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Verbands-Presseticker

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k.A.

(Essen) - Der derzeit praktizierte Wegfall des Spitzensteuerausgleichs erhöht die Energiekosten 2007 für das produzierende Gewerbe um 1,9 Mrd. Euro bei Strom und um 1,6 Mrd. Euro bei Erdgas. Damit werden die im internationalen Vergleich mit überhöhten Energiekosten ohnehin überbelasteten deutschen Unternehmen weiter einseitig unter erneuten Kostendruck gesetzt. Der dadurch verursachte Liquiditätsengpass droht derzeit bereits erste, bisher noch gesunde Unternehmen in die Insolvenz zu stürzen! Für den VIK als Vertreter der industriellen und gewerblichen Energiekunden ist dies Folge einer vollkommen falschen und folgenschweren Fehlentscheidung, die schnellstmöglich korrigiert werden muss. Der Spitzensteuerausgleich muss daher schnellstens wieder eingesetzt werden!

Hans-Böckler-Stiftung

(Düsseldorf) - Die Tarifunterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen werden größer. Während die exportorientierten Branchen im vergangenen Jahr Tarifsteigerungen oberhalb der Preissteigerungsrate zu verzeichnen hatten, blieben die Tarifzuwächse in den binnenmarktabhängigen Bereichen zum Teil weit darunter. Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt sind die Tarifeinkommen der Beschäftigten in Deutschland im Jahr 2006 jahresbezogen um 1,5 Prozent gestiegen. Dies ergibt sich aus der Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2006, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) heute (05. Februar 2007) in Berlin vorlegt.

Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) - Bundesgeschäftsstelle

(Berlin) - Auch in Zukunft wird die häusliche Krankenpflege nicht alleine von den Krankenkassen bestimmt, sondern die Spitzenverbände der Pflegedienste wirken an deren Ausgestaltung weiterhin mit. Dieses ist das Ergebnis der im Gesundheitsausschuss des Bundestages beschlossenen Änderungsanträge zur Gesundheitsreform, mit der die ursprünglich geplante Streichung der Bundesrahmenempfehlung für die häusliche Krankenpflege zurück genommen wird. Der Bundestag hat heute (02. Februar 2007) in 2. und 3. Lesung die Gesundheitsreform mit diesen Änderungsanträgen verabschiedet.

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)

(Berlin) - Mit Erneuerbaren Energien ist der Klimawandel zu stoppen. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) spart die Nutzung von Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme und Bioenergie weltweit bereits 7 Milliarden Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid ein. Ohne diesen Beitrag lägen die weltweiten CO2-Emissionen fast 25 Prozent höher als heute. BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke: "Der schnellstmögliche Ausbau Erneuerbarer Energien ist die einzige Chance, den Klimawandel zu stoppen und gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen." Angesichts eines weltweit steigenden Energiebedarfes sei es fahrlässig und viel zu teuer, weiter auf fossile Energieträger zu setzen. Viele Länder würden zukünftig ohne sich zu verschulden gar keinen Zugang mehr zu Öl- und Gasquellen haben. Auch Kernenergie mit einem Anteil von gerade einmal zweieinhalb Prozent am weltweiten Endenergieverbrauch von Strom, Wärme und Kraftstoffen biete keine Alternative.

k.A.

(Dieburg) - Die Düsseldorfer Firma First Real Estate und Grundbesitz GmbH ist insolvent. Das bestätigte das Amtsgericht Düsseldorf am Freitag, den 02.02.2007, ein Aktenzeichen wurde noch nicht genannt. Schlimme Befürchtungen des BSZZ e.V. werden bestätigt. Ca. 8.000 Anleger hatten bei FRE einen Betrag in Höhe von 60 Millionen Euro angelegt, ein Großteil des Geldes dürfte nun verloren sein!

IHK - Industrie- und Handelskammer Siegen - Geschäftsstelle Siegen

(Olpe) - Die wesentlichen Grundlagen einer Existenzgründung standen in der Geschäftsstelle Olpe der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) auf dem Programm. Dort erläuterte Ass. Markus Kögel von der IHK im Rahmen der Reihe „Kick-Off“ rund 30 Gründungswilligen die Bedeutung eines Unternehmenskonzeptes und gab Tipps für die Aufstellung eines Businessplanes.

Zahnärztekammer Schleswig-Holstein KdöR

(Kiel) - „Die Zahngesundheit unserer 12-jährigen Kinder ist fast nicht mehr zu verbessern“, freut sich Dr. Michael Brandt, Vizepräsident der schleswig-holsteinischen Zahnärztekammer und dort zuständig für Vorbeugung. „Es ist ein toller Erfolg unserer Patienten und unserer Zahnärzte, die sich seit Jahren darum bemühen, dass unsere Kinder weniger Karies bekommen. Wir bedanken uns bei allen in Schleswig-Holstein, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.“

(SoVD) Sozialverband Deutschland - Landesverband Niedersachsen e.V.

(Hannover) - Der SoVD Niedersachsen empfiehlt Frauen und Mädchen eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Dieser ist eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen und tritt vor allem zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr auf.

DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.

(Hennef) - Vor 50 Jahren - im Februar 1957 - haben das Kuratorium für Kulturbauwesen (KfK) und die Abwassertechnische Vereinigung (ATV) das erste Arbeitsblatt "Planung einer Abwasserableitung und Abwasserbehandlung (Grundlagen und Hinweise)" veröffentlicht, ein sieben Seiten umfassendes Formular zur Datenerfassung für Industrie- und Gewerbebetriebe. Mittlerweile sind beide Organisationen in der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) aufgegangen, deren Regelwerk inzwischen 260 Arbeits- und Merkblätter umfasst. Zurzeit arbeiten mehr als 1 600 Fachleute ehrenamtlich in den rund 280 Fachgremien.

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

(Hannover) - Weltweit sind derzeit zwischen 100 und 140 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. "Es ist ein Skandal, dass immer noch so viele Mädchen Opfer dieser grausamen Praxis werden. Jedes Jahr kommen drei Millionen Betroffene hinzu", so Pamela Foster, Leiterin der Entwicklungsprogramme der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), die sich seit Jahren im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung engagiert. "Es handelt sich um eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte. Es ist höchste Zeit, dass die Regierungen in den betroffenen Ländern entschieden gegen diese schädliche Praktik vorgehen und entsprechende Gesetzesentwürfe auf den Weg bringen", fordert Foster.

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