Verbands-Presseticker
(Berlin) - In einer jetzt vorgelegten Stellungnahme fordert der Deutsche Anwaltverein (DAV), die Vereinbarung von Erfolgshonoraren nur im Ausnahmefall zuzulassen. Das Erfolgshonorar dürfe nicht zur Standardvergütung werden, da sich der Preis für anwaltliche Dienstleistungen gegenüber den bisherigen Maßnahmen ansonsten deutlich verteuern würde.
(Berlin) - Mit Blick auf die Kabinettsklausur in Meseberg hat der NABU Nachbesserungen am geplanten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung gefordert und an Bundeskanzlerin Merkel appelliert, die Attacken von Bundeswirtschaftsminister Glos auf eine ambitionierte Klimapolitik zu stoppen. Das vorliegende Eckpunktepapier lässt bislang offen, was die einzelnen Schritte zur Reduzierung gefährlicher Treibhausgase konkret und vor allem in welchem Zeitraum an Einsparungen bringen werden, kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
(Bonn) - Die deutschen Bürgschaftsbanken verzeichnen im ersten Halbjahr 2007 eine kräftig zunehmende Nachfrage nach Bürgschaften und Garantien. Die guten gesamt-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Kreditnachfrage stimuliert, insbesondere für investive Vorhaben mittelständischer Unternehmen.
(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) reagiert empört auf Pläne der hessischen Landesregierung, die Löhne im öffentlichen Dienst per Gesetz festzulegen. Der hessische Innenminister Bouffier hatte vergangene Woche (13./19. 2007) für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst zum 1. April 2008 eine Lohnerhöhung von 2,4 Prozent angekündigt. Betroffen hiervon sind u.a. die 1360 Beschäftigten in der hessischen Forstwirtschaft.
(Köln) - Nur bei ausgewogener Nutzung aller zur Verfügung stehender Energieträger ist nach Ansicht der deutschen Braunkohlenindustrie das Ziel der Bundesregierung erreichbar, die Energieversorgung sicher und wirtschaftlich zu erhalten und gleichzeitig die Klimavorsorge effizient zu gestalten. Das Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit habe auch angesichts ambitionierter Klimaschutzziele unverändert Gültigkeit.
(Berlin) - Der Behauptung von Familienministerin von der Leyen, ein Mindestlohn könne keinen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung der Kinderarmut leisten, wies DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch (22. August 2007) in Berlin entschieden zurück.
(Berlin) - Ob englischer Geschäftsbrief, französische Website oder mehrsprachige Bedienungsanleitung - für die internationale Kommunikation sind die Leistungen qualifizierter Fachübersetzer gefragt.
(Frankfurt am Main) - Das Frankfurter Landgericht hat DB-Personalvorstand Margret Suckale mit Beschluss vom 21. August 2007 untersagt, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass Rechtsanwalt Ulrich Fischer als Prozessbevollmächtigter der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mehrmals sein Faxgerät ausgeschaltet hatte. Mit dieser Äußerung im Rahmen eines Interviews im ARD/ZDF-Morgenmagazin am 9. August 2007 erweckte Suckale den Eindruck, dass Fischer damit den Zugang von wichtigen Mitteilungen zum Nachteil der DB AG verhindert hat. Mit seiner Unterlassungsverfügung gab das Gericht dem Antrag Fischers auf Erlass einer einstweiligen Verfügung statt.
(München/Düsseldorf) - Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, ist Schirmherrin des 4. E-Commerce Kongresses. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist Partner der von Pangora GmbH (www.pangora.com) am 6. November 2007 im Goetheforum München ausgerichteten Veranstaltung. Führende Experten, darunter Jamba-Gründer Alexander Samwer, der Publizist Tim Cole und Trendforscher Nils Müller, berichten auf dem Branchengipfel der New Media- und IT-Branche über aktuelle Entwicklungen und Trends im E-Commerce. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm des 4. E-Commerce Kongresses gibt es unter www.e-commerce-kongress.de. Der Kongressveranstalter Pangora erwartet 200 Teilnehmer.
(Berlin) - Angesichts der heutigen (22. August 2007) mündlichen Verhandlung zum steuerlichen Querverbund vor dem Bundesfinanzhof sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, in Berlin: Der kommunale Querverbund muss erhalten bleiben. Das kommunale Leistungsspektrum sei gekennzeichnet durch Gewinn und Verlust bringende Aufgaben. "Wenn es künftig nicht mehr möglich sein sollte, Gewinne der Stadtwerke aus der Energieerzeugung mit Verlusten beim öffentlichen Personennahverkehr steuerlich zu verrechnen, wird die Finanzierung einer leistungsstarken kommunalen Infrastruktur in Frage gestellt.




