Verbands-Presseticker
(München) - Dreimal Extraklasse Jury zeigt sich beeindruckt von den Siegern von `Sprungbrett 2008´.
(Frankfurt am Main) - Der Pkw-Absatz in Europa lag im Mai mit gut 1,3 Mio. Fahrzeugen um 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die erheblich gestiegenen Energie- und Benzinkosten sowie das gesunkene Verbrauchervertrauen verpassten der Kauflaune einen empfindlichen Dämpfer. Hinzu kam, dass in vielen Ländern ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand. Die Verkäufe in Westeuropa gaben um 8 Prozent auf 1,2 Mio. Pkw nach, wobei insbesondere Italien (-18 Prozent) und Spanien (-24 Prozent) starke Rückgänge in Kauf nehmen mussten. In den Neuen EU-Ländern kam es zu einer Verschlechterung von 4 Prozent. Hauptverantwortlich hierfür war ein deutlicher Absatzrückgang in Rumänien von 12 Prozent, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit.
(Berlin) - Das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ist für die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb ein deutliches Zeichen dafür, dass die Gleichberechtigung noch bei weitem nicht in den Köpfen sowohl der Männer als auch der Frauen angekommen ist.
(Berlin) - Keine Entwarnung gibt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger angesichts des gestern (12. Juni 2008) vorgestellten 2. Nationalen Bildungsberichts. Bildungsgerechtigkeit wird nach wie vor nur im Munde geführt, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun, betont Eckinger. Zwar ist besonders im Elementarbereich ein Umsteuern in der Bildungspolitik erkennbar, aber sich jetzt zurückzulehnen wäre ein gravierender Fehler. Immer noch bestehe zwischen Bildungskarriere und sozialer Herkunft ein besonders enger Zusammenhang. Ich sehe diesen Trend bisher nicht gebrochen, erklärt der VBE-Bundesvorsitzende.
(Berlin) - Als ungeeignet für die weitere Entwicklung der Öffentlich-Rechtlichen im Internet hat der Deutsche Journalisten-Verband am gestrigen Donnerstag (12. Juni 2008) den Kriterienkatalog der Ministerpräsidenten für deren Gespräche mit der EU-Kommission bezeichnet. Die Länderchefs hatten sich gestern (12. Juni 2008) darauf verständigt, vor ihrer Unterschrift unter den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag erst die EU-Kommission zu konsultieren und danach öffentlich-rechtliche und private Sender sowie Verleger anzuhören. Grundlage soll ein Arbeitsentwurf der Rundfunkkommission sein, der von den Ministerpräsidenten in wesentlichen Punkten gebilligt wurde. Demnach dürfen die Online-Angebote von ARD und ZDF keine elektronische Presse darstellen und müssen auf kommerzielle Angebote verzichten. Die Internet-Aktivitäten sollen ausschließlich sendungsbezogen sein, die Abrufbarkeit von Sendungen im Internet muss auf sieben Tage beschränkt werden. Eine finanzielle Deckelung der Online-Ausgaben ist nicht vorgesehen.
(Hamburg) - Der BdKEP hat durch Rechtsanwalt Axel G. Günther den Bundesarbeitsminister durch Schriftsatz an das Oberverwaltungsgericht aufgefordert, die umstrittene Rechtsverordnung zum Postmindestlohn für die Verfahrensdauer außer Vollzug zu setzen.
(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) befürwortet die Koalitionsentscheidung, die Kfz-Steuer auf den Bund zu übertragen. Die Bundesregierung wird damit in die Lage versetzt, aktiv und direkt die Erreichung der Klimaschutzziele voranzutreiben. Allerdings wird die mit der Entscheidung verbundene Verschiebung der Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf CO2-Bezug in die nächste Legislaturperiode bedauert.
(Berlin) - Kinder dürfen nicht länger ihrer Bildungschancen beraubt und zur Arbeit gezwungen werden, sagte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, Vizepräsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes sowie frisch gewähltes Verwaltungsratsmitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), am Donnerstag (12. Juni 2008) in Berlin anlässlich des internationalen Tags gegen Kinderarbeit. Um wirksame Strategien gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu entwickeln und umzusetzen, bedürfe es der gemeinsamen Anstrengungen von Regierungen, Gewerkschaften und Unternehmen weltweit.
(Brüssel/Berlin) - Deutsche Handwerksbetriebe dürfen nicht dafür bestraft werden, dass sie besser qualifiziert sind und umfassender ausbilden als dies in anderen EU-Staaten der Fall ist. Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wendet sich daher gegen einen Zwang zur Zertifizierung für Installateure von Anlagen für Erneuerbare Energien, wie sie die EU-Kommission vorsieht: Ein Parallelsystem ist unnötig und überflüssig. Die Inhalte der Zertifizierung gehören in Deutschland zum Standard der Ausbildung.
(Berlin) - Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist einen FAZ-Bericht zurück, nach dem die Versicherungswirtschaft einen Totalumbau der Sozialversicherungssysteme anstrebe. Die Zitate der FAZ entstammen einem internen Diskussionspapier, das keine beschlossene Verbandsposition wiedergibt.





