Verbands-Presseticker
(Berlin) - Am 13. 12. 2007 wird in Lissabon die feierliche Unterzeichnung des in 2007 ausgehandelten EU-Reformvertrages Vertrag von Lissabon erfolgen. Dieser jüngste Vertrag Europas ist ein Meilenstein für die Entwicklung kommunaler Rechte gegenüber der EU. Er setzt langjährige Forderungen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes für ein zukunftsfähiges und bürgernahes Europa um, kommentierte Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin diesen Reformschritt.
(Eschborn) - Als Festrednerin nahm die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, an der Abendveranstaltung des Verbandes teil.
(Berlin) - Erstsemesterzahlen kein Nachweis, dass Studiengebühren nicht abschrecken. DSW fordert eine gesicherte Finanzierung von Studium und Studiengebühren sowie Ausbau der Studienplatz-Kapazitäten.
(Leipzig) - Vermutlich spanische Lottogesellschaften drängen auf den deutschen Markt und suchen Interessenten. So teilen beispielsweise die El Mundo International Loteria, die Ganadora Loteria S.A., die Internationale Lotto Kommission, die International Lotto Promotion oder die Einmillones Lottery Primitiva S.A., alle mit Sitz in Madrid, mit, dass man z.B. 615.810 Euro oder 950.810 Euro gewonnen hätte oder unter den 17 Gewinnern sei, an die eine Summe von ca. 15 Millionen Euro ausgezahlt werden soll.
(Bad Honnef) - In dieser Saison werden nach Auskunft des Hauptverbandes der Holz verarbeitenden Industrie (HDH) in Deutschland rund 28,3 Mio. Weihnachtsbäume verkauft. Rund 65 Prozent davon stammen aus Deutschland, 35 Prozent der Bäume werden vorwiegend aus Skandinavien importiert. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 300.000 Bäume gestiegen. Die Gründe dafür sind vielfältig: die Lust am zweiten Baum für Balkon oder Terrasse und die Zunahme von Singlehaushalten stimulieren den Verkauf bei den Privathaushalten. Hinzu kommen vielerorts Firmen, Behörden und soziale Einrichtungen, die einen Baum aufstellen. Tannenbäume sind in diesem Jahr um rund 20 Prozent teurer geworden, der durchschnittliche Baum kostet zwischen 24 und 28 Euro.
(Berlin/Lindau) - Fast eine Million Gebäude stehen in der Bundesrepublik unter Denkmalschutz. Viele davon sind Wohnimmobilien: Gründerzeitblöcke in Großstädten, Fachwerkhäuser in kleinen Dörfern, Siedlungs- und Arbeiterhäuser aus der Zeit um 1900, Vor- und Nachkriegsbungalows im Bauhaus-Stil, Landhäuser aus der Jugendstilepoche, zu Lofts und großzügigen Wohnungen umgebaute alte Fabrikhallen und Kirchen.
(Tübingen) - Aktuell schockieren Meldungen über getötete oder vernachlässigte Kinder die Menschen in Deutschland. Laut Kriminalstatistik sterben jährlich in Deutschland, zwischen 150 und 200 Kinder durch die Hand ihrer eigenen Eltern. Nicht alle, aber einige dieser Todesfälle hätten sich durch früheres Eingreifen verhindern lassen. Pflichtuntersuchungen bei Kinderärzten als Teil eines verbesserten Frühwarnsystems werden momentan kontrovers diskutiert. Im Saarland, wo dies bereits seit 1. April 2007 umgesetzt ist, wurden bereits wertvolle Erfahrungen gemacht.
(München) - Der beste Auszubildende 2007 im Berufsbild Versicherungskaufmann wurde am Mittwochabend, den 12.12.2007, in Berlin für seine herausragenden Prüfungsleistungen geehrt. Der Preisträger ist Jörg Hardebusch, der seine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der MLP Finanzdienstleistungen AG in Bayreuth absolvierte.
(Berlin) - Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) begrüßt, nach dem Gewerkschaften gegen grenzüberschreitende Betriebsverlagerungen in Europa vorgehen dürfen, solange der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Vordergrund steht und die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Das Urteil bestärkt Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften darin, wehrhaft zu sein und gegen Lohn- und Sozialdumping vorzugehen. Der DGB bekennt sich zu Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit. Aber Lohn- und Sozialdumping haben damit so wenig zu tun wie Doping mit einem fairen Sportwettbewerb.
(Berlin) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) zeigte sich angesichts der gestrigen Verabschiedung des Referentenentwurfs zur Erbschaftssteuerreform durch das Bundeskabinett enttäuscht und forderte eine rasche Nachbesserung des Gesetzes. Die Immobilienwirtschaft hat mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen, dass der Gesetzgeber Immobilienunternehmen weiterhin nicht als produktiv tätige Unternehmen ansieht, so Ira von Cölln, Steuerrechtsexpertin des BFW. Die Wohnungswirtschaft muss bei der erbschafts- und schenkungsrechtlichen Verschonung des Betriebsvermögens anderen Branchen mindestens gleichgestellt werden.




