Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Die Umsätze der deutschen Internet- und Multimediadienstleister sind 2006 um durchschnittlich 15,9 Prozent gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt das New Media Service Ranking 2007, das der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Hightext iBusiness sowie die Fachzeitschriften Horizont und Werben & Verkaufen vorgelegt haben. Besonders erfreulich: Nicht nur die Umsätze, auch die Zahl der Festangestellten ist mit 17,4 Prozent deutlich angestiegen.
(Berlin) - Für ein grundsätzliches Umdenken in der deutschen Bildungspolitik trat heute (19. April 2007) der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger ein. Auf der 10. VBE-Fachtagung Schule - Schulaufsicht in Würzburg sagte Eckinger: Wir brauchen einen Umdenkungsprozess, der unter der Überschrift Weg von der Selektion stärker fordern und fördern stehen muss.
(Berlin) - Zu den Überlegungen, künftige Überschüsse der Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherungen zu nutzen, erklärt der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Hanns-Eberhard Schleyer: "Die BA ist nicht der Ausfallbürge für unzureichende Reformanstrengungen in den anderen Zweigen der sozialen Sicherungssysteme."
(Berlin) - Im Rahmen des 6. Nationalen DRG-Forums in Berlin erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters: In keinem Land der Welt wurden die Fallpauschalen im Krankenhaus in dieser Breite und Tiefe eingeführt wie in Deutschland noch dazu in einem derart kurzen Zeitraum. Heute wird der Großteil der 60 Milliarden Euro, die die Kliniken für die stationäre Versorgung umsetzen, über die 1.082 DRGs und 105 Zusatzentgelte abgerechnet. Hier kann man mit Fug und Recht sagen: Deutschland ist Weltmeister. Das ist eine großartige Leistung der deutschen Krankenhäuser, die es mit großen auch kostenintensiven Anstrengungen geschafft haben, dass die Einführung des deutschen Fallpauschalen-Systems seit 2003 bisher weitgehend reibungslos verlaufen ist.
(Mainz) - Bioland-Imker sehen sich durch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen massiv in ihrer Existenz bedroht. Erste Imker haben sich daher entschlossen, gegen die Zulassung des Genmais MON 810 zu klagen. Der Mellifera e.V. initiierte den Rechtsstreit und die begleitenden Kampagnen. Auch Bioland mit seinen rund 150 Imkerei-Betrieben schließt sich nun dieser Initiative an.
(Köln/Düsseldorf) - Die Gesellschaft verändert sich - und die offene Altenarbeit reagiert fortlaufend mit neuen Konzepten, Leitbildern und Modernisierungsmaßnahmen. Dazu gehören die Förderung des lebenslangen Lernens oder die Weiterentwicklung bürgerschaftliches Engagement, neue generationenübergreifende und interkulturelle Angebote und neue Formen zugehender Seniorenarbeit, die auch schwer erkrankte oder behinderte alte Menschen erreicht.
(Berlin) - Die Gesundheitsreform macht es möglich: Zahnärzte können seit Neuestem auch angestellte Zahnärzte beschäftigen und sogar Zweigpraxen mit angestellten Zahnärzten betreiben.
(München) - Eine jetzt in Europa in Kraft getretene Neuregelung zu den Lenk- und Ruhezeiten bei Lkw- und Busfahrern sollte durch schärfere Bestimmungen die Verkehrssicherheit verbessern. Durch eine Panne im Gesetzgebungsverfahren ist jedoch das Gegenteil eingetreten: Weil das Fahrpersonalgesetz nicht rechtzeitig der geänderten EU-Rechtslage angepasst wurde, können Verstöße gegen die neuen Bestimmungen bis auf weiteres in Deutschland nicht bestraft werden.
(Offenbach) - Die anhaltende Verunsicherung über das im Gesetz vorgesehene Ende des Postmonopols zum 31. Dezember 2007 strebt einem neuen Höhepunkt entgegen. Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) zeigt sich nicht überrascht, dass sich SPD, Gewerkschaften und die Deutsche Post AG ihren volkswirtschaftlichen Vorstellungen aus vorigen Jahrhunderten immer noch verpflichtet fühlen.
(Berlin) - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Der SoVD fordert die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr ein Pflegezeitgesetz zu verabschieden, damit Angehörige von Pflegebedürftigen einen Anspruch auf eine berufliche Auszeit erhalten. Das Pflegezeitgesetz kann unabhängig von der - dringend notwendigen - Reform der Pflegeversicherung beschlossen werden. Die Einführung der Pflegezeit sollte vorgezogen werden.





