News

Verbands-Presseticker

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Reporter ohne Grenzen e.V. (RSF)

(Berlin) - Seit 100 Tagen ist der britische BBC-Korrespondent Alan Johnston heute (20. Juni 2007) im Gazastreifen in Geiselhaft. Nie zuvor war ein Journalist in den Palästinensischen Autonomiegebieten so lange in der Gewalt seiner Entführer. Reporter ohne Grenzen (ROG) appelliert gemeinsam mit rund 100 Medien an die Entführer, Johnston umgehend frei zu lassen.

ACE Auto Club Europa e.V.

(Stuttgart) - Die über Deutschland niedergehenden Unwetter können auch für Kraftfahrer Gefahren bergen: Wenn Sturzregen auf schlechte Straßen trifft, erhöht sich das Unfallrisiko um ein Vielfaches.

BUND e.V. - Bundesverband - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

(Berlin) - "Klimakiller bitte zur Kasse. Keine Geschenke für Stromkonzerne!" - mit dieser Botschaft auf ihrem Transparent demonstrierten Mitarbeiter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute (21. Juni 2007) am Reichstag für die komplette Versteigerung der Zertifikate für CO2-Emissionen. Es reiche nicht, dass, wie vom Parlament geplant, künftig knapp neun Prozent der Zertifikate verkauft oder versteigert würden. Das morgen (22. Juni 2007) dem Bundestag zur Beschlussfassung vorliegende Gesetz zur Verteilung der Emissionen bis 2012 sei zwar ein Anfang, ab 2013 müssten dann aber alle Verschmutzungs-Zertifikate versteigert werden, sagte Gerhard Timm, Bundesgeschäftsführer des Umweltverbandes. Bereits jetzt erlaube die EU einen Versteigerungsanteil von zehn Prozent, dieser sei auf 100 Prozent zu erhöhen.

(RKW) Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.

(Eschborn) - Der hessische RKW-Arbeitskreis „Gesundheit im Betrieb“ präsentiert ab sofort unter der Adresse http://bem.sozialnetz.de zahlreiche Informationen und Praxisbeispiele zum betrieblichen Eingliederungsmanagement.

DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.

(Gera/Hennef) - Flüsse und Bäche prägen das Bild von Tälern und Landschaften. Dabei haben sie als "Lebensadern" wichtige ökologische Funktionen. So transportieren sie nicht nur das Wasser talwärts, sondern sie sind gleichzeitig Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) widmet sich diesem wichtigen ökologischen Thema auf ihrer Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen am 21. Juni 2007 in Gera. Neben der notwendigen öffentlichen und privaten Nutzung der Gewässer ist aus Sicht der Vereinigung sicherzustellen, dass die ökologischen Funktionen der Flüsse, Bäche und Seen erhalten bleiben bzw. entsprechend der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wiederhergestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei die Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen. Während der Tagung in Gera widmet sich ein Themenschwerpunkt speziell dieser Thematik.

LSVD - Verband Queere Vielfalt e.V.

(Köln) - Zur heutigen (21. Juni 2007) Bundestagsdebatte zur Fortentwicklung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD: Wir fordern den Gesetzegeber auf, die massive Benachteiligung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften endlich zu beenden.

Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)

(Berlin) – „Die meisten Bürger glauben, im Alter weit besser versorgt zu sein, als es tatsächlich der Fall ist“, stellt Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken, anlässlich der Vorstellung einer Studie zur kapitalgedeckten Altersvorsorge fest. Diese Fehleinschätzung hat ernste Konsequenzen: Nach einer aktuellen Umfrage des Bankenverbandes haben 70 Prozent der Befragten, die heute noch nicht im Ruhestand sind, nicht die Absicht, künftig mehr für ihre Altersvorsorge zu tun. „Wir brauchen bessere Informationen über die Altersvorsorge“, fordert Weber deshalb. Insbesondere müsse auch die finanzielle Allgemeinbildung der Bürger gestärkt werden. „Die Menschen nehmen die Vorsorgeprodukte nur an, wenn sie diese auch verstehen. Deshalb muss die kapitalgedeckte Altersvorsorge einfach, transparent und flexibel gestaltet sein.“

Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)

(Berlin) - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Der SoVD befürchtet aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre eine Zunahme von Altersarmut. Altersarmut entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren: Dazu zählen ein geringes Einkommen, die massiven Einschnitte in das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung, die wachsenden Vorsorgelücken durch Arbeitslosigkeit, die Zunahme sozialversicherungsfreier Arbeitsverhältnisse, prekäre Selbständigkeit und längere Berufsunterbrechungen durch Kindererziehung und Pflege.

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - Bürgerschaftlich engagierte Unternehmen können sich ab sofort für den Preis der Initiative „Freiheit und Verantwortung“ 2007 bewerben. Angesprochen sind Unternehmen, die sich in vorbildlicher Weise stark machen beispielsweise für Jugendarbeit, Bildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder für mehr Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Den Unternehmerpreis verleiht in diesem Jahr erstmals Bundespräsident Horst Köhler, Schirmherr der Initiative, im Schloss Bellevue in Berlin.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Unter der Federführung des europäischen Bauernverbandes COPA haben Bauernverbände aus der ganzen Welt - von Burkina Faso bis Indien - eine gemeinsame Erklärung zu WTO verabschiedet. In der Erklärung fordern die europäischen Bauern faire Handelsregeln, die der Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft Rechnung tragen. Während in Potsdam die sogenannten „G4“ (EU, USA, Brasilien und Indien) eine Einigung in Handelsfragen beraten, übergaben der Deutsche und Irische Bauernverband diese Erklärung an Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Koordinator der Bundesregierung für Handelsfragen. Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Norbert Schindler und der Generalsekretär, Dr. Helmut Born, sowie der Präsident des Irischen Bauernverbandes, Padraig Walshe und der Generalsekretär Michael Berkery appellierten dabei an die Bundesregierung als amtierende Ratspräsidentschaft, die Belange der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft in den laufenden WTO-Verhandlungen nicht einseitig als Verhandlungsmasse einzusetzen. Die EU habe bereits ein substanzielles Angebot gemacht. Von anderen führenden WTO-Mitgliedern wie den USA, Brasilien und Indien dagegen gebe es bisher kein werthaltiges Gegenangebot. Die Präsidenten erinnerten an die den EU-Landwirten gemachte feste Zusicherung, dass sich die Minister auf keinen Handelsdeal einlassen würden, der über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik aus dem Jahr 2003 hinausgeht.

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