Verbands-Presseticker
(Berlin) - Anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt hat der NABU ein rasches Handeln gegen das weltweite Artensterben gefordert. Es lägen ausreichend Studien vor, aus denen klar hervorgehe, dass zahlreiche Pflanzen und Tiere weltweit durch den bislang ungehemmten Raubbau an den natürlichen Ressourcen bedroht sind. Die Beschlüsse sind da. Jetzt müssen endlich Taten folgen, um unsere Erde auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten. Vor allem die reichen Industrieländer sind aufgefordert, hier mit gutem Beispiel voranzugehen und den in Rio 1992 beschlossenen Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt endlich zu praktizieren, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
(Berlin) - Oftmals unterziehen die Bundesbürger ihr Geld einem Härtetest. Banknoten werden versehentlich gewaschen, zerrissen, verklebt, angebrannt oder sie vermodern in längst vergessenen Sparstrümpfen. Doch beschädigte Geldscheine sind nicht zwangsläufig wertlos. Die Deutsche Bundesbank ersetzt in der Regel das Geld, noch dazu kostenlos. Das gilt nicht nur für Euro-Geldscheine, sondern auch für ehemalige D-Mark-Noten.
(Berlin) - Das Stimmungshoch der deutschen Wirtschaft hat auch die Stromwirtschaft erreicht: "Die Stromunternehmen verzeichnen Wachstum. Es ist allerdings ein moderates Wachstum, das immer stärker von Energieeffizienz geprägt ist." Das erklärte Werner Brinker, Präsident des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, zur Branchenbilanz 2006.
(München) - Ein großer Teil der Milliardeneinnahmen, die der Freistaat Bayern in diesem und im kommenden Jahr zusätzlich erwartet, müssen den Schulen zugute kommen. Das Bildungswesen in Bayern braucht einen kräftigen Schub. Nicht Unterrichtsausfälle und chronischer Lehrermangel sollten den Alltag an den Schulen beherrschen, sondern Bildungsgerechtigkeit und Berufszufriedenheit, stellte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heutigen (22. Mai 2007) Debatte im Bayerischen Landtag um die erwarteten Steuermehreinnahmen von rund 3,3 Milliarden Euro klar. Er betonte: Alle Schulen brauchen genügend Personal und Geld, damit alle Kinder und Jugendlichen hohe Kompetenzen und attraktive Abschlüsse erwerben können.
(Hennef) - Das Arbeitsblatt DWA-A 704 Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik enthält Vorgaben zur Anwendung und Qualitätssicherung von Betriebsmethoden im Rahmen der Selbstüberwachung von Abwasserbehandlungsanlagen. Dies geschieht durch Vereinheitlichung der Durchführung und Dokumentation der Messungen mit Hilfe von Musterkarten.
(Berlin) - Der Deutsche Richterbund hat auf seiner Bundesvertreterversammlung in Potsdam mit überwältigender Mehrheit entschieden, die Selbstverwaltung der Justiz zu fordern. Der Justiz ist die Stellung zu verschaffen, die ihr nach dem Gewaltteilungsprinzip und nach der im Grundgesetz vorgesehenen Gerichtsorganisation zugewiesen ist. Die Unabhängigkeit der Justiz wird zunehmend durch den Einfluss der Exekutive eingeschränkt.
(Bochum/Dortmund) - Die Natur ist seit jeher eine wertvolle Quelle für Arzneimittel. Pflanzliche Substanzen werden auch heute in der Krebsmedizin eingesetzt, beispielsweise aus der Mistel. Wissenschaftler der Universitäten Bochum und Dortmund untersuchen jetzt die Antitumor-Wirkung einer Substanz, die aus Bienenharz gewonnen wurde. Der Wirkstoff aus diesem Propolis soll als neues Medikament gegen das Neuroblastom eingesetzt werden, also gegen eine bösartige Erkrankung des Nervensystems, die vor allem bei Kindern auftritt. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Kooperationsprojekt mit rund 250.000 Euro.
(Bonn) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jetzt im Bundeskabinett die Berufung der zukünftigen Mitglieder für den Rat für nachhaltige Entwicklung angekündigt. Dem Gremium gehören demnach neue Namen an sowie Persönlichkeiten, die schon bisher im Rat vertreten waren.
(Berlin) - Nicht nur an Universitätskliniken, auch an kommunalen Krankenhäusern bereitet die Umsetzung der neuen arztspezifischen Tarifverträge Probleme: Oberärzte werden nicht entsprechend eingruppiert. Der Hartmannbund unterstützt daher nach der Klage eines Arztes an einem Uni-Klinikum jetzt auch die Klage einer leitenden Oberärztin an einer städtischen Klinik, die wie viele ihrer Kollegen nur als Fachärztin bezahlt wird. Mit diesem weiteren Prozess will der Hartmannbund zur Klärung der nach wie vor unsicheren Rechtslage beitragen und die betroffenen Oberärzte unterstützen. Die Kanzlei, die auch diesen Fall für den Hartmannbund vorab eingehend geprüft hat, schätzt die Erfolgsaussichten der Klage positiv ein.
(Berlin) - Die privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer drohen bei der Erbschaftsteuer Opfer eines politischen Kuhhandels zu werden, befürchtet Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann.







