Verbands-Presseticker
(Berlin) - Anlässlich der heutigen (4. September 2008) Sitzung des Finanzausschusses des Bundesrats warnt der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten und unternehmerischen Immobilienwirtschaft, vor unbedachten Änderungen des Grundsteuergesetzes. Der von Berlin und Bremen gestellte Antrag auf Abschaffung des Teilerlasses ist rein fiskalisch motiviert und beinhaltet unseres Erachtens keinerlei sachliche Erwägungen. Gerade in Zeiten des demografischen und strukturellen Wandels ist es erforderlich, dass Immobilien, die durch Leerstand geprägt sind, zunächst entlastet werden, um wieder die Vermietung zu erreichen, erklärt BFW Präsident Walter Rasch.
(Düsseldorf) - Die weltweit steigende Nachfrage nach Metallen darf nicht zu Lasten des Umweltschutzes gehen fordert die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN (KRdL) und verweist auf die neu erscheinende Richtlinie VDI 2576. Die deutsch- und englischsprachige Richtlinie gibt Empfehlungen, wie Emissionen bei der Carbo- und metallothermischen Erzeugung von Ferrolegierungen vermieden und vermindert werden können. Zudem enthält sie wichtige Hinweise zum nachhaltigen Umgang mit Abfällen, Abwässern und Abwärme.
(Berlin) - Die Möglichkeit des Grundsteuererlasses bei Wohnungsleerstand nach § 33 Grundsteuergesetz muss bestehen bleiben, fordert Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich der morgigen (5. September 2008) Beratung des Jahressteuergesetzes 2009 im Finanzausschuss des Bundesrates. Die Streichung des § 33 Grundsteuergesetz, wie sie die Länder Berlin und Bremen fordern, lehnen wir strikt ab.
(Berlin) - Der Tarifpolitische Vorstand des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall hat den Mitgliedsverbänden am Mittwoch (3. September 2008) einstimmig empfohlen, das in Baden-Württemberg gefundene Verhandlungsergebnis zum Flexiblen Übergang in die Rente zu übernehmen. Der neue Tarifvertrag ist ein Beleg für die Gestaltungsfähigkeit der Tarifparteien auch bei der Lösung von komplexen betrieblichen und sozialen Herausforderungen, erklärte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. Der flexible Übergang werde künftig bundesweit einheitlich geregelt, lasse den Unternehmen aber ausreichend viele Differenzierungsmöglichkeiten, um auf betriebliche Besonderheiten einzugehen. Jede Differenzierung müsse sich allerdings an den tariflichen Standards messen lassen, sagte Kannegiesser.
(Köln) - Dipl.-Ing. Uta Maria Pfeiffer (40) wird Umweltkoordinatorin des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Sie übernimmt damit zum 1. Oktober 2008 den neugeschaffenen Fachbereich Nachhaltigkeitsstrategie, dessen Aufgabe insbesondere darin besteht, die Umweltkompetenz des Verbandes zu bündeln. Frau Pfeiffer wird Ansprechpartnerin für Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Organisationen und arbeitet zudem der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu. Mit der neuen Funktion unterstreicht der VDV substanziell die strategische Bedeutung von Bussen und Bahnen im Personen- und Güterverkehr als Problemlöser für Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz, hebt VDV-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Langowsky hervor.
(Köln) - Die Empfehlung der IG Metall NRW, in der kommenden Tarifrunde bei deutlich schwächerem Wachstum sieben bis acht Prozent mehr zu fordern, ist nach Auffassung der Kölner Metallarbeitgeber tarifpolitisch unrealistisch. Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Köln, erläuterte hierzu: Wir verhandeln für die Zukunft, also für das Jahr 2009, und nicht für die Vergangenheit.
(Frankfurt am Main) - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat die Einigung über eine neue Altersteilzeit in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württembergs positiv bewertet. Die neue Altersteilzeit stellt einen arbeitspolitischen Meilenstein dar, von dem nicht nur der Einzelne und die Unternehmen, sondern auch die Gesellschaft profitiert, sagte Huber am Mittwoch (3. September 2008) in Frankfurt am Main. Menschen, die in ihrem Arbeitsleben viele Jahre schweren Belastungen ausgesetzt waren, werden auch in Zukunft die Möglichkeit haben, flexibel aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Damit bleibe unserer Gesellschaft eine weitere Ungerechtigkeit erspart, das sei ein Erfolg der Tarifpolitik.
(Schwerin) - Es kann doch nicht wahr sein, dass fast in allen Schulen unseres Landes das neue Schuljahr mit Notplänen begonnen wird, weil auf Lehrerdeputate und Genehmigungen aus dem Bildungsministerium gewartet werden muss, kritisierte gestern (3. September 2008) Uwe Kunkel, Vizepräsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VUMV), in Schwerin die aktuelle Schulsituation.
(Bremen) - Es macht wenig Sinn, die Zeitarbeit zum Buhmann der Nation zu machen sie lebt vom Einstellen und Weiterbeschäftigen, nicht vom Entlassen der Mitarbeiter, unterstrich Bettina Schiller, Landesbeauftragte Bremen und Mitglied des Bundesvorstandes des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen zum Auftakt des erstmals durchgeführten Nordkongresses in Bremen. Auf rund 300 interessierte Teilnehmer aus der Branche, Politik und Gewerkschaften wartete im Maritim-Hotel in überaus abwechslungsreiches Tagungsprogramm rund ums Thema Zeitarbeit. Zu Beginn präsentierte Bettina Schiller ein Branchenbild, das insbesondere die großartigen Erfolge der Zeitarbeit in den vergangenen Jahren hervorhob und vor einer pauschalen Diskreditierung warnte.
(Hamburg) - Der BFW Landesverband Nord e.V., als Spitzenverband der privaten und unternehmerischen Immobilienwirtschaft spricht sich klar gegen eine Erhöhung der vom Hamburger Senat geplanten Grunderwerbsteuer aus. Nicht nur das politische Ziel der wachsenden Stadt sei damit gefährdet. Auch würden die Belastungen für die Unternehmen weiter in die Höhe schießen, die Immobilienwirtschaft wäre maßgeblich betroffen, kritisiert Andreas Ibel, BFW Landesvorsitzender das Senatsvorhaben.





