Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das ist ein ermutigender Antrag, der unsere volle Unterstützung bekommt. Zugleich zeigt er, dass unser Engagement für den ländlichen Raum Früchte trägt, wertet Iris Comdühr, stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), den Antrag der großen Koalition (16/5607) an den Bundestag. Darin geht es darum, die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur als Instrument der gezielten Regionalförderung für strukturschwache Regionen weiterzuführen.
(Mainz) - Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V., Norbert Schindler, hat die im Rahmen der Reform der europäischen Obst- und Gemüsemarktordnung beschlossene Abschaffung der OGS-Genehmigungen begrüßt. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und erleichtere die Antragstellung der Agrarförderung für die Obst- und Gemüseproduzenten deutlich, so Schindler.
(Berlin) - SPECTARIS, der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien, organisiert am 20. und 21. November 2007 für europäische Unternehmen der Photonik-Branche Kooperationsgespräche mit chinesischen Unternehmen. Schauplatz der Veranstaltung ist die 12. "International Lasers, Opto-electroncis and Photonics Exhibition (ILOPE)" in Peking. Das von der Europäischen Kommission finanzierte Unternehmertreffen mit dem Titel "ASIA Interprise LEAP" knüpft an eine vorherige SPECTARIS-Veranstaltung auf der ILOPE im März 2005 an, auf der 32 europäische Teilnehmer über 20 Verträge abgeschlossen haben.
(Berlin) - Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete sind auch dann möglich, wenn der Vermieter bei Abschluss des Mietvertrages unter dem durchschnittlichen Mietniveau am Wohnort geblieben ist.
(Köln) - Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) warnte auf seiner Jahrestagung in Halle (Saale) Bund und Länder vor Tendenzen, in der laufenden Diskussion um überlange und überschwere LKW (Gigaliner) Zulassungsbedingungen aufzuweichen.
(Frankfurt am Main) - Immer mehr Bürger achten beim Kauf elektrotechnischer Produkte auf unabhängig geprüfte Sicherheit und Qualität. Hohes Ansehen bei Verbraucher und Fachmann genießt dabei das Prüfzeichen des VDE Instituts - und dies weltweit. 100.000 elektrotechnische Produkte prüft das VDE Institut pro Jahr in seinen Offenbacher Labors, 50 Prozent fallen bei der Erstprüfung durch. Über 60 Prozent der Produkte, die das VDE Institut prüft, stammen aus dem Ausland. Speziell in Asien hat das Institut jetzt seine Präsenz an allen wichtigen Herstellermärkten ausgebaut. Der VDE stärkt damit nicht nur seine internationale Position, sondern auch den Standort Offenbach, an dem 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. Unter 2.500 Bewerbern wählte Bundespräsident Horst Köhler das VDE Institut als einen Ort im Rahmen der Initiative "Land der Ideen". Am 23. Juli können Schülerinnen und Schüler in die Rolle des Prüfingenieurs schlüpfen.
(Berlin) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund richtet den eindringlichen Appell an die Bundesregierung, den ins Stocken geratenen Europäischen Verfassungsprozess entschlossen voranzutreiben und zu einem Erfolg zu führen. Die EU braucht dringend eine grundlegende Reform, um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten und um endlich mehr Bürgernähe umzusetzen. Die Städte und Gemeinden sind von europäischer Politik und Gesetzgebung in vielfältiger Weise betroffen. Zudem ist ein Gelingen des europäischen Integrationswerkes ohne die Unterstützung der Kommunen nicht denkbar, so Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes heute (20. Juni 2007) in Berlin zum aktuell diskutierten Vorschlag der Bundesregierung, wie es mit dem Europäischen Verfassungsprozess weitergehen kann.
(Berlin) - Der neue Wohngeld- und Mietenbericht bestätigt einerseits unsere wohnungspolitischen Zahlen und Daten, die wir in den letzten Wochen veröffentlicht haben.
(Berlin) - Der Anteil an altersgerechten Wohnungen liegt im europäischen Durchschnitt und bundesweit bei einem Prozent und damit weit unter Bedarf. Benötigt werden bis 2020 alleine in Deutschland drei Prozent bzw. zusätzliche 800.000 Seniorenwohnungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), die auf einer Befragung unter Branchenverbänden aus zwölf europäischen Staaten mit insgesamt rund 30.000 Immobilien- und Wohnungsunternehmen basiert. Angesichts eines altengerechten Wohnanteils von fünf Prozent und spezieller Seniorenangebote bezeichnet die Studie die Niederlande als Vorbild. Ein weiteres Ergebnis ist, dass länderübergreifende Investments in Seniorenimmobilien bislang kaum vorkommen.
(Berlin) - Das Bundesministerium der Justiz hat den Entwurf einer Informationspflichtenverordnung vorgelegt. Die Verordnung legt fest, welche Informationspflichten die Versicherer vor Vertragsschluss sowie während eines laufenden Versicherungsverhältnisses zu erfüllen haben. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt, dass mit der Verordnung ein einheitlicher Rechtsrahmen für die Informationspflichten geschaffen wird. Er kritisiert aber gleichzeitig, dass aufgrund der Vielzahl anzugebender Details keine Übersichtlichkeit und damit auch keine Transparenz erreicht wird. Bei geringem Kundennutzen wird vorwiegend der Bürokratieaufwand erhöht. Bereits im März 2006 hatte der GDV im Rahmen seiner Transparenzoffensive eigene Vorschläge unterbreitet. Danach soll der Versicherungsnehmer eine kurze zusammengefasste Produktinformation erhalten, in der er sich auf einen Blick Klarheit über ein Vertragsangebot verschaffen kann.






