Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, kritisiert die Entscheidung des Deutschen Städtetags, ihr Kulturdezernat nach dem Ausscheiden des amtierenden Beigeordneten aus Altersgründen nicht wieder zu besetzen. Die wahrgenommenen Aufgaben sollen auf andere Dezernate verteilt werden. Der Deutsche Kulturrat fordert den Deutschen Städtetag auf, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.
(Berlin) - 6300 Meldungen zu Arzneimittelrisiken gingen aus den Apotheken im letzten Jahr bei der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) ein. Mehr als 1000 Hinweise betrafen Beobachtungen zu unerwünschten Wirkungen; In 740 Fällen waren die Mängel der Arzneimittel so gravierend, dass seitens der AMK die zuständigen Aufsichtsbehörden informiert werden mussten.
(Berlin) - Müssen deutsche Wasserbauunternehmen um die Bezahlung ihrer Rechnungen bangen? Diese Frage warf heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, anlässlich der Sonderverkehrsministerkonferenz zur Mautmisere auf.
(Berlin) - Der Bundesverband der Selbständigen kritisiert die geplante Ausbildungsplatzabgabe scharf. Zu den täglich neuen Ideen für Details des Vorhabens erklärt BDS-Präsident Rolf Kurz: "Wir lehnen die geplante Regelung komplett ab; aber umso mehr fordern wir endlich Klarheit darüber, was auf uns zukommt.
(Frankfurt am Main) - Die am 24. Februar vorgelegte Unfallstatistik für das abgelaufene Jahr 2003 ist bezüglich der Getöteten, aber auch der Zahl der Verletzten und des Rückganges der Unfälle insgesamt ein Beweis für die Fahrzeugsicherheit.
(Bonn) - Der Deutsche Presserat hat sich als Kontrollinstanz der Medien bewährt, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Seine Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen.
(Berlin) - Angesichts der am 24. Februar vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Bilanz der Straßenverkehrsunfälle im Jahr 2003 fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. einen neuen Ansatz in der Verkehrssicherheitspolitik.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Haltung des Bundeskanzleramtes, die Verabschiedung des Nationalen Allokationsplans für Treibhausgase verzögern zu wollen. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Bundesregierung den Termin 31. März zur fristgerechten Meldung des Verteilungsplanes nach Brüssel nicht mehr als bindend ansehe.
(Frankfurt am Main) - Die Mitglieder des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI) wählten mit Wirkung zum 19. Februar 2004 Dr. Peter J. Mathis in den BVI-Vorstand.
(Berlin) - Ein durchschnittlicher Einfamilienhausbau kostet heute 120000 Euro. Baut die Familie mit einem Bauträger, so müssen dabei im Schnitt Bauschäden im Wert von 28000 Euro nachgebessert werden. Eine enorme Summe, auf der der Bauherr in der Regel sitzen bleibt.



