Verbands-Presseticker
(München) - Der ADAC warnt die Mineralölgesellschaften davor, die bevorstehenden Weihnachtsferien wie in früheren Jahren auch zu ungerechtfertigten Preiserhöhungen zu nutzen. ADAC-Präsident Peter Meyer: "Die Mineralölwirtschaft profitiert derzeit von Einkaufsvorteilen aufgrund des günstigen Dollarkurses."
(Köln) - Rund drei Jahre lang trat die Industrieproduktion in Deutschland auf der Stelle nun zieht sie an. Im Oktober 2003 konnten vor allem die Investitionsgüterhersteller wieder ein größeres Plus verbuchen. Für 2004 verheißen nicht zuletzt die steigenden Auftragseingänge der gesamten Industrie ein flotteres Wachstumstempo.
(Berlin) - Die Einschränkung der Verrechnungsmöglichkeit für bestehende Verlustvorträge ist für die Bauindustrie mit ihren Projektentwicklungsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften nichts anderes als eine Substanzbesteuerung. Aufgrund der Projektgröße wickeln die Gesellschaften in der Regel nur ein Projekt ab, bei dem der Gewinn im letzten Projektjahr erzielt wird.
(Frankfurt am Main) - Mit einer eindringlichen Warnung an den Vorstand der Deutschen Bahn AG kommentiert der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, die Ankündigung der Konzernleitung, wegen drohender Mittelkürzungen weit reichende Personalmaßnahmen vorzubereiten. Diese Ankündigung könne im Falle ihrer konkreten Umsetzung sehr schnell zu einer Eskalation des Verhältnisses zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft führen.
(Frankfurt am Main) - Die sinkenden Unfallzahlen sind auch ein eindrucksvoller Beleg für die immer bessere Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge, sagte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich der am 18. Dezember veröffentlichten Unfallstatistik für den Straßenverkehr.
(Berlin) - Der Präsident der Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand (AWM), Günter Schmitt-Bosslet, fordert die Politiker zu einem Reform-Marathon im nächsten Jahr auf. "Mit der Verabschiedung der Reformen im Bundestag muss der Startschuss für eine Reform an Haupt und Gliedern der Republik fallen. Das ist der große Weihnachtswunsch des Mittelstandes."
(Düsseldorf) - Die deutsche Wirtschaft wird sich auch im kommenden Jahr nur leicht erholen. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in seinem neuesten Konjunkturbericht. Getragen vom Aufschwung der US-Wirtschaft werde das deutsche Wirtschaftswachstum bei 1,4 Prozent liegen.
(Bergisch Gladbach) - Der IKK-Bundesverband begrüßt die Entscheidung des EuGH, die für Rechtssicherheit in dem 3-jährigen Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Apothekenverband e.V. und der niederländischen Versandapotheke 0800 DocMorris NV sorgt. Für die Innungskrankenkassen ist dieses Urteil auch eine Bestätigung der eigenen Vertragspolitik.
(Berlin) - Innovative Technologien müssen auch im Gesundheitsbereich stärker als Chance begriffen, besser gefördert und rascher angewendet werden. Das hat der Bundesverband Medizintechnologie anlässlich des vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Jahr der Technik 2004 gefordert. Das Technikjahr biete die Chance, im Gesundheitswesen ein Umdenken bei der Beurteilung von Innovationen der Medizintechnologie zu erreichen, so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.
(Berlin) Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat in Berlin mit Blick auf den Referentenentwurf zur Bilanzrechtsreform die weitgehende Ausnutzung der in der europäischen IAS-Verordnung eingeräumten Wahlrechte begrüßt. So sollen z. B. Unternehmen, die nach US-GAAP bilanzieren oder die ausschließlich Schuldtitel emittieren, für die Anwendung von IAS zwei Jahre Aufschub erhalten.



