Verbands-Presseticker
(Berlin) - Für Unternehmen, die im Auslandsgeschäft tätig sind, werden Freihandelsabkommen immer wichtiger. Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO, Pascal Lamy, schätzt, dass es bis zum Jahr 2010 etwa 400 Präferenzabkommen weltweit geben wird. Die Folge für global agierende Unternehmen: Immer mehr bilaterale Marktzugangsregelungen für Waren und Dienstleistungen und zusätzliche Ursprungsregeln sind zu beachten, ebenso wie einseitige Zollermäßigungen und Listen, die sensitive Güter wieder von den Präferenzen ausnehmen. Hinzu kommen bilaterale Vereinbarungen zum Schutz des geistigen Eigentums.
(Berlin) - Das Pfingstwochenende (25./27. Mai 2007) steht vor der Tür. Damit bietet sich wieder eine gute Gelegenheit zu einem Ausflug in die Natur. Der NABU stellt jetzt eine Übersicht über seine schönsten Schutzgebiete im Internet vor. Ob Sie röhrende Hirsche am Großstadtrand beobachten (Duvenstedter Brook bei Hamburg), kilometerlange Feuersteinfelder (Schmale Heide auf Rügen) entdecken oder Auerochsen und Wildpferde (Emsauen von Münster) erleben wollen. Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz - NABU-Partner in Bayern (LBV) betreuen bundesweit rund 5.000 Schutzgebiete. 120 dieser Naturparadiese in NABU-Hand werden nun auf NABU.de vorgestellt.
(Recklinghausen) - Das System der beruflichen Bildung in Deutschland steht vor großen Bewährungsproben: Eine nicht ausreichende Zahl von betrieblichen Ausbildungsplätzen und die Ausweitung von Ersatzmaßnahmen für Jugendliche, denen der Übergang in die Berufsausbildung nicht gelingt, kennzeichnen nur zwei der brennenden Handlungsfelder. Aber auch die Anforderungen an jeden Einzelnen wachsen: Veränderte Tätigkeiten in einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft erfordern von den Beschäftigten höhere Qualifikationen und Kompetenzen. Der Konkurrenzdruck zwischen beruflicher Bildung und Hochschulausbildung wächst: Dual ausgebildete Fachkräfte und Hochschulabsolventen/-innen, insbesondere mit Bachelor-Abschluss oder einer Ausbildung in dualen Studiengängen, müssen gerade in wissensbasierten Tätigkeitsbereichen um Beschäftigung und Positionen konkurrieren.
(Stuttgart) - Wie der ACE Auto Club Europa unter Berufung auf Angaben des Schweizer Touristikvereins TCS am Mittwoch (23. Mai 2007) in Stuttgart erklärte, sind davon neben dem Straßenverkehr auch Fluggesellschaften und Eisenbahnen betroffen.
(Berlin) - Trotz der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresbeginn ist die deutsche Wirtschaft überraschend gut in das Jahr 2007 gestartet. Mit einer annualisierten Rate von rund 2 Prozent bleibt das Wirtschaftswachstum auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres über der Potenzialrate, die inzwischen - dank stärkerer Investitionen, eines größeren Arbeitseinsatzes und verbesserter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen - allmählich wieder steigt.
(Berlin) - Ein Jahr nach ihrer Gründung hat sich die Allianz Deutscher Ärzteverbände eine Satzung gegeben und damit die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit geschaffen. Die sechs in der Allianz vertretenen Verbände unterzeichneten die neue Satzung während des 110. Deutschen Ärztetages in Münster. Die Allianz besteht nun in der Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereines, ist also wie die Bundesärztekammer eine Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Verbände.
(Köln) - Im Irak haben sich die Lebensbedingungen für Kinder nach Einschätzung von UNICEF dramatisch verschlechtert. Jedes fünfte Kind ist mangelernährt. Mehr als zwei Drittel aller Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bombenexplosionen, Entführungen und Kämpfe bestimmen den Alltag in weiten Teilen des Landes. Aus Angst vor der anhaltenden Gewalt haben mittlerweile fast 15 Prozent der irakischen Bevölkerung ihre Heimat verlassen und befinden sich auf der Flucht. Rund die Hälfte dieser vier Millionen Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. UNICEF bittet um Spenden, damit die Kinder im Irak und die Flüchtlingsfamilien in den Nachbarstaaten Jordanien und Syrien dringend benötigte Unterstützung erhalten.
(Hennef) - Der Themenband zeigt das Potenzial, das durch Einsatz von Abkopplungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes in Siedlungsgebieten und zur Verringerung der Belastung der aufnehmenden Fließgewässer möglich ist, aber auch die Grenzen dieser Möglichkeiten. Es bleiben jedoch auch offene Fragen, vor allem zur stofflichen Gewässerbelastung, weil die verfügbaren Simulationsmodelle die ablaufenden Prozesse z. T. nur mit vereinfachenden Annahmen erfassen können.
(Berlin) - Der Deutsche Juristinnenbund (djb) appelliert an die Bundesregierung und die Bundestagsfraktionen, den Gesetzentwurf zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union zu überarbeiten.
(Berlin) - Die Mehrwertsteuererhöhung hat viele Dienstleistungen stark verteuert. Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft fordert die Senkung der Lohnnebenkosten durch einen Teil der höheren Mehrwertsteuereinnahmen.



