Verbands-Presseticker
(München) - Urlaub im eigenen Land liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend. Nach der Auswertung von 595 000 Urlaubsrouten, die von ADAC-Mitgliedern zum Sommerurlaub 2008 angefordert wurden, liegt Deutschland mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 40,6 Prozent aller angeforderten Routenplanungen hatten Urlaubsorte in Deutschland zum Ziel, 2007 waren es 41,1 Prozent. Trotz des kleinen Rückgangs bleiben die heimischen Urlaubsorte ganz klar auf der Spitzenposition.
(München/Hannover) - Wie nicht anders zu erwarten, missbrauchen linke Politiker den neuen Bildungsbericht von Bund und Ländern als Steinbruch für ihre Einheitsschul-Ideologie. "Die Tatsache, dass die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss weiterhin zu hoch ist, rechtfertigt aber nicht die Abschaffung der Hauptschulen. Im Gegenteil: Nötig wäre es, Hauptschulen und Hauptschüler besser zu fördern, damit niemand auf dem Weg zurück bleibt", erklärt Albert Obert, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer. Stichworte sind hier Schulsozialarbeit und der Ausbau des Ganztagsangebots. Auch die Elternhäuser müssen stärker in den Blick genommen werden. Denn nicht nur in der Schule, sondern auch und besonders im Elternhaus liegen die Wurzeln für schulischen Erfolg oder Misserfolg. Auch die Wirtschaft steht in der Verantwortung, für schwächere Schulabsolventen Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung bereitzustellen.
(Bad Kreuznach) - Mit großer Sorge betrachtet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz die Ausbreitung von großflächigen Solarstromanlagen auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen. Dabei werde gutes Ackerland versiegelt und der Nahrungsmittelproduktion entzogen. Vor dem Hintergrund der globalen Ernährungssituation sei dies eine fahrlässige Verringerung von Ressourcen. Dass bei der anstehenden Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) ausdrücklich Anreize für die Umwidmung von Ackerland zur Produktionsfläche von Solarstrom gegeben werden sollen, betrachtet die Kammer als unverantwortlich.
(Frankfurt am Main) - Der VDA will die Interessen der Zulieferindustrie noch nachhaltiger vertreten und seine Verbandsarbeit gerade in diesem Bereich verstärken, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich der 1. Jahrespressekonferenz Zulieferindustrie des VDA in Frankfurt. Deutsche Zulieferer seien Innovationstreiber und ein unverzichtbarer Faktor für den Erfolg der Automobilhersteller. Kein anderes Land der Welt habe eine so innovative und leistungsstarke Zulieferindustrie wie Deutschland. Die Kfz-Teileindustrie ist seit 1995 dreimal so stark gewachsen wie die gesamte deutsche Industrie. In den letzten Jahren habe sich die Zahl der Zulieferer im VDA um 40 Prozent erhöht; von den 601 VDA-Mitgliedsfirmen sind 502 Zulieferunternehmen. Wissmann: Sie sind damit die stärkste Mitgliedergruppe im VDA mit dem größten Wachstum.
(Leipzig) - Wut, Enttäuschung und vielfach Existenzangst: Kaum ein Arbeitnehmer nimmt es leicht, wenn ihm der Chef kündigt. Besonders im Alter 50 plus ist der Jobverlust ein harter Schlag.
(Berlin) - Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Berlin verweist darauf, dass mittlerweile wegen Zahnfleischentzündungen mehr Zähne verloren gehen als durch Karies. Damit hat sich die Parodontitis zum Zahnkiller Nummer 1 entwickelt. Neben gründlicher Zahnhygiene zuhause sollten daher die Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen werden. Zudem empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.
(Berlin) - Abschwellende Nasensprays oder -tropfen sollten nicht länger als eine Woche ohne Unterbrechung angewendet werden. Dies gilt für Nasensprays gegen Schnupfen oder eine verstopfte Nase.
(Berlin) - Der aktuelle Entwurf des Gesetzes zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens bringt mehr Bürokratie, weniger Wettbewerb und führt so zu größeren Belastungen für Mieter und Eigentümer, erklärte Lutz Freitag, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich der Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages am kommenden Montag (16. Juni 2008).
(Berlin) - Anlässlich der Präsidiums- und Vorstandssitzung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erklärt DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum: "Die Mitglieder des Präsidiums und des Vorstands der Deutschen Krankenhausgesellschaft fordern die Koalitionspartner in der Bundesregierung nachdrücklich auf, endlich die angekündigten gesetzlichen Verbesserungen für die Krankenhäuser in die Tat umzusetzen. Die finanzielle Notlage der Kliniken muss jetzt durch konsequentes Handeln des Gesetzgebers endlich beendet und nicht bloß länger öffentlich diskutiert werden."
(Berlin) - Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (VME) hat die für Montag, Dienstag und Mittwoch angekündigten Warnstreiks der IG Metall als unrechtmäßig bezeichnet. Da es in der Region derzeit einen ungekündigten Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit gibt, besteht Friedenspflicht. Daran ändert auch die Umbenennung der Warnstreiks in sogenannte "betriebliche Protestaktionen" nichts. Der VME fordert die IG Metall darum zur sofortigen Absage der geplanten Warnstreiks bei ZF, Daimler und Bombardier auf.



