Verbands-Presseticker
(Kiel) Zwei Drittel der Deutschen leiden an Parodontitis. Wer glaubt, dass das nur Zahnfleischbluten bedeutet, irrt sich. Prof. Dr. Christof Dörfer, Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel verweist auf zahlreiche Studien, die sich mit der Wechselwirkung von Entzündungen im Mundraum und Risiken für den allgemeinen Gesundheitszustand beschäftigen.
(Berlin) - Einblicke in den Transfer von medizintechnischen Innovationen aus der Forschung und Entwicklung der Universitätsmedizin in die Industrie gibt die BVMed-Konferenz Innovationen kreieren - Ideen schaffen, Kostenträger involvieren, Märkte realisieren am 10. Mai 2007 in Berlin.
(Göttingen) - Der Berufsverband der Yogalehrenden wird 40 Jahre alt und lädt ganz Deutschland zum YogaYetzt. - Aktionstag am 12. Mai 2007 ein. An über 250 Orten können Menschen Yoga erleben. Veranstaltungsorte, Pressetexte und Bilder in Hochauflösung finden Sie unter www.yogayetzt.de.
(Frankfurt am Main) - Die deutschen Hersteller waren auf dem schwierigen US-Markt im ersten Quartal 2007 erfolgreich und konnten ihren Absatz gegen den rückläufigen Markt steigern. Während der Gesamtmarkt um 1 Prozent nachgab, verkauften die deutschen Hersteller mit 211.000 Light Vehicles 3 Prozent mehr Fahrzeuge und steigerten damit ihren Marktanteil auf 5,4 Prozent.
(Düsseldorf) - In den Apotheken gelten ab sofort neue Regelungen bei der Arzneimittelabgabe. Grund ist das am 1. April in Kraft getretene Gesetz zur Gesundheitsreform. Im Zuge dessen können die gesetzlichen Krankenkassen Verträge mit Arzneimittelherstellern abschließen, um Rabatte bei den Arzneimittelpreisen zu erzielen. Deshalb bekommen die Patienten in der Apotheke in den meisten Fällen nicht mehr ihr gewohntes, sondern ein wirkstoffgleiches Arzneimittel, das den Krankenkassen Kosten erspart. Die Apotheker in Nordrhein informieren über die neue Gesetzeslage.
(Berlin) - Mit Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes wurde für gesetzlich Versicherte ein flexibleres Kostenerstattungssystem eingeführt. Nunmehr besteht die Möglichkeit, für einzelne Leistungsbereiche die Kostenerstattung zu wählen, andere Bereiche hingegen über Sachleistungen abzudecken. Auch im Rahmen der neuen Wahltarife können die Krankenkassen Kostenerstattung anbieten. Ziel ist die Stärkung der Eigenverantwortung sowie des Kostenbewusstseins der Patienten.
(Berlin) - Im Rahmen der Arbeitstagung Forum angewandte Forschung in der Rinder- und Schweinefütterung vom 28. bis 29. März 2007 in Fulda wurden in 37 Beiträgen neue Versuchsergebnisse zum Futtereinsatz präsentiert und im Hinblick auf Aussagen für die Beratung diskutiert. Daneben wurden Schwerpunkte wie die Energieschätzung von Grobfutter und die Futterdarbietung bei Schweinen behandelt. Weiterhin wurden wichtige Fragestellungen zusammengetragen, Methoden und einheitliche Vorgehensweisen sowie zukünftige Versuchsplanungen abgestimmt.
(Wiesbaden) - Leider handelt es sich bei dem Inkrafttreten der ersten Teile des GKV-WSG zum 1. April 2007 nicht um einen Aprilscherz. Es ist vielmehr der Einstieg in eine zentralistische Staatsmedizin mit einer Einheitskrankenkasse und einer Einheitsversorgung. Daran ändert auch die Einführung der neuen Wahltarife nichts.
(Essen) - Am 2. April 2007 hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett Eckpunkte für ein neues Heimgesetz verabschiedet. Das Heimrecht soll künftig deutlich weniger bürokratisch werden. Es soll so wenig staatliche Kontrolle wie nötig vorgeben und den Träger von Heimen so viel Eigenverantwortung wie möglich einräumen, kündigte NRWSozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) an. Der Vorschriftenkatalog werde deutlich reduziert, die vielfältigen Kontrollen von unterschiedlichen Behörden besser koordiniert und Doppelzuständigkeiten abgebaut, so der Minister. Klare Vorgaben zur Abstimmung und Koordination von Heimaufsicht und MDK sollen Doppel- und Mehrfachprüfungen verhindern.
(Köln) - Höchst erstaunt zeigte sich Karin Opphard, Geschäftsführerin des VKS im VKU, über die nicht korrekte Auslegung einer Studie zur Zufriedenheit von Bürgern mit der Abfuhr von gelben Säcken seitens des BDE. Im Auftrag des Dualen Systems Deutschland (DSD) hatte das Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management (INFA) Anfang des Jahres in Darmstadt und Kassel Befragungen durchgeführt.





