Verbands-Presseticker
(Henstedt-Ulzburg) - Wer sich vorher absichert, hat hinterher weniger Ärger. Das gilt ganz besonders bei der Urlaubsreiseplanung. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): Die wichtigste Reiseversicherung, die wir dringend empfehlen, ist die Auslandsreise-Krankenversicherung. Sie kostet wenig, bietet aber viel Sicherheit.
(Berlin) - Der Automobilclub von Deutschland, AvD, empfiehlt, vor der Fahrt in den Urlaub nochmals die Reifen des Fahrzeugs genau zu kontrollieren. Neben Profiltiefe und Zustand des Mantels sollte vor allem auch der Luftdruck den empfohlenen Werten des Herstellers entsprechen. Die Daten findet der Fahrzeugbesitzer entweder in der Betriebserklärung oder auf der Innenseite des Tankdeckels.
(Frankfurt am Main) - Electra ist unsere proaktive europapolitische Agenda für die nächsten Jahre bis 2020, so Dr. Oliver Blank, der für Europafragen zuständige Geschäftsführer des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Der Verband hat sich das Thema Europa groß auf die Fahnen geschrieben und federführend an der Erarbeitung und Ausgestaltung der Initiative mitgewirkt. Am 25. Juni 2008 soll Electra in Brüssel der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
(Berlin) - Für den Preis der Initiative Freiheit und Verantwortung können sich Unternehmen ab sofort bewerben. Mitmachen kann, wer sich in besonderer Weise gesellschaftlich engagiert beispielsweise in Jugendarbeit, in Bildung, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die E.ON Energie AG haben in der Nacht zum 11. Juni in Hannover eine Tarifeinigung für die rund 30.000 Beschäftigten erzielt.
(Berlin) - Die Fairness des Referendums am 12. Juni über den EU-Reformvertrag in Irland wird durch die Einmischung der EU und den auf die Abstimmenden ausgeübten Druck stark beeinträchtigt. Das ergab ein Report von Mehr Demokratie nach Kriterien der Organisation Democracy International und des Initiative and Referendum Institutes (IRI).
(Bonn) - Weil eine junge Erwachsene Hartz IV-Bezieherin sich mehrfach pflichtwidrig verhalten hatte und Termine bei der Bonner ARGE nicht wahr nahm wird jetzt die Mutter bestraft und soll mit 83 Euro im Monat hinkommen. Das Maß ist voll, so Frau T. , die es immer noch nicht fassen kann, dass es anscheinend in Deutschland wieder Sippenhaft gibt. Für die ARGE Bonn ein normaler Zustand, so vorgestern (10. Juni 2008) eine Sachbearbeiterin gegenüber der Mutter am Telefon. Es wäre eben so, wenn einer in einer Bedarfsgemeinschaft sanktioniert wird, dass dann die anderen mit dranhängen. Es ist das Problem des Konstrukts Bedarfsgemeinschaften und jungen erwachsenen Menschen, die eine Zwangsstallpflicht bei den Eltern haben. Erneut zeigt sich, dass die Hartz IV-Gesetzgebung erhebliche verfassungsbedenkliche Mängel aufweist. Eine sippenhaftige Bestrafung darf es gar nicht geben. Hartz IV macht es aber ohne große Probleme möglich, so Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland.
(Berlin) - Der dbb Bundeshauptvorstand hat bei seiner Sitzung am 9. bis 11. Juni 2008 in Hannover eine gerechte Beteiligung der Beschäftigten am wirtschaftlichen Wachstum gefordert. Das höchste dbb Beschlussgremium zwischen den Gewerkschaftstagen bezeichnete die Reallohnverluste der Arbeitnehmer bei gleichzeitig steigenden Gewinnen der Kapitalbesitzer als besorgniserregend.
(Berlin) - Vorhaben zum Abbau von Bürokratie und den damit verbundenen Kosten werden vom b.b.h. Bundesverband e. V. generell begrüßt. Ein neuer Referentenentwurf zum Gesetz über das Verfahren zur Durchführung eines elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) scheint jedoch nur bedingt dazu geeignet.
(Berlin) - Der Verkauf der LEG-Wohnungen ist falsch, feige und unwirtschaftlich. Mit seiner Entscheidung hinkt das Land Nordrhein-Westfalen den Realitäten und Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten weit hinterher, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, den heute (11. Juni 2008) bekannt gewordenen Verkauf der landeseigenen Wohnungsgesellschaft LEG mit 93.000 Wohnungen an den Immobilienfonds Whitehall der amerikanischen Investmentbank Goldmann-Sachs. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes ist der Whitehall-Fonds damit einer der größten Immobilienkonzerne in Deutschland mit schätzungsweise 170.000 Wohnungen und großen Beständen an Gewerbeimmobilien.




