Verbands-Presseticker
(Berlin) - Deutschland ist von einer Rezession weit entfernt. Die Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres war sehr stark. Deshalb stemmt sich der BDI gegen das Schlechtreden der Stimmung. Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zur aktuellen Konjunktur-Diskussion. Der BDI hält an seiner Prognose fest: Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr um etwa zwei Prozent wachsen. Allerdings wird Deutschland 2009 in seine altbekannte Wachstumsschwäche zurückfallen.
(Berlin) - Ab dem Jahr 2009 wird ein einheitlicher und abgeltender Steuerabzug in Höhe von 25 Prozent auf alle privaten Kapitalanlagen erhoben die Abgeltungsteuer. Steuerpflichtige müssen ihre Kapitalerträge dann in ihrer Einkommensteuererklärung nicht mehr deklarieren. Die Kreditinstitute führen die Einkommensteuer, den Solidaritätszuschlag und in der Regel die Kirchensteuer direkt und anonym an das Finanzamt ab. Der moderate Abgeltungsteuersatz in Höhe von 25 Prozent stellt die Anleger in vielen Fällen besser als der individuelle persönliche Steuersatz, der je nach zu versteuerndem Einkommen 15 Prozent bis 45 Prozent betragen kann. Profiteure der Abgeltungsteuer sind Zinsempfänger mit einem zu versteuernden Einkommen über 15 000 Euro oder - bei Zusammenveranlagung mit dem Ehepartner - 30 000 Euro.
(Mainz) - Seit dem 1. August 2008 ist Kirsten Müller-Kuhl Pressesprecherin des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz e.V. LAV in Mainz. Diese Funktion hat Müller-Kuhl zusätzlich zu ihrer Aufgabe als Pressesprecherin und Leiterin Marketing und Kommunikation des Hessischen Apothekerverbandes übernommen, die sie seit 2004 wahrnimmt.
(Münster) - Seit dem 1.August 2008 existiert das neue Berufsbild Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK). Damit wird die Möglichkeit geschafften, junge Menschen im dualen Ausbildungssystem auf die besonderen Herausforderungen in der Zeitarbeit vorzubereiten. Aus gutem Grund: Das starke Wachstum in der Zeitarbeitsbranche bedingt eine stetig steigende Nachfrage nach fähigem und flexiblem Personal. Um gezielt die Qualität der Personaldienstleistung Zeitarbeit zu fördern, wurde durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Verbände der Zeitarbeitsunternehmen (iGZ, BZA, AMP), gemeinsam mit dem Bundesinstitut der Beruflichen Bildung und dem DIHK das neue maßgeschneiderte Berufsbild entwickelt.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt die Bundesländer eindringlich davor, die von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ab 2009 geplante Erhöhung der Lkw-Maut im Bundesrat zu stoppen. Es sei überfällig, den Straßengüterverkehr endlich stärker an den hohen Kosten für den Erhalt der Infrastruktur zu beteiligen. Schließlich seien Lkw die Hauptverursacher von Straßenschäden. Schon die letzte Wegekostenrechnung der Bundesregierung hatte gezeigt, dass die bisherigen Mauteinnahmen nicht einmal die durch den Schwerlastverkehr verursachten Infrastrukturkosten decken. Externe Kosten durch Umwelt- und Gesundheitsschäden sowie Unfallfolgen würden mit der für 2009 geplanten Anhebung der Maut noch nicht einmal ansatzweise gedeckt.
(Berlin) - Der NABU präsentiert ab dem 6. August seine Ausstellung zum Leben der Wölfe in Deutschland im Automobil Forum Unter den Linden, Konzernrepräsentanz der Volkswagen AG in Berlin. Dort wird sie bis zum 21. September für ein größeres Publikum zusammen mit Fotografien von Norbert Rosing zu sehen sein. Die Fotografien sind dem neuen Bildband von National Geographic Deutschland Wildes Deutschland entnommen und zeigen die Nationalen Naturlandschaften: Die schöne Vielfalt deutscher Naturschätze vom Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer bis zum Biosphäreservat Berchtesgadener Land.
(Heidelberg) - Brust- und Prostatakrebs zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Im Verlauf der Erkrankung bilden sich bei vielen Patienten Tochtergeschwülste in anderen Organen. Bei bis zu 70 Prozent der Betroffenen entstehen diese Metastasen im Knochen. Die Heilungschancen verschlechtern sich dadurch dramatisch. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der die Ausbildung von Knochenmetastasen bereits in einem frühen Stadium objektiv beurteilt werden kann. Zudem ist es den Forschern erstmals gelungen, das Wachstum von Knochenmetastasen zu bremsen, indem sie die Blutgefäßneubildung hemmen. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 150.000 Euro.
(Berlin) - Der Atomausstieg ist Teil der Rahmenbedingungen für alle Investitionsentscheidungen in der Energiewirtschaft, auch für die Erneuerbaren Energien. Unsere Branche will bis 2020 rund 200 Milliarden Euro in eine nachhaltige Energieversorgung investieren. Wer die Rahmenbedingungen hierfür ständig in Frage stellt, verunsichert die Investoren, die auf neue und flexible Erneuerbare-Energien-Kraftwerke setzen, mahnt Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), eine verlässliche Energiepolitik an. Wer sich für eine längere Nutzung der Atomkraft entscheidet, verzögert den Umstieg auf Erneuerbare Energien, so Schütz weiter.
(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) bekräftigt seine Forderung nach einer Revision des Ausstiegs Deutschlands aus der Kernenergie. Der Verband, der die Interessen mehrerer Tausend mittelständischer Unternehmen vertritt, sieht sich durch die jüngsten Aussagen einer Expertengruppe des Bundeswirtschaftsministeriums bestärkt. Nach deren Worten sei die Abkehr vom Ausstieg aus der Kernenergie ökologisch und ökonomisch sinnvoll und erforderlich. Deutschland kann sich den Atomausstieg einfach nicht leisten, so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Der Verzicht auf Atomkraft, die überzogene Subventionierung der erneuerbaren Energien und die nur begrenzten Maßnahmen zur CO2-Minderung im Ausland lassen Deutschland im internationalen Vergleich weiter zurückfallen. Gerade der Verzicht auf Kernenergie führe dazu, dass die geplanten Einsparungen bei den Emissionen in Höhe von 40 Prozent bis 2020 in Wirklichkeit erheblich mehr sind. Ohne Atomstrom betragen die Minderungspflichten nach Berechnungen des VEA de facto 53 Prozent. Das heißt: Ohne Kernenergie sind die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung in keinem Fall zu erreichen.
(Berlin) - Zu der steigenden Zahl der Studienberechtigten erklärt Thomas Sattelberger, Vorstand Personal der Deutschen Telekom AG und Vorsitzender des gemeinsamen Arbeitskreises Hochschule/Wirtschaft von Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK): Es ist volkswirtschaftlich fahrlässig, Investitionen im Hochschulbereich auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben. Wir brauchen in der Tat eine Bildungsrepublik Deutschland. Dafür sollten sich Bund und Länder nachhaltig einsetzen. Der Fachkräftemangel insbesondere in den MINT-(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Qualifikationen lastet schwer auf Unternehmen. Das Ruder muss jetzt herumgerissen werden, damit alle Studierfähigen die Chance auf einen Studienplatz haben. Wir müssen die Bugwelle steigender Studienberechtigtenzahlen nutzen und mehr Schulabgänger für ein Studium in den MINT-Fächern gewinnen.





