Verbands-Presseticker
(Berlin) - Vor eineinhalb Jahren, im Februar 2007, forderte der Deutsche Kulturrat die Politik auf, beim Verbot von Computerspielen nicht über das Ziel hinauszuschießen. Die seit dieser Zeit geführte differenzierte Debatte zu Computerspielen hat populistische Forderungen nach einem Verbot von gewalthaltigen Computerspielen auch für Erwachsene in den Hintergrund treten lassen. Jetzt hat der Bayerische Innenminister Joachim Hermann die Forderung nach Verboten für Computerspiele wieder ins Gespräch gebracht.
(Frankfurt am Main) - Die Frankfurt Performance Management AG (FPM AG) mit Sitz in Frankfurt am Main ist neues Mitglied im BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Vorstandsmitglieder der im Jahr 2000 gegründeten Vermögensverwaltungsgesellschaft sind Markus Dahlheimer, Manfred Piontke, Thomas Seppi und Martin Wirth. Die Aktionäre der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus Vorstand und Aufsichtsrat. Die FPM AG managt ein Vermögen in Höhe von rund 200 Mio. Euro.
(Bonn/Marburg) - Die Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht der Philipps-Universität Marburg wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Symposium zum Abschluss der Lebensmittelrechtsakademie durchführen.
(Berlin) - Die Anbieter von Elektro-Hausgeräten sind sehr zufrieden mit der Premiere der Weißen Ware auf der Internationalen Funkausstellung (IFA). Der Vorsitzende des ZVEI- Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte und Sprecher der deutschen Hausgeräte-Industrie, Dr. Reinhard Zinkann, wertete den Verlauf der Messe als großen Erfolg für die Branche. Die Geräte-Innovationen seien bei Handel, Käufern und Medien auf sehr positive Resonanz getroffen, berichtete der Geschäftsführende Gesellschafter der Miele & Cie. KG.
(Bonn/Berlin) - Verbände und andere Nonprofit-Organisationen werden aufgrund der Veränderungen der Gesellschaft immer wichtiger. Kein Wunder also, wenn sie in den letzten Jahren auch substanzielle Fortschritte in ihrem Management gemacht haben. Auch in Zukunft sind weitere Schritte hin zu weiterer Professionalisierung zu erwarten.
(Düsseldorf) - Dazu erklärt SoVD-Landesvorsitzende Marianne Saarholz: Der Sozialverband Deutschland, Landesverband NRW (SoVD NRW), ist dem nordrhein-westfälischen Bündnis Eine Schule für alle beigetreten. Denn mit großer Sorge sehen wir, dass das bestehende Bildungssystem zu einem erheblichen Teil sozial benachteiligte und behinderte Kinder ausgrenzt. Gemeinsam mit dem Bündnis fordern wir deshalb einen Richtungswechsel in der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik.
(Berlin) - Regelmäßige Überstunden, mangelnde fachliche Anleitung und geringe Aussichten auf Übernahme das sind zentrale Kritikpunkte Jugendlicher an ihrer Ausbildung. Dies ergab der Ausbildungsreport der DGB-Jugend, den die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Mittwoch (3. September 2008) in Berlin vorgestellt hat. Der Ausbildungsreport basiert auf einer bundesweiten Befragung von 4700 Auszubildenden aus den, laut Bundesinstitut für Berufsbildung, 25 häufigsten Ausbildungsberufen.
(Berlin/Fehmarn) - Anlässlich der Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen Deutschland und Dänemark zum Bau einer festen Fehmarnbeltquerung hat der NABU an die Parlamentarier appelliert, dem ökologisch und ökonomisch waghalsigen Projekt nicht zuzustimmen.
(Essen) - Am 1. November 2008 soll durch die Bundesregierung ein einheitlicher Beitragssatz für rund 70 Millionen Versicherte gesetzlicher Krankenversicherungen (GKV) festgelegt werden. Für Versicherte bei Betriebskrankenkassen (BKK) hießt dies: Spätestens bei der Gehaltsabrechnung im Januar 2009 könnte weniger Netto auf dem Lohnzettel stehen, ohne dass das Mitglied für sich und seine Familie dafür einen umfangreicheren Leistungsanspruch erhielte.
(Berlin) - Die Preise für Hightech-Produkte sind in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland mit zweistelligen Prozentraten gefallen. So sanken die Preise für Handys seit Juli 2007 um 14 Prozent, für Digitalkameras um 16 Prozent und für Notebooks sogar um 25 Prozent. In kaum einem anderen Land in Europa sind Hightech-Geräte wie Computer, Flachbildfernseher oder Mobiltelefone so günstig wie in Deutschland. Das Preisniveau liegt hierzulande um 5 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Am preiswertesten ist Hightech in Bulgarien, in der Schweiz und in Tschechien. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. Hightech-Produkte tragen erheblich zur Dämpfung der Inflation in Deutschland bei, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Im Juli lag die Inflationsrate in Deutschland wegen steigender Preise für Energie und Lebensmittel mit 3,3 Prozent auf einem 15-Jahres-Hoch.





