV als zu kleinlich abgelehnt. Angemessen kann nur ein Betrag ab 100 Euro sein.

dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung

(Berlin) - Der dbb Verhandlungsführer in der Tarifrunde 2009 für die Länder, Frank Stöhr, hat eine positive erste Bilanz der bundesweiten Warnstreiks gezogen, mit denen die Beschäftigten in der Verhandlungspause seit dem 26. Januar 2009 ihre Forderung nach acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Einkommen im Monat untermauert hatten. "Zehntausende sind zwischen Kiel und München, Aachen und Dresden auf die Straße gegangen, um den Arbeitgebern klar zu machen: Ihre Blockadehaltung ist für uns nicht hinnehmbar. Wir erwarten in der nächsten Runde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot", sagte Stöhr am 12. Februar 2009 am Rande einer Protestkundgebung in Saarbrücken. "Sonst werden die Aktionen weitergehen. Die Kolleginnen und Kollegen lassen sich nicht verschaukeln."

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - "Der BDI begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die flächendeckende Breitband-Versorgung als Ziel im Konjunkturpaket II zu verankern. Die Bundesregierung muss jetzt die richtigen Schwerpunkte setzen. Dann können zweistellige Milliardeninvestitionen der Industrie für den Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internets freigesetzt werden." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der Beratungen der Bundesregierung für eine nationale Breitbandstrategie, die am 18. Februar im Bundeskabinett verabschiedet werden soll.

Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

(Berlin) - "Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sieht in dieser Website den lehrerpolitischen Dauer-Tiefschläger des Jahres 2008", heißt es in der Begründung. "Der VBE wendet sich entschieden gegen Aburteilungen von Lehrerinnen und Lehrern, die auf Stimmungslagen und Meinungsmache beruhen."

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Düsseldorf) - Den Preis für umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten 2008 erhält Sebastian John aus Hamburg. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 20. April 2009 während des Business-Talks des VDI auf der Hannover Messe.

Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju)

(Berlin) - "Die EU-Kommission hat ganz offensichtlich ein gebrochenes Verhältnis zu journalistischer Arbeit." Mit dieser Feststellung reagierte Ulrike Maercks-Franzen, Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, auf die Nachricht, dass die EU-Behörden Journalisten offenbar pauschal unter Spionageverdacht stellen. "Akzeptanz und Ansehen der EU in all ihren Mitgliedsländern hängen ganz entscheidend von dem Bild ab, das die Journalisten aus Brüssel und Straßburg vermitteln. Dabei ist es ihre öffentliche Pflicht , ein genaues und realistisches Bild zu vermitteln, basierend auf genauer Kenntnis, auf detaillierter Nachfrage, auf in die Tiefe gehender und Hintergründe ausleuchtender Recherche. Wer das im gleichen Atemzug mit Spionage und ähnlichem Treiben nennt, hat einen grundlegendes Prinzip des Funktionierens einer offenen demokratischen Gesellschaft nicht verstanden."

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Die geplante gesetzliche Regelung zur Kurzarbeit für Leiharbeitskräfte ist aus Sicht des DGB völlig unzureichend, da sie zwar die Verleiher finanziell entlastet, gleichzeitig aber noch mehr LeiharbeitnehmerInnen in Armut stürzen wird. "Deshalb muss das Gesetz regeln, dass das Kurzarbeitergeld (60 - 67 Prozent vom Brutto) von den Verleihern in entleihfreien Zeiten auf den vollen Lohnanspruch aufgestockt wird", forderte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag (12. Februar 2009) in Berlin. Sie mahnte zugleich Existenz sichernde Mindestlöhne für die Branche an.

Eurojuris Deutschland e.V.

(Düsseldorf/München) - Deutsche Unternehmen verlieren Jahr für Jahr Milliarden durch Wirtschaftskriminalität. Der "typische" Wirtschaftskriminelle ist angesehener Manager um die Vierzig und lebt, dank seines Erfolges in soliden Verhältnissen. Oft werden wirtschaftskriminelle Handlungen als "übliche Managementfehler" getarnt. Dabei hat die kriminelle Aktivität viele Gesichter.

Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

(Bonn) - Eine Reihe großer deutscher Universitäten hat sich gestern (11. Februar 2009) auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Zulassung von Studienbewerbern zum nächsten Wintersemester verständigt. Ihre Maßnahmen entsprechen dem Beschluss der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom Januar.

twitter-link

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige