Verbands-Presseticker
(München) - Das deutsche Stiftungswesen wächst im europäischen Vergleich am schnellsten, gab Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, auf dem Deutschen StiftungsTag 2008 bekannt, der gestern (26. Juni 2008) in München eröffnet wurde.
(Berlin) - Zum 14. Mal werden dieses Wochenende (27./29. Juni 2008) in Deutschland die Türen und Tore von über 1500 Projekten in über 700 Orten zum bundesweiten Tag der Architektur geöffnet. Viele der unterschiedlichsten Objekte aus den Bereichen Hochbau, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Stadtplanung werden nur an diesem Wochenende (27./29. Juni 2008) der Öffentlichkeit zugänglich sein. (Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben den Tag der Architektur etwas früher durchgeführt).
(Berlin) - Auf einem mit über 60 Teilnehmern aus Generika- und forschender Industrie, Krankenkassen, Apotheker- und Ärzteorganisationen sowie zahlreichen Juristen wieder sehr gut besuchten Colloquium hat der Deutsche Generikaverband am 26. Juni 2008 ein neues Modell zur Ausschreibung von Rabattverträgen vorgestellt.
(Frankfurt am Main) - Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen e.V. BAG-SHI kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit dem 3. Armuts- und Reichtumsbericht.
(Bonn) - Unternehmen sind erfolgreicher, wenn sie ihre unternehmerische Zukunft nachvollziehbar und fundiert planen. Die Mindestanforderungen und notwendigen Bestandteile einer Unternehmensplanung hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. jetzt in einem überarbeiteten 28-seitigen Leitfaden Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GoP), Version 2.0" neu aufgelegt. Gesetzliche Erfordernisse, die sich beispielsweise aus dem Handelsgesetzbuch, dem Aktienrecht, dem GmbH-Recht oder der Insolvenzordnung ergeben, wurden dabei ebenso berücksichtigt wie die maßgeblichen Planungsinhalte, die der BDU für die Analysephase, die Strategiefestlegung und die strategische und operative Planung empfiehlt.
(Köln) - Zur Behebung des Fachkräftemangels sollten mehr ausländische kluge Köpfe dazu bewogen werden, sich in Deutschland niederzulassen. Derzeit liegt der Anteil der Hochqualifizierten an den im Ausland geborenen Bundesbürgern nur bei 18,9 Prozent. In Kanada dagegen waren zuletzt mehr als 46 Prozent der Einwanderer sehr gut ausgebildet. Daher schlägt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vor, die Zuwanderung mit einem Punktesystem nach kanadischem Muster zu steuern. Danach müssten Bewerber zunächst Mindeststandards z.B. in Sachen Gesundheit erfüllen. Darüber hinaus wäre aber stärker zu prüfen, welche Qualifikation die Einwanderer mitbringen. Die unzureichende Beherrschung der deutschen Sprache sollte hingegen kein Ausschlusskriterium sein. Denn sonst stünden die Chancen Deutschlands im Wettbewerb um Hochqualifizierte gegenüber Ländern schlecht, in denen Englisch Amtssprache ist.
(Leipzig) - Die Bilanz kann sich sehen lassen: Rund vier Mal so viele Konsumenten im Vergleich zum Jahr 2006 exakt 2.065.923 kontaktierten 2007 die Verbraucherzentrale Sachsen. Davon klickten sich rund 1,7 Mio. Verbraucherinnen und Verbraucher durch das weiter verbesserte Internetangebot, rund 180.000 suchten persönlich, telefonisch oder schriftlich Rat und rund 180.000 besuchten Vorträge, Ausstellungen und Informationsstände. Gegenüber 2006 stieg die Zahl der persönlichen, telefonischen und schriftlichen Kontakte weiter um 11 Prozent, nachdem bereits 2006 ein Zuwachs um über 200 Prozent verzeichnet werden konnte.
(Berlin) - Wir brauchen dringend einen bundesweiten Lehrerarbeitsmarkt, fordert Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) heute (26. Juni 2008) in der Süddeutschen Zeitung.
(Frankfurt am Main) - 26 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland traten heute (26. Juni 2008) beim Finale des Vorlesewettbewerbs im Frankfurter Goethe-Museum gegeneinander an. Jetzt stehen die besten Vorleser des Jahres fest: In der Gruppe A (Hauptschulen) gewann Justina Kämpf (12 Jahre) vom Bischöflichen Maria-Montessori-Schulzentrum aus Leipzig den Bundesentscheid des 49. Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Kai Gies (12 Jahre) von der Bruno-Taut-Grundschule aus Berlin wurde Sieger in der Gruppe B (Gymnasien/Realschulen).
(Berlin) - Die Modernisierung des GmbH-Rechts ist im Grundsatz gut. Sie hätte jedoch mutiger und konsequenter ausfallen können. So bewertet BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf das am Donnerstag (26. Juni 2008) vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG). Die Gründung einer GmbH wird einfacher und schneller. Angesichts der europäischen Rechtsentwicklung ist es richtig, den GmbHs zu ermöglichen, ihren Verwaltungssitz ins Ausland zu verlegen. Dies reicht aber nicht aus, um aus der GmbH wieder einen Exportschlager wie früher zu machen, so der BDI-Hauptgeschäftsführer.





