Verbands-Presseticker
(Bonn) - Clownfische gehören nicht in den Privathaushalt und sind keinesfalls als Haustiere für Kinder geeignet. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund nachdrücklich anlässlich des bundesweiten Starts des Kinofilms Findet Nemo hin. Durch verniedlichende und vermenschlichende Darstellungen in den Medien wird ein völlig verzerrtes Bild von den Tieren und ihren Bedürfnissen gezeichnet.
(Hamburg) - Der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), der zurzeit in Hamburg tagt, hat einstimmig folgenden Rahmen für die Tarifrunde 2004 beschlossen: Die NGG will die Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entsprechend der Wirtschaftskraft der jeweiligen Branche und der Inflationsrate um 3,5 bis vier Prozent erhöhen.
(Heppenheim) - Die künftigen Zuzahlungen zu Arzneimitteln in Höhe von 10 Prozent der Kosten, höchstens allerdings 10 Euro, mindestens 5 Euro, werden meist mehr als die mit der Gesundheitsreform beschlossenen 10 Prozent umfassen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) hin.
(Berlin) - Der aktuellen Diskussion um die Erhöhung der Erbschaftsteuer erteilt die Bundessteuerberaterkammer eine klare Absage. Eine weitere Steuererhöhung würde die konjunkturelle Lageverschlimmern und den ohnehin geringen Impuls durch eine vorgezogene Steuerreform zunichte machen.
(München) - Die Union Mittelständischer Uunternehmen e.V. - UMU, die deutschlandweit jetzt ca. 68.000 kleine und mittlere Unternehmen vertritt, vor allem bis 20 Mitarbeiter, unterstützt das Vorgehen der Bundesregierung und den Beschluss der europäischen Finanzminister, das Defizitverfahren gegen Deutschland zu stoppen.
(Bonn) - Auf seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats vier öffentliche Rügen ausgesprochen. Der BERLINER KURIER wurde öffentlich gerügt, da er in der Berichterstattung zum Tod der schwedischen Außenministerin Anna Lindh ein Foto der Politikerin veröffentlicht hatte, das sie schwer verletzt auf der Bahre eines Krankenwagens zeigt.
(Berlin) - Die Welthandelsorganisation (WTO) ist kein Hindernis für wirksame umweltpolitische Maßnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 48/2003. Am Beispiel der Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland wird gezeigt, dass sich der generelle Vorwurf, die WTO-Regeln behinderten den Umweltschutz und gefährdeten nationale Anstrengungen beim Klimaschutz, nicht aufrechterhalten lässt.
(Düsseldorf) - Selten war das Preisbewusstsein bei Verbrauchern so hoch wie aktuell. Genau hier setzen Rabattangebote an. Was in den USA seit langem als bewährtes Marketinginstrument gilt, hat auch hierzulande durch den Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung im Jahre 2001 stark an Bedeutung zugelegt.
(Bonn) - Trotz aller Sparbemühungen bleiben die Krankenhäuser der größte Ausgabenbereich in der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Angaben des am Mittwoch erschienenen Krankenhaus-Report 2003 fließt ein Drittel der Kassenausgaben in die stationäre Versorgung.
(Berlin) - Zur Defizit-Entscheidung der EU-Finanzminister, das zu hohe Haushaltsdefizit von Deutschland und Frankreich nicht zu ahnden, sagte DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer am 26. November in Berlin: "Die Entscheidung der EU-Finanzminister ist erfreulich. Finanzminister Hans Eichel hat in Brüssel einen guten Job gemacht, indem er seine Kollegen überzeugt hat, die geplante Neuverschuldung nicht zu ahnden."



