Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Regierungen von Bund und Ländern auf, im Zuge der geplanten Konjunkturmaßnahmen die seit Jahren verschleppte Reform der Kfz-Steuer zügig umzusetzen. Mit einer Neufassung der Steuer müsse ein starker Anreiz geschaffen werden, sich beim Kauf eines Neuwagens für ein sparsames und damit klimaschonendes Modell zu entscheiden. Die Regierung hat schon in ihrem Koalitionsvertrag von 2005 eine Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2-Basis versprochen. Doch bisher ist das Projekt immer wieder blockiert worden", kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. Zuletzt habe Bundeswirtschaftsminister Michael Glos eine Einigung innerhalb der Bundesregierung verhindert. Vogt: Es ist schon dreist, wenn nun ausgerechnet der Wirtschaftsminister nach der Reform der Kfz-Steuer ruft und die Schuld für das bisherige Versagen den Ländern zuschiebt. Immerhin ist er selbst maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Regierung diese wichtige Maßnahme für mehr Klimaschutz bisher nicht umgesetzt hat."
(Berlin) - Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das am 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist, hat die Grundlage für bessere Betreuungsmöglichkeiten für altersverwirrte, demenziell erkrankte Menschen in Pflegeheimen geschaffen. Zusätzliche Betreuungsleistungen sollen den Betroffenen durch zusätzliche, von den Pflegekassen auskömmlich und leistungsgerecht finanzierte, Betreuungspersonen erbracht werden. Die neuen Betreuungsleistungen sollten schnellstmöglich bei den Menschen ankommen, die es betrifft. Dies fordert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), der bundesweit mehr als 5.700 Pflegeeinrichtungen vertritt. Demenzkranke und deren Angehörige warten schon lange und dringend auf eine bessere Betreuung.
(Bad Honnef) - Auch in Nordrhein-Westfalen werden Fertighäuser zunehmend beliebter: 958 Baugenehmigungen in den ersten sieben Monaten 2008 und eine damit verbundene Steigerungsrate von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sprechen eine deutliche Sprache. Mit 9,8 Prozent liegt der Anteil an den gesamten Baugenehmigungen im Familienhausbau in NRW um gut ein Fünftel höher als im Vorjahreszeitraum.
(Berlin) - Sofort wirksame Schritte der Bundesländer mit Unterstützung des Bundes zum Abbau des Lehrermangels insbesondere in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) erwartet der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, vom Bildungsgipfel am morgigen Mittwoch (22. Oktober 2008). Dazu erneuerte der DPhV-Vorsitzende seinen kürzlich unterbreiteten Vorschlag, einerseits die Referendarsgehälter für angehende Lehrerinnen und Lehrer deutlich anzuheben und andererseits einen Stipendienfond zu schaffen, der Lehramtsbewerbern aus dem MINT-Bereich Zuschüsse zum Referendariat gewähre. Bereits während des dramatischen Lehrermangels in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist man mit einem solchen Stipendienmodell, damals aufgelegt von der Volkswagenstiftung, dem Lehrermangel in den Naturwissenschaften und der Mathematik erfolgreich begegnet!, so Meidinger.
(Berlin) - Der VBE begrüße jeden Schritt, der zu einer Aufwertung von Bildung führen könnte, erklärt Ludwig Eckinger, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) mit Blick auf den morgen (22. Oktober 2008) in Dresden stattfindenden Bildungsgipfel. Zugleich warnt Eckinger davor, der Bildungsgipfel tauge nicht als Podium zum Aufpolieren blasser Einzelkämpfer.
(Berlin/Düsseldorf) - In der deutschen Wirtschaft gibt es aktuell rund 150.000 offene Stellen für Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler. Das geht aus einer Umfrage unter rund 1500 Unternehmen hervor, die der Hightech-Verband BITKOM und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) heute (21. Oktober 2008) in Berlin vorgestellt haben. Danach sucht fast die Hälfte aller Unternehmen Mitarbeiter mit technischen Qualifikationen. Nur ein Bruchteil der offenen Stellen kann tatsächlich besetzt werden, sagte VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun. Wir verlieren Milliarden an Wertschöpfung, weil wir uns in Deutschland nicht um die richtige, also marktgerechte Qualifikation des Nachwuchses kümmern. Vor dem Hintergrund des Fachkräfte- und Akademikermangels forderten die Vertreter der Hightech-Industrie eine nationale Bildungsoffensive. Als Beitrag zum Bildungsgipfel legten BITKOM und VDI ein 5-Punkte-Programm für die technische Bildung vor. Das Bildungssystem ist heute nicht in der Lage, den Bedarf der Hightech-Industrie an hoch qualifizierten Fachkräften zu decken, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Die abflauende Konjunktur infolge der Finanzkrise wird den Expertenmangel kaum abschwächen, da er strukturelle Ursachen hat.
(Berlin) - Die Anziehungskraft des Deutschen Steuerberatertags vom 20. bis 22. Oktober in Bonn ist trotz der aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft ungebrochen. Etwa 1.000 Teilnehmer bestehend aus Steuerberatern, Richtern, Wissenschaftlern und Finanzbeamten - treffen sich nunmehr zum 31. Mal, um neue fachliche Impulse zu diskutieren und ihre bestehenden Kontakte zu pflegen.
(Frankfurt am Main) - So viel Weiterbildung für so wenig Geld gibt es selten wie bei den VDR-Praxistagen. Hier erfahren Travel Manager und Travel Arrenger aus dem Mittelstand die aktuellsten Möglichkeiten, Geschäftsreisen gut und preiswert zu planen. Für die Unabhängigkeit der Ratschläge bürgt der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) e.V., der den nächsten Praxistag Geschäftsreisen wieder in Kooperation mit dem Magazin BizTravel durchführt. Die Referenten sind aktive Travel Manager aus ganz Deutschland. An den Workshops dürfen nur Corporates teilnehmen, also keine Vertreter von Leistungsanbietern.
(Bad Homburg) - Mit einem Appell an die Jahreskonferenz der Ministerpräsidenten vom 22. bis 24. Oktober 2008 fordert der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) das Festlegen eines eindeutigen Ausnahmetatbestandes für nicht öffentliche Veranstaltungen in allen Arten von Versammlungsstätten.
(Berlin) - Angesichts der anhaltenden öffentlichen Diskussion um die Sicherheit des Schienenverkehrs in Deutschland weist der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. darauf hin, dass Schienenfahrzeuge unverändert die sichersten Verkehrsmittel sind. So ist die Reise mit dem Zug 64-mal sicherer als die mit dem Auto. Der Verband erklärt, dass Züge in Deutschland den höchsten Sicherheitsanforderungen unterliegen, die bereits in der Konstruktion und Fertigung von Schienenfahrzeugen umgesetzt werden. Die technische Entwicklung der zurückliegenden Jahrzehnte hat das Reisen mit dem Zug trotz gestiegener Verkehrsleistung und höherer Geschwindigkeit deutlich sicherer gemacht: Von 1970 bis 2005 ist das Risiko, beim Bahnfahren tödlich zu verunglücken statistisch betrachtet um das 27-fache gesunken.





