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Verbands-Presseticker

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Malteser Hilfsdienst e.V. - Landes- und Regionalgeschäftsstelle NRW

(Köln) - Angesichts der aktuellen Diskussion über einen möglichen Ausstieg aus dem Zivildienst hat der Geschäftsführungsvorsitzende der Malteser Hilfsdienst gGmbH, Karl zu Löwenstein, auf die Folgen für die Hilfsorganisationen hingewiesen. Die heute knapp 100.000 Zivildienstleistenden (ZDL) in Deutschland verursachen Kosten von etwa 1,4 Milliarden Euro. Ein Ersatz durch tariflich bezahlte Kräfte läge bei etwa drei Milliarden Euro jährlich, würde also mindestens das Doppelte kosten.

k.A.

(Berlin) - dbb Chef Peter Heesen hat Bundesinnenminister Otto Schily aufgefordert, die aktuelle Stellenplanpolitik im öffentlichen Dienst und die damit verbundenen Konzepte der Arbeitszeitgestaltung rasch zu überdenken. Andernfalls muss damit gerechnet werden, sagte Heesen bei der Eröffnung der Gewerkschaftspolitischen Arbeitstagung des dbb am 12. Januar 2004 in Bad Kissingen, dass der öffentliche Dienst in Zukunft zunehmend handlungsunfähiger und teurer werden wird.

Apothekerverband Nordrhein e.V.

(Düsseldorf) - Nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel sind ein essentieller Bestandteil der ärztlichen Behandlung. Seit Jahresanfang können diese Medikamente jedoch nur noch in Ausnahmefällen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden. Ärzte und Apotheker befürchten, dass Patienten aus diesem Grund nur selten der mündlichen, ärztlichen Empfehlung folgen werden, solche Arzneimittel zu erwerben und einzunehmen.

Deutsches Komitee für UNICEF e.V.

(Köln) - UNICEF und BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) warnen vor einer dauerhaften Destabilisierung ganzer Länder und Regionen durch die unkontrollierte Flut von Kleinwaffen. Jedes Jahr sterben schätzungsweise 500.000 Menschen durch Kleinwaffen, mehrere Millionen werden verletzt – in Kriegen, Bürgerkriegen, bei Überfällen oder Unfällen.

Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands e.V. (VAD)

(Merzig) - Es sei nicht nachgewiesen worden, dass die Bayer AG mit französischen bzw. spanischen Pharmagroßhändlern eine "Vereinbarung" zur Verhinderung von Reimporten des Blutdrucksenkers Adalat nach Großbritannien getroffen habe. Mit dieser Feststellung kippte der EuGH in letzter Instanz einen Bußgeldbescheid der Europäischen Kommission von damals 3 Mio. ECU gegen die Bayer AG.

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

(Hannover) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber forderte in der Ausgabe der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 10. Januar „Mut zu Reformen“. Nach den ersten Entscheidungen kurz vor Weihnachten müsse nun „weiter gesprungen werden“ schreibt der Berliner Bischof: „Wir können die Schere nicht größer werden lassen."

(vzbv) Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe aufgefordert, dem Beispiel seines britischen Kollegen zu folgen und die Namen der Fluggesellschaften zu veröffentlichen, denen aus Sicherheitsgründen keine Flug- oder Landeerlaubnis in Deutschland erteilt wurde.

Junge Europäische Föderalisten (JEF) Deutschland e.V.

(Berlin) - Zumindest einen Vorsatz sollten alle europäischen Politiker in der Silvesternacht gefasst haben: die europäische Verfassung endlich zu verabschieden – und einen Schlussstrich unter die unfruchtbare Kerneuropadebatte zu ziehen. Das neue Jahr und mit ihm die irische Ratspräsidentschaft bringen die Chance, den ins Stocken geratenen Verfassungsprozess doch noch zu einem positiven Ende zu führen.

k.A.

(Essen) - Weitreichende Änderungen des derzeitigen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) schlägt der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft vor und hat dazu einen eigenen Gesetzentwurf erarbeitet. Kerngedanke des VIK-EnWG-Vorschlages ist der Aufbau eines funktionierenden und von Wettbewerb geprägten Erdgas- und Elektrizitätsmarktes in Deutschland.

Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)

(Berlin) - Der Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD) Adolf Bauer fordert das Ministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung auf, die im Rahmen der Gesundheitsreform neu geltenden Zuzahlungsregelungen für pflegebedürftige Heimbewohner außer Kraft zu setzen.

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