Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Viele Menschen verstehen ihr Auge als wertvolles, vielleicht als ihr wertvollstes Sinnesorgan. Auf eine ganze Reihe von äußeren schädlichen Einflüssen kann sich das Auge nur mit wenigen Symptomen wehren: Es kann sich röten, eventuell Schmerzen bereiten oft aber auch nicht oder mit einer Sehminderung reagieren. Das Symptom rotes Auge ist für den erfahrenen Augenarzt regelmäßig Anlass für komplexe Diagnostik. Ohne genaue Kenntnis der Ursache irgendwelche Augentropfen zu verwenden ist geradezu fahrlässig Komplikationen sind vorprogrammiert.
(Berlin) - Die Justizministerinnen und Justizminister haben sich einstimmig in der Justizministerkonferenz in Celle am 11. und 12. Juni 2008 dafür ausgesprochen, an der R-Besoldung nicht nur für Richterinnen und Richter, sondern auch für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte festzuhalten.
(Düsseldorf) - Die deutsche Wirtschaft befindet sich am Ende des Aufschwungs, obwohl das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2008 noch einmal um 1,8 Prozent im Jahresdurchschnitt wachsen wird. Diese relativ hohe Rate beruht auf Sondereffekten und spiegelt daher den deutlichen Rückgang an konjunktureller Dynamik in diesem Jahr noch nicht wider. Denn sowohl die Nachfrage nach Investitionsgütern als auch die Auslandsnachfrage gehen zurück. Wegen der hohen Teuerung wird der private Konsum die Konjunktur nicht stützen. Das zeigt die aktualisierte Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. 2009 wird die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt lediglich um 0,9 Prozent wachsen, prognostiziert das IMK in seinem Prognose-Update, das am heutigen Donnerstag (26. Juni 2008) als IMK Report erscheint (Tabellen mit Kern- und Rahmendaten der Prognose im Anhang; Link zur PM mit Anhang am Fuß dieses Textes).
(Regensburg) - Die Krankenakte eines Krebs-Patienten ist meist lang und umfangreich. Die Daten reichen von der Diagnose über die durchgeführte Therapie bis hin zu den Nachsorgeuntersuchungen. Das Tumorzentrum Regensburg hat mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Krebshilfe ein digitales Dokumentationssystem entwickelt, mit dem die Patientendaten einfacher und zeitsparender als bisher erfasst werden können: Die neue Software ist bundesweit einzigartig und kann dazu beitragen, die Qualität der Patienten-Versorgung zu verbessern. Die Deutsche Krebshilfe hat die Entwicklung mit 150.000 Euro gefördert.
(Berlin) - Rechtzeitig zum Start des bundesweiten Hautkrebs-Früherkennungsprogramms (Screening) haben wir uns mit den Krankenkassen auch bei der Vergütungsfrage geeinigt, erklärte heute (26. Juni 2008) Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin. Die Lösung nutzt Patienten und Ärzten gleichermaßen. Die Patienten können die Leistung wie gewohnt mit ihrer Versichertenkarte in Anspruch nehmen. Sie müssen nicht in Vorleistung treten. Die Ärzte wiederum, die das Screening erbringen, erhalten ab dem 1. Juli eine attraktive extrabudgetäre Vergütung.
(Berlin) - Rechtsextremismus und Fundamentalismus sind längst kein Randthema mehr. Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalttaten, vor allem von rechtsextremen Gruppierungen, und den Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien haben ANG und NGG entschieden, gemeinsam Farbe zu bekennen.
(Berlin) - Tobias Jüngert, Hauptgeschäftsführer des Deutschen ReiseVerbands (DRV), verlässt auf eigenen Wunsch den Branchenverband zum 31. Dezember 2008, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Präsidium und Vorstand bedauern das Ausscheiden von Tobias Jüngert. Wir haben jedoch Verständnis, dass er eine neue für ihn interessante berufliche Perspektive bei der REWE Touristik nutzt. Wir danken Tobias Jüngert für seine sehr gute geleistete Arbeit, sagte DRV-Präsident Klaus Laepple.
(Berlin) - Am gestrigen Mittwoch (25. Juni 2008) hat das Bundeskabinett den Start des elektronischen Meldeverfahrens für Arbeitsdaten (Elena) beschlossen. Das Erstellen von schriftlichen Einkommensnachweisen etwa für den Elterngeld-Antrag oder das Wohngeld könnte dadurch künftig entfallen. Behörden und Unternehmen werden durch das elektronische Meldeverfahren von Bürokratie entlastet und können Millionen sparen. Das Ausstellen von Bescheinigungen und Einkommensnachweisen auf Papier verschlingt derzeit unnötig Zeit und Geld, erklärt Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbands Informationstechnik, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Es sei längst überfällig auf eine komplett elektronische Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Behörden umzustellen. Schließlich liegen die Daten bei den Unternehmen elektronisch vor und werden in den Verwaltungen auch elektronisch weiter bearbeitet. Die bisher übliche Übertragung auf Papier ist teuer, fehleranfällig und anachronistisch, so Scheer.
(Berlin) - Als verunglückten Mix aus zu einseitiger Auswahl und verwirrender Darstellung von Daten bezeichnete der Paritätische Wohlfahrtsverband den gestern (25. Juni 2008) veröffentlichten dritten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Als Sofortmaßnahme gegen die eklatant angestiegene Armut in Deutschland fordert der Verband die schnellstmögliche Anhebung der Regelsätze in Hartz IV um 25 Prozent.
(Berlin) - Korruption im Wassersektor ist Ursache und Auslöser für die globale Wasserkrise, die Milliarden Menschenleben bedroht und die Umweltzerstörung verschlimmert: Dies ist die zentrale Aussage des Global Corruption Report 2008: Corruption in the Water Sector, der gestern (25. Juni 2008) von Transparency International vorgestellt wurde.







