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Verbands-Presseticker

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dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung

(Berlin) - Zu den Überlegungen aus der Versicherungswirtschaft, eine einheitliche Basiskrankenversicherung für alle Bürger einzuführen und eine Beschränkung der privaten Krankenversicherung auf Zusatzversicherungen vorzunehmen, erklärte Klaus Dauderstädt, stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb: „Die über acht Millionen privat krankenversicherten Menschen in Deutschland, darunter rund vier Millionen Beamtinnen und Beamte, erwarten zu Recht, dass ihre vertraglich gesicherten Ansprüche nicht in Frage gestellt werden. Versicherung braucht Sicherheit. Die 70 Millionen gesetzlich Versicherten wollen sich nicht auf eine Minimalversorgung mit Zusatzprämie verweisen lassen.“

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

(Berlin) - Wegen den anstehenden olympischen Sommerspielen in Peking (8. bis 24. August) hat China die Auflagen für Gefahrgütertransporte verschärft. Für viele hochtoxische Stoffe soll vorübergehend ein komplettes Einfuhr- und Transport-Embargo gelten. Erste Restriktionen wurden von Hafenbehörden und Logistikdienstleistern bereits in Kraft gesetzt. Es mangelt jedoch an einheitlichen und verbindlichen Informationen. „Fest steht, dass sich insbesondere die chemische Industrie auf deutliche Lieferengpässe vorbereiten muss“, sagt BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt.

Hotelverband Deutschland e.V. (IHA) - Hauptgeschäftsstelle

(Dresden) - Das diesjährige Forum der Hotellerie anlässlich des Hotelkongresses 2008 des Hotelverbandes Deutschland (IHA) in Dresden steht ganz im Zeichen des Web 2.0. "Wir wollen Mitglieder und Noch-Nicht-Mitglieder über die Herausforderungen und Chancen der neuen Internetangebote informieren, etwaige Berührungsängste abbauen und zugleich zahlreiche praxisnahe Hilfestellungen für den betrieblichen Hotelalltag an die Hand geben", erläutert Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Zielsetzung.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Schmerzmittel werden von einigen Verbrauchern zu häufig oder in zu hohen Dosierungen eingenommen. „Viele Apotheken berichten uns von Patienten, die mehrmals im Monat nach einem Schmerzmittel fragen. Ein hoher Schmerzmittelkonsum kann aber selbst Kopfschmerzen auslösen“, warnt Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Medikamente sind keine Bonbons, auch wenn sie in der Werbung oft als harmlose und schnelle Problemlöser angepriesen werden. Alle Schmerzmittel unterliegen aus Gründen des Verbraucherschutzes der Apothekenpflicht. Deshalb sollten sich Patienten in der Apotheke auch zu rezeptfreien Schmerzmitteln beraten lassen.“ Die Bundesapothekerkammer veranstaltet am 18. Juni 2008 in Berlin ein Symposium zum Thema „Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch“, das unter anderem über den Missbrauch rezeptfreier Schmerzmittel aufklären wird.

BUND e.V. - Bundesverband - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

(Berlin) - In einer heute (12. Juni 2008) der Öffentlichkeit vorgestellten gemeinsamen Stellungnahme der Umweltverbände Deutscher Naturschutzring (DNR), Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Naturschutzbund (NABU) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) werden eine Reihe von Mängeln im Entwurf des Umweltgesetzbuches (UGB) aufgelistet. Dazu gehören die unzureichende Sicherung gefährdeter Biotope, Versäumnisse beim Artenschutz, eine kaum erkennbare Vereinheitlichung der Naturschutzregeln und zu wenig Transparenz. Zudem fehle es an einer korrekten Umsetzung des Europarechts im Naturschutz. Die Verbände forderten im Vorfeld der kommende Woche stattfindenden Anhörung zum Umweltgesetzbuch eine gründliche Überarbeitung des Entwurfs.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)

(München) - „Die Hauptschule wurde zulange schön geredet, aber schlecht behandelt. Faktum ist, dass diese Schulart bei vielen Eltern keine Akzeptanz mehr hat und auch zunehmend bei den Unternehmen auf Skepsis stößt. Zu viele Hauptschüler sind Bildungsverlierer. Es ist höchste Zeit über unser Schulsystem neu und kreativ nachzudenken. Unsere Schule muss den Kindern dienen und nicht die Kinder dem Schulsystem. Deshalb muss auch die Hauptschule grundsätzlich auf den Prüfstand. Es müssen pragmatische Lösungen wie die Regionale Schulentwicklung (RSE) mit schulartübergreifenden Angeboten zugelassen werden. Es ist Zeit für neue Antworten!“ Mit diesen Worten kommentierte der BLLV-Präsident Klaus Wenzel die gerade veröffentlichten Ergebnisse der Studie „Bildung in Deutschland 2008“.

IG Metall - Industriegewerkschaft Metall

(Frankfurt am Main) - Die IG Metall wertet die Ergebnisse des Koalitionsausschusses in Bezug auf die Einführung von Mindestlöhnen vorsichtig optimistisch. „Zumindest ist die Bewegungslosigkeit in Sachen Entsende- und Mindestarbeitsbedingungsgesetz überwunden worden“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Donnerstag (12. Juni 2008) in Frankfurt. Die von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) vorgelegten Gesetzesentwürfe böten in ihrer Kombination einen vernünftigen Weg, um zu einem abgestimmten System von tariflichen und gesetzlichen Mindestlöhnen zu kommen.

Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.

(Wiesbaden) - Die gute Konjunktur in der deutschen Metall- und Elektro-Industrie (M+E) führt auch im laufenden Jahr dazu, dass die Unternehmen mehr Mitarbeiter einstellen. Mehr als 50.000 zusätzliche Stammarbeitsplätze sind bereits im ersten Quartal entstanden. Damit arbeiten heute über 3,6 Millionen Menschen in den M+E-Firmen, teilte Gesamtmetall vor seiner Mitgliederversammlung mit, die heute (12. Juni 2008) in Wiesbaden beginnt.

VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Hannover) - Am Status quo auf dem Gasmarkt hat sich nichts geändert. Die Preise für Endverbraucher sind in den letzten zwölf Monaten um mehr als 11 Prozent in die Höhe geschnellt. Im Fünf-Jahres-Vergleich müssen die Gaskunden um rund zwei Drittel höhere Gaskosten verkraften. Nach wie vor bestimmt nicht der Wettbewerb die Bezugskonditionen, sondern der hohe Heizölpreis. Diese Entwicklung belegt der aktuelle Gaspreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA). „Die Bindung des Gaspreises an den Ölpreis wird weiterhin negative Folgen haben. Signifikante Preiserhöhungen im Laufe der nächsten Monate sind sicher“, blickt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA, in eine düstere Zukunft. „Die Kosten für Gas werden für viele Kunden bis Ende 2008 in einer Größenordnung von rund 25 Prozent dramatisch steigen.“

Hans-Böckler-Stiftung

(Düsseldorf) - Eine Schuldenbremse nach dem Modell des Bundesfinanzministeriums birgt gravierende Risiken für Wachstum und Beschäftigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, die am heutigen Donnerstag (12. Juni 2008) als IMK Report erscheint*. Hätte in den Jahren 2000 bis 2007 bereits eine Schuldenregelung gegolten, wie sie das Finanzministerium vorschlägt, hätte Deutschland gravierende konjunkturelle Einbußen erlitten, zeigen Modellrechnungen des IMK: Das Bruttosozialprodukt (BIP) wäre in diesem Zeitraum um bis zu 50 Milliarden Euro weniger stark gewachsen und hätte am Ende des Zeitraums um 1,5 Prozent niedriger gelegen als es real der Fall war. Auch der Beschäftigungsaufbau der letzten Jahre wäre mit einer Schuldenbremse deutlich geringer ausgefallen: Das Beschäftigungsniveau hätte zeitweise um mehr als 500 000 Personen niedriger gelegen.

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